Schalke | Wagner: Europa „auf absehbare Zeit“ kein Ziel

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News | Schalke-Trainer David Wagner hat sich in einem Interview zu der furchtbaren Rückrunde, der Erwartungshaltung in und um den Verein sowie eigene Fehler geäußert.

Wagner: Jeder muss Situation bei Schalke verinnerlichen

In einem Gespräch mit Maximilian Wessing und Kilian Gaffrey für die „Sportbild“ sprach Schalke-Coach David Wagner (47) über Situation des Vereins. Der Übungsleiter steht derzeit enorm in der Kritik, sein Rückhalt bei den „Knappen“ soll in der Mannschaft und auf Funktionärsebene schwinden. Dass Wagner als der Trainer mit der medial womöglich größten Hypothek in die nächste Spielzeit geht, will er so akzeptieren, „wenn das behauptet wird.“ Dabei möchte er aber genauso Testspiel-Niederlagen gegen Gegner aus den unteren Ligen „nicht zu hoch hängen.“

Die Kritik fundiert sowieso größtenteils auf der schlechtesten Rückrunde der Klubgeschichte, in welcher Wagner auch Fehler einräumt. Vor allem in der Planung und Steuerung habe der Coach nach der Corona-Pause falsch gelegen, dies wäre „unbestritten.“ Der 47-Jährige habe manchen Spielern zu „viel zugemutet“ und damit schlichtweg nicht richtig gelegen.

Transfers? Wagner „kennt die finanzielle Situation“ von Schalke

Nach dem enttäuschenden Kalenderjahr 2020 will der Verein eigentlich einen mittelschweren Umbruch vollziehen, doch wegen begrenzter finanzieller Ressourcen kommt dieser nur schleppend in Gang. Wagner ist sich nach eigenen Aussagen über diese Lage vollkommen bewusst. Man müsse es sagen, wie es Schalke gehe – „und jedem reinen Wein einschenken.“

Die Wahrnehmung über die Schalke im Jahr 2020 ist für Wagner sowieso widersprüchlich, im Vergleich Vergangenheit zur Gegenwart. Viele jüngere Fans hätten Schalke „fast nur oben“ gesehen, „in Schlagdistanz zu Bayern und Dortmund.“ Man habe mit diesen Klubs jedoch rein gar nichts mehr zu tun. Für Wagner wird es daher Zeit, dass jeder diese Situation verinnerlicht. Denn: „Auf absehbare Zeit“ könne Europa wegen all dieser Faktoren nicht das Ziel für Schalke sein.

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(Photo by Christof Koepsel/Getty Images)

Marius Merck

Eine Autogrammstunde von Fritz Walter weckte die Leidenschaft für diese Sportart, die über eine (“herausragende”) Amateurkarriere bis zur Gründung von 90PLUS führte. Bei seinem erklärten Ziel, endlich ein “Erfolgsfan” zu werden, weiter erfolglos.

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