Selke lehnte England-Wechsel ab – „Werder etwas zurückgeben“

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News | Davie Selke hat sich bei seinem Wechsel im vergangenen Winter gegen die Premier League und für seinen Herzensverein Werder Bremen entschieden. Nun will der Stürmer seine schwache Vorsaison vergessen machen und sein Geld wert sein.

Selke: „Hatte einfach Bock auf Werder“

In der Wintertranferperiode ist Davie Selke (25) von Hertha BSC zu Werder Bremen verliehen worden. „Ich bin im Winter gekommen, um Werder zu helfen. Ich wollte gar nicht der Held sein und 15 Glocken machen, um noch mal Europa anzugreifen“, erklärte der Mittelstürmer seine Ambitionen gegenüber deichstube.de und verriet zudem: „Ich wollte Werder etwas zurückgegeben und bin deshalb nicht in die Premier League gegangen. Es ist immer noch ein großer Wunsch von mir, irgendwann in England zu spielen. Doch ich hatte einfach Bock auf Werder.“

Es war die Rückkehr Selkes, nachdem der U21-Europameister von 2013 bis 2015 schon einmal bei Werder Bremen gespielt hatte – seinem Herzensverein, wie er verriet: „Es ist der einzige Club, der mir so viel bedeutet. Hertha BSC ist ein toller Verein, Berlin eine tolle Stadt. Aber Werder bin ich einfach dankbar. Das war damals nicht selbstverständlich, mich als so jungen Spieler so oft in der Bundesliga zu bringen, 30, 31 Mal. Ich war doch erst 19 Jahre alt.“

Die Ablöse als Antrieb

Auch mit dem Deal, den Werder im Winter eingegangen ist, hat der Verein Selke Vertrauen entgegengebracht. Sollte Bremen auch in der kommenden Saison die Klasse halten, wird Selke für einen Betrag zwischen zehn und 15 Millionen Euro per Klausel fest von Hertha BSC verpflichtet. Belasten würde den Angreifer diese hohe Summe nicht, „aber ich nehme natürlich wahr, dass das ein Thema ist. Ich weiß auch, was es für Werder bedeutet, so einen Schritt wegen mir gegangen zu sein“, erklärte Selke. „Damals war es nicht so abwegig, weil ich einen Marktwert von elf, zwölf Millionen Euro hatte. Jetzt liegt es an mir, mit guten Leistungen wieder in diese Regionen zu kommen. Das ist mein Antrieb.“ Für den 25-Jährigen ist klar: „Ich muss wieder der alte Davie werden.“

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(Foto: IMAGO)

Marc Schwitzky

Erst entfachte Marcelinho die Liebe zum Spiel, dann lieferte Jürgen Klopp die taktische Offenbarung nach. Freund des intensiven schnellen Spiels und der Talentförderung. Bundesliga-Experte und Wortspielakrobat. Seit 2020 im 90PLUS-Team.

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