Suárez: „Habe geweint wegen dem, was ich durchmachen musste“

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News | Luis Suárez verließ diesen Sommer den FC Barcelona in Richtung Atlético Madrid. Im Anschluss an Uruguays 2:1-Sieg gegen Chile sprach er ausführlich über die letzten Wochen vor seinem Wechsel. Besonders das Vorgehen seines Ex-Klubs missfiel ihm.

„War nicht erfreut über die Botschaft des Klubs“

Nach sechs Jahren, 198 Toren, Platz 3 in Barcelonas ewiger Torjägerliste sowie je vier Titel in La Liga und Copa und der Champions League 2015, wechselte Luis Suárez (33) diesen Sommer ablösefrei zu Atlético Madrid. Zuvor bekam er von Barcelonas neuem Trainer Ronald Koeman (57) mitgeteilt, dass er für die aktuelle Spielzeit nicht eingeplant ist. Im Anschluss daran wurde er aus der ersten Mannschaft verbannt und durfte auch an keinem der drei Freundschaftsspiele zu Saisonbeginn teilnehmen. Über dieses Vorgehen war Suárez alles andere als begeistert.

„Diese Tage waren alles andere als einfach. Ich habe geweint, wegen dem, was ich durchmachen musste. Ich war nicht erfreut über die Botschaft des Klubs, dass sie nach einer Lösung für mich suchen. Es hat am meisten wehgetan, wie sie vorgegangen sind, denn man muss es akzeptieren, wenn sich ein Zyklus dem Ende entgegen neigt. Nicht jeder weiß, was passiert ist, aber das Schlimmste war, zum Training zu gehen und in eine andere Gruppe als alle anderen geschickt zu werden, weil ich keine Freundschaftsspiele spielen durfte. Meine Frau konnte sehen, wie unglücklich ich war, sie wollte mich wieder lächeln sehen. Und als sich die Chance ergab, zu Atlético zu gehen, hatte ich keine Zweifel.“, so Suárez.

Suárez in Madrid zurück zu alter Stärke

Sein Lachen hat er in Spaniens Hauptstadt definitiv zurückgewonnen. Beim 6:1-Auftakt in La Liga gegen Granada traf Suárez gleich doppelt. In den beiden darauffolgenden Spielen gegen Huesca und Villarreal kamen die Colchoneros jedoch nicht über zwei torlose Unentschieden hinaus.

Copyright: Rodrigo Jimenez/imago

Zuvor gab Suárez jedoch eine emotionale Pressekonferenz und verabschiedete sich unter Tränen vom FC Barcelona. Mit Lionel Messi (33) war auch einer seiner engsten Freunde dabei, der zuvor schon seinem Ärger über das Vorgehen der Vereinsführung in den sozialen Medien Luft gemacht hat.

Suárez: „Ich war nicht überrascht, dass Messi mich öffentlich unterstützt hat, weil ich ihn allzu gut kenne. Er kannte die Leiden, die ich durchmachen musste, das Gefühl rausgeschmissen zu werden hat am meisten wehgetan. Die Art und Weise, wie sie vorgegangen sind, war nicht richtig und Leo weiß, wie sehr meine Familie und ich gelitten haben.“

 (Photo by LLUIS GENE/AFP via Getty Images)

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Victor Catalina

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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