Weinzierl “dank” Schalke nicht neuer Ösi-Trainer – Neue Vorwürfe vom Ex-Coach gen Ruhrpott

31. Oktober 2017 | Nationalelf | BY Steffen Gronwald

Markus Weinzierl ist seit dem vergangenen Sommer ohne Job, aber nicht ohne Vertrag. Da der (Ex-)Trainer von Schalke 04 nur beurlaubt wurde, läuft der Vertrag zwischen den beiden Parteien noch. Genau dieser sei nun der Grund gewesen, weshalb Weinzierl nicht der neue Trainer der Österreichischen Nationalelf geworden ist, bestätigt der der 42-Jährige gegenüber dem KURIER

 

Vorwürfe gegen Schalke 04

Markus Weinzierl hätte, eigenen Aussagen zu Folge, der neue Trainer der Österreichischen Nationalelf werden können. Allerdings machte ihm ausgerechnet sein Ex-Klub Schalke einen Strich durch die Rechnung. Der KURIER hakte beim 42-Jährigen nach, dieser gab den Königsblauen die Schuld an der Absage für den ÖFB. Die Schalker haben ihn angeblich nicht freigegeben, so musste der Trainer im Laufe der letzten Woche absagen. Auf die Frage, warum er den Job ablehnen musste, antwortete Weinzierl unter anderem:

“Weil Schalke keine Gespräche geführt hat über eine mögliche Vertragsauflösung. […] der Klub hat die Gespräche gar nicht aufgenommen. Keine Ahnung warum. Dadurch war es dann gar nicht mehr möglich, weitere Gespräche zu führen.” [KURIER]

Zudem führt er aus, dass er die Stelle beim ÖFB gerne angenommen hätte, spricht von einer sehr interessanten Aufgabe. Warum die Schalker ihn auf der Gehaltsliste behalten haben bleibt offen und lässt Platz für mögliche Spekulationen. Viel Sinn macht es, auf den ersten Blick, zumindest nicht.

(Photo by Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images)

Steffen Gronwald

Steffen verfolgt primär den Vereinsfußball, fühlt sich im deutschen Ober- und Unterhaus zu Hause - verfolgt zugleich aber auch La Liga und die Premier League intensiv. Ob Offensivspektakel oder "park the Bus", fesseln tut ihn beides, zudem steht bei ihm auch der Schiedsrichter im Fokus. Seit 2016 bei 90PLUS.


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