Zuschauerfrage in der Bundesliga: Einheitliche Regelung ergibt wenig Sinn

3. September 2020 | News | BY Manuel Behlert

News | Die neue Saison in der Bundesliga rückt immer näher. RB Leipzig hat sehr gute Chancen, am ersten Spieltag vor Zuschauern zu spielen. In anderen Städten sieht dies anders aus.

Bundesliga: Einheitliche Regelung bei Zuschauern nicht sinnvoll

Und das aus gutem Grund. Laut einem Bericht des Kicker war hinsichtlich der Frage, ob und wie viele Zuschauer zugelassen werden können, schnell klar, das seine einheitliche Regelung für die 36 Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga wenig sinnvoll ist. Von Fall zu Fall und Region zu Region muss vor allem die Zahl der aktiven Fälle und Neuinfektionen im Blick behalten werden.

Das Beispiel, das der Kicker nennt, macht die Lage nachvollziehbar: Regnet es in München, spannt man in Köln bei Sonnenschein keinen Regenschirm auf. So ist es wenig verwunderlich, dass RB Leipzig zum Auftakt mit 8500 Zuschauern rechnen kann, während Mainz 05 rund 1000 Zuschauer zum DFB-Pokal erwartet. Die Lage wird regelmäßig überprüft, ständige Anpassungen sind vorstellbar.

Für manche Klubs stellt sich auch die Frage nach dem finanziellen Nutzen. Mit dem aktuellen Modell, so schreibt der Kicker, schreibt RB Leipzig eine schwarze Null. Eine Zuschauerzulassung im Minimalbereich ist für den ein oder anderen Klub also keine sinnvolle Option.

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(Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)

Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.


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