Hertha BSC | Michael Preetz mit aktueller Situation „maximal unzufrieden“

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News | Hertha BSC spielt bislang eine enttäuschende Saison. Mit großen Ambitionen in die neue Spielzeit gestartet, belegt die Mannschaft von Bruno Labbadia derzeit nur Platz 12. Michael Preetz hat sich in einem Interview zur Situation geäußert und mögliche Gründe für das schwache Abschneiden genannt.

Preetz: Aktuelle Situation ist für keinen bei Hertha zufriedenstellend

Hertha BSC ist mit Ambitionen auf das internationale Geschäft in die aktuelle Spielzeit gestartet. Diesen wird der Verein derzeit nicht gerecht. Aktuell belegt Hertha einen enttäuschenden zwölften Tabellenplatz. Am vergangenen Sonntag gab es eine enttäuschende Niederlage gegen Arminia Bielefeld. Im Interview mit der Sport Bild äußerte sich Herthas Sportdirektor Michael Preetz (53) zur Niederlage gegen Bielefeld und zur unbefriedigenden Gesamtsituation.

Herthas Entwicklung stagniert: Ein Kommentar zur aktuellen Situation

Die Gründe, die Preetz für das bislang schwache Abschneiden der Hertha nannte sind: „Wir haben im Sommer aus Überzeugung einen Umbruch vollzogen. Ziel war es, die Mannschaft zu verjüngen und zu verbessern. Das braucht Zeit.[…] Mehr Ertrag in Form von mehr Punkten in den engen Spielen hätte den Prozess sicher beschleunigt, aber man sollte nicht zu früh urteilen und auch neue Spieler nicht zu früh abschreiben. Der Januar ist unsere Chance, Boden gutzumachen. Allerdings nur mit Auftritten wie gegen Schalke und nicht wie in Bielefeld.

Gegen Schalke gewann Hertha mit 3:0, in Bielefeld gab es nach einer schwachen Leistung eine 1:0-Niederlage. Zu dieser sagte Preetz: „Es ist definitiv nicht akzeptabel, wenn man ein Spiel verliert und sich danach eingestehen muss, dass der Gegner den Sieg letztlich mehr gewollt und mehr investiert hat. Da gibt es Gesprächsbedarf mit den Spielern.“

Mit dem Ausdruck „maximal unzufrieden“ ist aus der Sicht von Preetz die Stimmungslage aller bei Hertha BSC zu beschreiben. Der 12. Tabellenplatz ist zu wenig. Hertha hat andere Ansprüche, wie Preetz bestätigte: „Wir möchten aus Hertha einen Verein machen, der auf Sicht regelmäßig um die Teilnahme im europäischen Wettbewerb spielt. Dafür muss der Kader weiterentwickelt werden. Das ist meine Hauptaufgabe. Das Ergebnis wird man am Ende immer an der Tabelle ablesen können.“

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(Photo by ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images)

 

Gero Lange

Gero ist seit Mai 2020 Mitglied im 90Plus-Team. Als Fan von hohem Pressing und schnellem Umschalten nach Ballverlusten ist ein 5:4 lieber gesehen als ein 1:0.

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