Pavard über sein Ansehen in Frankreich: „Würde mir mehr Respekt wünschen“

Benjamin Pavard im Duell zwischen PSG und FC Bayern.
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News | Während Benjamin Pavard beim FC Bayern München durchaus Anerkennung erhält, steht er in der französischen Öffentlichkeit oftmals in der Kritik. Darüber sprach er in einem Interview.

Pavard: „Diejenigen, die sich mit Fußball auskennen, wissen, welche Leistungen ich erbracht habe“

Benjamin Pavard (25) nahm in der laufenden Saison noch nicht wirklich an Fahrt auf, was auch mit einem Platzverweis in Fürth zusammenhing. Immerhin gewann er jüngst mit Frankreich die Nations League, wobei er sowohl im Halbfinale als auch Endspiel in der Startelf stand. Seine Leistungen waren jedoch nur mäßig überzeugend, weshalb die Kritik an ihm wieder zunahm.

Der Defensivakteur genießt in seinem Heimatland keinen besonders guten Anruf. Eine Erklärung dafür hatte er im Interview mit Canal Football Club (via GFNF) parat: „Ich habe Frankreich verlassen, als ich jung war, ich habe nicht viele Spiele in der Ligue 1 bestritten, also kennt mich die französische Öffentlichkeit nicht. Oder sie kennen mich nur durch mein Tor bei der Weltmeisterschaft 2018. Von diesem Moment an haben die Leute angefangen, mir Aufmerksamkeit zu schenken.“

 

Pavard würde sich „mehr Respekt wünschen“, da er selbst Franzose sei. Allerdings wolle er die Leute nicht dazu zwingen, sich Spiele des FC Bayern anzuschauen, wo er seit 2019 unter Vertrag steht. Von seinen Fähigkeiten zeigt er sich überzeugt. Bestätigung hat der Weltmeister von 2018 durch Kenner erhalten: „Diejenigen, die sich wirklich mit Fußball auskennen, wissen, welche Leistungen ich erbracht habe und noch erbringe.“

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Über seine Rolle als Rechtsverteidiger, die er inzwischen in Verein und Nationalmannschaft einnimmt. sagte er: „Bei Frankreich habe ich eine neue Position entdeckt, nämlich die des rechten Außenverteidigers. Früher habe ich in Stuttgart als Innenverteidiger gespielt. Bei Bayern München war ich zwei Jahre lang Stammspieler als Rechtsverteidiger. Ich habe mich ein bisschen an diese Position gewöhnt. Als rechter Außenverteidiger werde ich nicht gleich auf dem höchsten Niveau spielen.“ Für Pavard sei es weiterhin eine neue Position, da er gerade erst damit angefangen sei.

(Photo by Matthias Hangst/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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