Der VfB Stuttgart hat seine Transferstrategie einem Bericht des kicker zufolge angepasst. Demnach soll aktuell kein Stammspieler mehr grundsätzlich unverkäuflich sein. Für Offensivspieler Jamie Leweling würden mindestens 50 Millionen Euro aufgerufen; die Schwaben planen weiterhin mit Transfereinnahmen im mittleren zweistelligen Millionenbereich.
Die Ausgangslage
Nach Informationen des kicker sollen bei den Stuttgartern mehrere Leistungsträger als Verkaufskandidaten gelten. Neben Leweling würden auch Bilal El Khannouss und Torjäger Ermedin Demirovic genannt. Für Innenverteidiger Finn Jeltsch soll es demnach Interesse des FC Bayern geben.
Die Angaben stützen sich auf Berichte von kicker, Sky und Bild. Eine offizielle Stellungnahme des Klubs zu einzelnen Personalien liegt nicht vor, weshalb die Details unter Vorbehalt zu betrachten sind. Der folgende Überblick fasst die kolportierten Kandidaten und Summen zusammen.
| Spieler | Position | Kolportierte Angabe |
| Jamie Leweling | Offensive | mind. 50 Mio. € gefordert |
| Finn Jeltsch | Innenverteidigung | Interesse FC Bayern |
| Bilal El Khannouss | Mittelfeld | Verkaufskandidat |
| Ermedin Demirovic | Sturm | Verkaufskandidat |
| Leo Sauer | Offensive | ~15 Mio. € (bereits abgegeben) |
Der Hintergrund: Einnahmen und Kaderumbau
Die Neuausrichtung würde bedeuten, dass der VfB bei entsprechenden Angeboten grundsätzlich gesprächsbereit wäre, statt einzelne Spieler kategorisch zu sperren. Als bereits vollzogener Verkauf wird Leo Sauer für rund 15 Millionen Euro angeführt. Für einen Wolfsburger Angreifer sollen die Stuttgarter im Gegenzug rund 25 Millionen Euro einkalkuliert haben.
Sollte sich der Bericht bestätigen, ließe sich daraus ein Kurs ablesen, der auf Transferüberschüsse und einen kontrollierten Umbau des Kaders zielt. Bestätigt ist ein solcher Strategiewechsel durch den Klub bislang nicht.
Was noch offen ist
Ob und zu welchen Summen einzelne Wechsel tatsächlich zustande kommen, ist offen. Bestätigte Vollzüge stehen bei den genannten Personalien zum aktuellen Zeitpunkt noch aus. Das Transferfenster ist bis zum 1. September geöffnet, sodass sich die Lage kurzfristig verändern kann.

