Bundesliga-Vorschau Teil 1: Bayer Leverkusen, SC Freiburg, VfB Stuttgart

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Am 13. August startet die neue Saison in der Bundesliga, wenn Meister Bayern München bei Borussia Mönchengladbach gastiert. Im ersten Teil unserer Vorschau auf die Saison 2021/22 in der Bundesliga beschäftigen wir uns mit Bayer Leverkusen, dem SC Freiburg und dem VfB Stuttgart. 

  • Bayer Leverkusen: Unter Seoane endlich der große Wurf?
  • SC Freiburg: Konstanz statt Umbruch
  • VfB Stuttgart: Mit Offensivfußball nach Europa

Bayer Leverkusen (Letzte Saison: 6. Platz)

Mit den Abgängen von u.a. Kai Havertz (22) und Kevin Volland (29) stand die „Werkself“ in der Saison 2020/21 vor einer Mammutaufgabe. Peter Bosz (57) fand jedoch adäquate Alternativen und führte Leverkusen mit einer starken Hinrunde auf den dritten Tabellenplatz zur Winterpause. In der Rückrunde schien anschließend die Luft raus zu sein. Fehlende offensive Durschlagskraft gepaart mit einer fehleranfälligen Defensive kostete Peter Bosz den Job und Leverkusen einen Platz in der Champions League. Mit dem sechsten Tabellenplatz konnte keiner zufrieden sein, nun soll es in der neuen Saison besser werden.

Verstärkungen in der Defensive – Bailey geht

Im Fokus stand zunächst ein neuer Cheftrainer. Hannes Wolf (40) konnte in seinen Interimseinsätzen nicht beeindrucken und gab den Posten an Gerardo Seoane (42) ab. Der Schweizer kommt mit großen Vorschusslorbeeren von den Young Boys aus Bern und stand bei vielen Topvereinen auf der Wunschliste. Die sportliche Führung betonte, dass man mit dem 42-Jährigen die absolute Wunschlösung fand, allerdings benötigt auch Seoane Zeit.

photo: imago

Schon früh waren die Abgänge der Leistungsträger Sven und Lars Bender (32) bekannt. Beide nahmen Abstand vom Profifußball und hinterlassen menschlich und sportlich eine große Lücke. Innenverteidiger Aleksandar Dragovic (30) schloss sich ablösefrei Belgrad an, währenddessen Tin Jedvaj (25) eine neue Herausforderung bei Lokomotive Moskau sucht. Sein Verkauf spülte vier Millionen Euro in die Kasse. Auf den Außenpositionen verlor Leverkusen mit Demarai Gray (25), der nach einer halben Saison zurück in die Premier League wollte, und Leon Bailey (23) viel Qualität. Der Jamaikaner machte seinen Wechselwunsch publik und wechselt für mehr als 30 Millionen Euro zu Aston Villa. Bailey hinterlässt im Offensivbereich, auch wenn er zuletzt nicht gerade durch Konstanz glänzte, eine große Lücke.

Bisheriger Toptransfer ist Odilon Kossounou (20), der für mehr als 20 Millionen Euro aus Brügge kam und die Innenverteidigung stärken soll. Edmond Tapsoba (22), potenzieller Partner von Kossounou, wird den Saisonstart aufgrund eines Syndesmosebandrisses verpassen. Von Paris Saint-Germain kam Mitchel Bakker (21) für die Linksverteidiger-Position. Mit Zidan Sertdemir (16) sicherte man sich für 2,5 Millionen Euro ein vielversprechendes Talent aus Dänemark, Andrey Lunev (TW, 29) kam ablösefrei aus St. Petersburg.

Kehrer ein Kandidat – Sargent auf dem Zettel

Die Transferplanungen der „Werkself“ sind noch lange nicht abgeschlossen. Seoane wünscht sich offenbar einen flexibel einsetzbaren Verteidiger. Ein Kandidat soll offenbar Thilo Kehrer (24) von PSG sein, doch noch sind die Bemühungen nicht konkret. Auch Piero Hincapie (19) von CA Tallares steht auf der Liste, hier ist aber auch die SSC Neapel im Rennen. Der Bailey-Abgang spülte Geld in die Kassen, allerdings muss auch der Offensivspieler ersetzt werden. Zudem hatte Leverkusen in der Vorbereitung einige Probleme. Klar, Seoane, der in Bern einen sehr anspruchsvollen Fußball hat spielen lassen, will bei der Werkself einiges verändern und die Automatismen müssen erst einmal hergestellt werden, einige Ergebnisse waren aber enorm enttäuschend.

Viele Spieler, die in der letzten Saison eine essenzielle Rolle spielten, sind geblieben und gerade in den offensiven Abläufen sollte Leverkusen weiterhin eine sehr gute Basis haben. Florian Wirtz (18) könnte weiter reifen, im Sturmzentrum ist endlich die Zukunftsfrage rund um Lucas Alario (28) geklärt. Die Frage, wie sich Leverkusen in der neuen Saison präsentieren kann, steht und fällt mit den letzten Ergänzungen. Bailey konnte Überraschungsmomente kreieren, ein Spieler, der im Dribbling stark ist, wäre sehr sinnvoll. Die Wucht im Spiel der Seoane-Elf, die bei den Young Boys so charakteristisch war, muss auch erst einmal hergestellt werden. Immerhin: Gegen Lok Leipzig gelang der Auftakt in die Pflichtspielsaison im DFB-Pokal.

Player to Watch: Exequiel Palacios

Exequiel Palacios (22) galt bei seinem Wechsel aus Argentinien nach Deutschland als hochgehandeltes Talent. Bislang blieb der 22-Jährige hinter seinen Erwartungen zurück. Die Veränderung auf der Trainerposition und der Copa-America-Sieg mit Argentinien dürften dem zentralen Mittelfeldspieler allerdings entgegenkommen. Palacios kommt mit positiven Gefühlen, durfte auch im Finale von der Bank kommen und mithelfen, den großen Titel einzufahren.

Sein Spielstil passt sehr gut zu einem Team, das offensiven Fußball spielen will. Palacios ist technisch versiert, stark am Ball und besitzt eine sehr gute Übersicht. Zudem dürfte er sich an den Fußball in Mitteleuropa gewöhnt haben. Die Saison 2021/22 dürfte für ihn eine sehr wichtige werden und Palacios ist definitiv zuzutrauen, nun den Schritt in Richtung Stammspieler zu machen.

Bayer Leverkusen 2021/22: Prognose

Für die „Werkself“ kann es in diesem Jahr in alle Richtungen gehen. Auch Leverkusen startet mit einem neuen Cheftrainer, der eine neue Ära prägen könnte. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten kommt es darauf an, wie schnell die Mannschaft zu sich findet. Von Platz vier bis acht scheint alles möglich zu sein.

 

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SC Freiburg (Letzte Saison: 10. Platz)

Der Sportclub Freiburg überzeugte auch im vergangenen Jahr mit Konstanz und guter sportlicher Arbeit. Die getätigten Transfers schlugen voll ein, spielerisch war ein interessanter Ansatz zu erkennen, den man in dieser Spielzeit weiterentwickeln möchte. Mit Platz zehn landete man im stabilen Mittelfeld und blieb vom Abstiegskampf weit entfernt. Dabei gelang es den Breisgauern erneut, auch junge Spieler in den Kader einzubauen. Das Konzept, das die Mannschaft von Trainer Christian Streich (56) in den letzten Jahren so stark machte, griff wieder einmal völlig.

Entspannter Transfersommer – Müller-Abgang kompensieren

Auf dem Transfermarkt hielt sich der SC bisher stark zurück. Chang-hoon Kwon (27) wechselte ablösefrei zu Suwon Bluewings, Brandon Borrello (26) schließt sich Dynamo Dresden an und Amir Abrashi (31) zieht es zu den Grasshoppers nach Zürich. Der bereits zum FC Magdeburg ausgeliehene Florian Kath (26) wechselt endgültig zum Drittligisten.

Chima Okoroji (24), letztes Jahr leihweise beim SC Paderborn, wechselt zum SV Sandhausen, Lino Tempelmann (22) geht für ein Jahr zum 1.FC Nürnberg. Der Leihvertrag von Guus Til (23) wurde nicht verlängert, der Niederländer geht zurück zu Spartak. Der einzige Stammspieler, der bis dato den Verein verließ, ist Florian Müller (23). Der Keeper war lediglich ausgeliehen und wird im nächsten Jahr den Kasten des VfB Stuttgart sauber halten.

Mit Nico Schlotterbeck (21) kehrt ein Leihspieler zurück. Der U-21 Europameister zeigte starke Leistungen und spielte sich auf den Zettel anderer Bundesligisten. Allerdings existieren zurzeit keine konkreten Gerüchte, weswegen mit einem Verbleib in Freiburg zu rechnen ist.

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Aus der Aufstiegsmannschaft der Amateure, die in dieser Spielzeit in Liga drei an den Start geht, erhielten sechs Akteure einen Profivertrag und sind im erweiterten Kader der ersten Mannschaft. Das unterstreicht, dass die Breisgauer auch 2021/22 wieder viel Vertrauen in den Nachwuchsbereich haben. Die Spieler, die hochgezogen wurden, kennen die Vorgaben von Trainer Streich, kennen den Verein und wollen versuchen, eine gute Rolle zu spielen.

Kommt Kouame? Hausaufgaben erledigt

Auch in der Gerüchteküche gibt es nicht viele spannende Meldungen über den SC. Offenbar habe Freiburg Christian Kouame (23) von der Fiorentina im Visier. Er ist ein interessanter Stürmer, der eine gewisse Wucht in das Spiel des SC einbringen könnte, allerdings ist es derzeit ruhig um den 23-Jährigen.

Im Tor wird Florian Müller vermutlich von Mark Flekken (28) ersetzt. Aufgrund einer Ellbogenverletzung verpasste der Niederländer fast die ganze letzte Spielzeit. Die Verantwortlichen trauen dem 28-Jährigen viel zu. Flekken kam vor drei Jahren aus Duisburg zum SC, absolvierte seither 14 Bundesligaspiele.

In der Innenverteidigung ist die Streich-Elf hervorragend besetzt. Die Rückkehr von Nico Schlotterbeck sorgt dafür, dass fast schon ein Überangebot besteht. Vor allem die flexible Dreierkette sollte wieder zu den Varianten gehören, die Freiburg regelmäßig auspackt.

Mit Baptiste Santamaria (26) besitzt Freiburg einen sehr guten Mittelfeldspieler in ihren Reihen. Der Franzose kam im letzten Jahr immer besser in Form und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. In der kommenden Spielzeit wird Santamaria erneut ein wichtiger Faktor sein und dürfte mit noch mehr Konstanz in seinem Spiel noch dominanter agieren.

Die erste Spielzeit in der Bundesliga verlief für Ermedin Demirovic (23) überragend. In 30 Spielen erzielte der Bosnier fünf Tore und weitere zehn Vorlagen. Der 23-Jährige glänzt als kompletter Stürmer und gibt sich sehr ehrgeizig. Demirovic wird auch im kommenden Jahr Leistungsträger beim SC Freiburg.

Player to Watch: Roland Sallai

Ronald Sallai (24) spielte eine sehr gute Saison 2020/21. Diesen Eindruck bestätigte er auch bei der Europameisterschaft im Sommer. Der Ungar ist ein energiegeladener Offensivspieler, der die Linie hoch und runter rennt und über eine enorme Ausdauer verfügt. Sallai ist ein Spieler, den man einfach gerne in seiner Mannschaft hat, weil er das eigene Spiel jederzeit belebt. Der 24-Jährige, der 2018 aus Nikosia in die Bundesliga wechselte, hat sich von Saison zu Saison gesteigert.

Gelingt Sallai das auch in der neuen Saison, ist ein Verbleib in Freiburg nicht mehr gesichert. Es ist allerdings auch das Ziel des SC; Spieler sukzessive zu entwickeln und bei einem guten Angebot für viel Geld zu verkaufen. Sein persönliches Ziel ist es, dass er die acht Tore und sechs Vorlagen in der neuen Saison überbietet.

SC Freiburg 2021/22: Prognose

Der SC agierte auf dem Transfermarkt verhalten. Durch eine gute Transferpolitik in den vergangenen Jahren stellt Freiburg aber eine sehr solide Mannschaft, die das Zeug besitzt, um die Europa-League-Plätze mitzuspielen. Die junge Mannschaft wird mit festen Größen ergänzt. Mit Christian Streich steht an der Seitenlinie ein Trainer, der Jahr für Jahr seine Akteure weiterentwickelt. Während viele Konkurrenten einen Umbruch erleben, konnte Freiburg konstant weiterarbeiten. Ein Europa-League-Platz ist möglich, dafür muss aber definitiv alles passen. 

 

VfB Stuttgart (Letzte Saison:  9. Platz)

Der VfB Stuttgart war in der vergangenen Saison eine der positiven Überraschungen in der Bundesliga. Der Aufsteiger startete mit attraktivem Offensivfußball durch und kämpfte sich ins obere Mittelfeld der Tabelle. Aufgrund von vielen, bitteren Verletzungen reichte es letztendlich zwar nicht für einen Platz, der zum europäischen Fußball berechtigt. Nichtsdestotrotz spielten die Schwaben  eine sehr zufriedenstellende Saison. Dass man als Aufsteiger nicht konstant gut spielen kann, insbesondere mit einer Mannschaft mit vielen jungen Talenten, war bereits vorher klar. Eine sorgenfreie Saison war das Ziel und ist auch in der neuen Saison das Ziel.

Gonzalez und Kobel spülen Geld in die Kasse

Wenn junge Talente überzeugen können, ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese den nächsten Schritt gehen. Der VfB sieht sich als Ausbildungsverein und legte Nicolas Gonzalez (23), den es zur Fiorentina zog, sowie Gregor Kobel (23, Borussia Dortmund) keine Steine in den Weg. Gonzalo Castro (34) verließ den Verein ablösefrei, Marcin Kaminski (29) wechselte zu Schalke 04 und Jens Grahl (32) schloss sich Eintracht Frankfurt an. Pablo Maffeo (24) verbleibt ein Jahr in Spanien bei RCD Mallorca, Antonis Aidonis (20) soll Spielpraxis bei Dynamo Dresden sammeln. Maxime Awoudja (23) geht für eine Spielzeit zur WSG Tirol.

Die eingenommen 40 Millionen Euro tilgen zunächst die finanziellen Einbußen der Pandemie. Das war für den VfB von enormer Bedeutung, zudem haben die Schwaben auch einige Spieler im Kader, die nun die entsprechenden Rollen ausfüllen können. Für drei Millionen Euro verpflichtete der VfB Chris Führich (23) vom SC Paderborn. Der Offensivspieler ist flexibel einsetzbar und markierte 20 Torbeteiligungen in seiner ersten Zweitligasaison. Florian Müller (23), der für fünf Millionen Euro aus Mainz kommt, soll den Abgang von Gregor Kobel vergessen machen. Naouirou Ahamada (19), der in der letzten Spielzeit zum VfB ausgeliehen war, wurde für 1,5 Millionen Euro fest von Juventus Turin verpflichtet.

Mit Ömer Beyaz (17) kommt ein ganz interessanter Offensivspieler ablösefrei von Fenerbahce. Der 17-Jährige erhielt, so die Medienberichte, viele Offerten von internationalen Spitzenclubs, entschied sich aufgrund der Perspektive jedoch für den VfB. Mit seinem 18. Geburtstag ist er spielberechtigt, in der Vorbereitung soll er bereits hervorragende Ansätze gezeigt haben. Nikolas Nartey (21) kehrt nach einer erfolgreichen Leihe beim SV Sandhausen zurück und spielt ebenso eine Rolle in den Planungen.

Geht Kalajdzic? Schlotterbeck auf dem Zettel

Sasa Kalajdzic (24) war einer der Shootingstars der letzten Spielzeit. Mit 16 Toren und sechs Torvorlagen konnte der kopfballstarke Stürmer auf sich aufmerksam machen. In Interviews kündigte der Österreicher jedoch an, nicht abgeneigt gegenüber anderen Angeboten zu sein. Ein Abgang kann nicht ausgeschlossen werden, allerdings dürften die Interessenten tief in die Tasche greifen, denn auf Einnahmen angewiesen ist der VfB nun nicht mehr.

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Auf der Zugangsseite hat der VfB Stuttgart natürlich immer die Augen offen. Das Scouting funktionierte in den letzten Jahren hervorragend und sollte ein spannender Spieler auf den Markt kommen, will Stuttgart zuschlagen. Insbesondere im zentralen Mittelfeld könnte das der Fall sein. Ein heißer Kandidat ist hier Enzo Millot (19, AS Monaco). Das hochtalentierte Talent steht bei den Schwaben auf der Liste und die Gespräche sollen bereits laufen.

In der Vorsaison spielte der VfB meistens mit einer Dreierkette und offensiv sehr engagierten Wingbacks. Das Tempo im Kader, das definitiv vorhanden ist, konnte so sehr gut ausgespielt werden. Zudem war der Flügelfokus wichtig, um Kalajdzic im Angriffszentrum gewinnbringend einzubinden. Diese Philosophie bleibt auch 2021/22 vorhanden, allerdings müssen sich durch die Abgänge einige Abläufe neu finden. Stuttgart ist aber definitiv auch in der neuen Saison wieder ein spannendes Team.

Player to Watch: Ömer Beyaz

Wie bereits erwähnt kam der 17-Jährige türkische Offensivspieler ablösefrei von Fenerbahce. Ihm wird nachgesagt, ein sehr großes Talent zu sein. „Ömer ist ein außergewöhnliches Talent und zählt in seinem Jahrgang zu den begehrtesten Spielern in ganz Europa. Wir sind sehr froh und auch stolz, dass wir einen Spieler seiner Kategorie trotz der großen Konkurrenz ablösefrei verpflichten konnten“, zeigte sich der Trainer des VfB, Pellegrino Matarazzo (43), bereits im Verlauf der Vorbereitung begeistert.

Acht Pflichtspiele absolvierte der Mittelfeldspieler für die A-Mannschaft von Fenerbahce, zudem ist er bereits U21-Nationalspieler der Türkei, was mit 17 Jahren alles andere als selbstverständlich ist. Beyaz ist ein typischer Spielmacher, Typ Straßenfußballer. Die Übersicht, die Bewegungen auf engstem Raum und der Instinkt, im richtigen Moment die richtige Entscheidung zu treffen, sind brillant. Zeigt er das konstant, kann er schon jetzt eine Bereicherung für die Offensive der Schwaben werden. 

VfB Stuttgart 2021/22: Prognose

Der VfB konnte die Schlüsselspieler des vergangenen Jahres größtenteils halten. Mit Castro geht zwar ein erfahrener Mann, dafür können andere Akteure eine Führungsrolle übernehmen. Stuttgart hat wie schon in der Vorsaison viel Potenzial und wenn das junge Team einen Lauf bekommt, ist es schwer zu stoppen. Einer sorgenfreien Saison und Etablierung in der Bundesliga steht nicht viel im Weg. 

 

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Hendrik Wiese

Aufgewachsen mit dem Spielstil von Bastian Schweinsteiger bevorzugt Hendrik spielerische Dominanz und technisch ansehnlichen Fußball. Seit Dezember 2019 ist er für 90PLUS unterwegs, bevorzugt im deutschen Oberhaus.

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