Bundesliga-Vorschau Teil 2: Eintracht Frankfurt, Gladbach, Greuther Fürth

Bundesliga

Am 13. August startet die neue Saison in der Bundesliga, wenn Meister Bayern München bei Borussia Mönchengladbach gastiert. Im zweiten Teil unserer Vorschau auf die Saison 2021/22 beschäftigen wir uns mit Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach und Greuther Fürth. 

  • Eintracht Frankfurt: Wer ersetzt André Silva?
  • Borussia Mönchengladbach: Zurück nach Europa ist das Ziel
  • Greuther Fürth: Junge Wilde gegen den Abstieg

Hier geht es zu Teil 1: Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart, SC Freiburg

Eintracht Frankfurt (letzte Saison: 5. Platz)

Das Fazit der abgelaufenen Saison von Eintracht Frankfurt fällt durchaus positiv aus. Im DFB-Pokal schied man zwar bereits in der zweiten Runde gegen Bayer Leverkusen (1:4) aus, der fünfte Platz in der Liga war aber ein starker Erfolg für den Verein. Gerade zu Beginn der Rückrunde spielte sich die Eintracht unter Adi Hütter (51) in einen Rausch und war die Mannschaft der Stunde. Mit 19 Punkten aus sieben Partien schoben sich die „Adler“ durch diese Siegesserie bis auf den vierten Tabellenplatz vor.

Nach der Bekanntgabe von Hütters Wechsel zu Borussia Mönchengladbach brachen die Hessen allerdings etwas ein und ließen im Saisonfinale wichtige Punkte liegen. Diese Schwächephase resultierte letztendlich in einem Abrutschen auf den fünften Rang und damit dem Verpassen der Champions League. Obwohl die Enttäuschung vorerst überwog, ist die Qualifikation für die Europa League ein toller Erfolg für Eintracht Frankfurt. In der kommenden Saison wird mit Oliver Glasner (46) ein neuer Trainer und mit Markus Krösche (40) zudem ein neuer Sportvorstand an der Seitenlinie stehen.

Der Transfersommer von Eintracht Frankfurt

Eben dieser hatte in der aktuellen Transferperiode direkt eine extrem schwierige Aufgabe zu meistern. Top-Torjäger und Leistungsträger André Silva (25) verließ den Verein für 23 Millionen Euro zu RB Leipzig und riss eine große Lücke, die es zu schließen galt. Diesen Abgang konnte Krösche gleich mit einem echten Coup kompensieren. Von River Plate konnte Torjäger Rafael Borré (25) bis 2025 an den Verein gebunden werden – und das ablösefrei. Der Kolumbianer kann Silva zwar nicht eins zu eins ersetzen, aber dennoch ist der Eintracht hier ein starker Transfer gelungen. Darüber hinaus konnte man Jesper Lindström (21) für 7 Millionen Euro von Bröndby und Christopher Lenz (26) ablösefrei von Union Berlin verpflichten. Verlassen haben den Verein Dejan Joveljic (22) für 3,5 Millionen Euro und Frederik Rönnow (29) für eine Million Euro. Rodrigo Zalazar (21) wurde außerdem zum FC Schalke verliehen, um in der zweiten Liga Spielpraxis zu sammeln.

Rafael Borré Eintracht Frankfurt

Photo: Imago

Ein bisschen Hütter auch unter Glasner?

Die Eintracht war in diesem Sommer ein wesentlicher Teil des irren Bundesliga-Trainerkarussells. Mit Hütter hat man einen Trainer an Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach abgegeben und sich mit Oliver Glasner gleich bei einem anderen, dem VfL Wolfsburg, bedient. Ebenso wie Hütter steht Glasner für einen dynamischen und physischen Spielansatz, der stark vom Gegenpressing geprägt ist. Darauf aufbauend gelang es dem Österreicher bei den Niedersachsen, eine enorme defensive Stabilität zu etablieren. Mit 37 Gegentoren kassierten die „Wölfe“ die zweitwenigsten der Liga.

Es ist davon auszugehen, dass Glasner auch bei Frankfurt wieder eine unangenehm zu bespielende Mannschaft formen wird. Mit Martin Hinteregger (28), Evan N’Dicka (21) und Tuta (22) trifft er auf eine ebenso eingespielte wie talentierte Innenverteidigung. Zudem hat er mit Djibril Sow (24) und Sebastian Rode (30) physisch starke Sechser, die perfekt zu seinem Spielstil passen. Hinzu kommt, dass Glasner sich in der Vorbereitung für das von Hütter etablierte 3-4-2-1 entschieden hat. In dieser Formation ist die Mannschaft bereits eingespielt und die grundlegenden Abläufe sind bekannt, was gerade zu Beginn der Saison sicherlich von Vorteil sein wird.

Bis auf Silva konnten alle Leistungsträger der vergangenen Saison gehalten werden. Sollte das auch bis zum Ende der Transferperiode so bleiben, steht Glasner ein sehr starker Kader zur Verfügung. Die Silva-Millionen wurden intelligent investiert, um den Kader punktuell zu verbreitern und somit auf die Dreifachbelastung vorzubereiten. Auf nahezu allen Positionen stehen adäquate Ersatzspieler zur Verfügung, um im Falle von Formschwäche oder einer Verletzung reagieren zu können.

Player to Watch: Rafael Borré

Der wohl spannendste Transfer ist Rafael Borré. Obwohl der Kolumbianer als direkter Ersatz von Silva verpflichtet wurde, ist er ein ganz anderer Spielertyp. Mit einer Körpergröße von nur 1,74 Meter ist er deutlich kleiner gewachsen, was in einer anderen Spielweise resultiert. Borré sucht gerne die Räume hinter der Abwehrkette und attackiert diese mit seinem starken Grundtempo. Außerdem kann er sich dank seiner guten Technik situativ ins Mittelfeld fallen lassen und das Spiel von dort aus ankurbeln. Glasner lobt darüber hinaus sein hervorragendes Gespür im Gegenpressing und sein Einsatz im Spiel gegen den Ball.

Mit 56 Toren in 159 Spielen kann man in Frankfurt durchaus Hoffnung haben, den neuen Torjäger verpflichtet bereits zu haben. Natürlich wird er zunächst ein bisschen Zeit brauchen, um sich an den europäischen Fußball zu gewöhnen. Sicherlich wird es aber spannend sein zu sehen, wie die Eintracht ihr Spiel verändert, wenn ein gänzlich anderer Spielertyp im Sturmzentrum aufläuft.

Eintracht Frankfurt 2021/22 Prognose

Der Weggang von André Silva ist für Eintracht Frankfurt natürlich nicht adäquat zu kompensieren. Dennoch ist es Krösche und den Verantwortlichen gelungen, den Kader gut auf die kommende Dreifachbelastung vorzubereiten, indem sie ihn punktuell ergänzt haben. Mit Glasner hat man zudem einen Trainer verpflichtet, der gut zum vorhandenen Spielermaterial passt. Frankfurt wird auch in der kommenden Saison wieder um die europäischen Plätze mitspielen.

Mehr News und Storys rund um den internationalen Fußball

 

Borussia Mönchengladbach (letzte Saison: 8. Platz)

In Mönchengladbach blickt man auf eine Saison zurück, die die meisten Verantwortlichen mit einem Wort beschrieben haben: enttäuschend. Dieser Eindruck ist vor allem durch die schwachen Leistungen im Ligabetrieb entstanden, die mit dem Verpassen der Conference-League-Qualifikation am letzten Spieltag ihren negativen Höhepunkt erreichten. Es war eine Saison, die durch die unendlichen Personaldiskussionen um nun Ex-Trainer Marco Rose (44) überschattet wurde. Die Niederlagenserie nach dessen Wechselbekanntgabe und die Fan-Proteste sorgten für eine ungewohnte Unruhe rund um den Verein. Und das, obwohl mit dem Erreichen des Champions-League-Achtelfinals wenige Wochen zuvor Historisches gelang. Ersetzt wurde Rose durch Adi Hütter (51), der vom Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt zur neuen Saison an den Niederrhein gewechselt ist – und die gewohnte Ruhe ist auch wieder eingekehrt.

Der Transfersommer von Borussia Mönchengladbach

Fast schon gebetsartig wiederholte Sportdirektor Max Eberl (47) immer wieder, dass die Personalplanungen in diesem Sommer zäh werden, bis der erste „Dominostein“ fällt. Bisher stehen mit Oscar Wendt (35), Ibrahima Traoré (33) und Michael Lang (30) drei relevante Abgänge zu Buche. Mittelfeld-Talent Rocco Reitz (19) wurde zudem an den belgischen Erstligisten St. Truiden verliehen, um dort Spielpraxis zu sammeln. Als Neuzugänge konnte die Borussia Mittelfeldspieler Manu Koné (19, 9 Millionen Euro) und Luca Netz (18) vom Hertha BSC für 4 Millionen Euro verpflichten. Zudem griff bei Leihspieler Hannes Wolf (22) eine Kaufpflicht, die den Österreicher für 9,5 Millionen Euro an Gladbach bindet. Dass Denis Zakaria (24) den Verein noch verlassen wird, gilt als sicher. Die Vertragsverhandlungen mit Matthias Ginter (27), dessen Kontrakt am Ende der Saison ausläuft, laufen indes noch. Sollten die beiden Parteien sich auf kein neues Arbeitspapier einigen können, ist ein Abgang so gut wie sicher.

Adi Hütter Borussia Mönchengladbach

Photo: Imago

Die Vorbereitung unter Hütter: Viele Probleme, wenig Zeit

Diese personellen Unwägbarkeiten erschweren natürlich die Arbeit für den neuen Trainer Hütter. Neben den möglichen Abgängen hemmen die Verletzungssorgen die Arbeit des Ex-Frankfurters. Mit Neuzugang Koné, Zakaria, Ramy Bensebaini (26), Alassane Plea (28), Breel Embolo (24) und Jonas Hofmann (29) haben gleich sechs potentielle Stammspieler mit Verletzungen zu kämpfen. Hinzu kommt, dass durch die Europameisterschaft viele Leistungsträger erst spät zur Mannschaft gestoßen sind. Gerade zu Beginn der Saison werden diese Probleme vermutlich sichtbar und ein wenig Geduld mit den Verantwortlichen ist gefragt. 

Was die Fans von Borussia Mönchengladbach erwarten wird, dürfte den meisten bekannt sein. Wie auch Ex-Trainer Rose stammt Adi Hütter aus der RB-Schule. Das bedeutet, Hütter legt großen Wert auf aggressives und hohes Anlaufen sowie Gegenpressing nach Ballverlust. In eigenem Ballbesitz forcierte er in Frankfurt, ebenso wie Rose in Gladbach, schnörkelloses und schnelles Vertikalspiel. Hütters Ansatz ist jedoch von einer stärkeren Präsenz auf den Flügeln geprägt, was in den Testspielen bereits sichtbar wurde. Diese breitere Grundordnung könnte auch eine neue Rolle für Marcus Thuram (24) mit sich bringen, der seine Stärken eher in zentralen Räumen hat. In allen Testspielen lief er, allerdings auch aufgrund der Verletzungsprobleme, als zentrale Sturmspitze auf.

Als Grundordnung führte Hütter das von Rose bereits bekannte 4-2-3-1 weiter. Bei dieser Entscheidung dürfte einmal mehr die kurze Trainingszeit mit den Leistungsträgern eine Rolle gespielt haben. Es ist zu erwarten, dass der Österreicher im Saisonverlauf zusätzlich die aus Frankfurt bekannte Dreierkette einstudieren wird. Zuerst wird er jedoch intensiv am Defensivverhalten seiner Mannschaft arbeiten müssen. In der vergangenen Saison kassierte die Borussia die viertmeisten Gegentore der Liga (56) und verspielte die meisten Punkte nach vorheriger Führung (33).

 

Player to Watch: Joe Scally

Zugegeben, Joe Scally (18) wird in der kommenden Saison natürlich kein unangefochtener Stammspieler sein. Dennoch ist der US-Amerikaner der Gewinner der Vorbereitung. Bereits im Alter von 15 Jahren wurde sein Wechsel für 1,8 Millionen Euro vom New York FC zur Borussia bekanntgegeben. Nachdem er in der Rückrunde der vergangenen Saison Spielpraxis bei der U23 sammelte, spielte er sich nun endgültig in den Kader der Lizenzmannschaft.

Scally ist gelernter Rechtsverteidiger, kann allerdings auch auf der linken Seite eingesetzt werden. Diese Flexibilität kommt ihm aktuell enorm zugute, da mit Bensebaini der etatmäßige Linksverteidiger verletzt ist. Durch gute Leistungen und eine starke Physis hat sich der Rechtsfuß in der Vorbereitung in den Fokus von Hütter gespielt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Scally zu Saisonbeginn häufiger in der ersten Elf stehen wird. Wie regelmäßig seine Einsätze über die Saison hinweg sein werden, hängt natürlich von den gezeigten Leistungen in diesen Spielen ab. Dass Scally über großes Potential verfügt, steht hingegen außer Frage.

Borussia Mönchengladbach 2021/22 Prognose

Durch die Schwierigkeiten in der Vorbereitung können zu Saisonbeginn keine Wunderwerke von Adi Hütter und seiner Mannschaft erwartet werden. Der Österreicher hat bei Frankfurt jedoch eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was er aus einer Mannschaft rausholen kann. Das Ziel in Mönchengladbach ist eindeutig die erneute Qualifikation für die Europa League – und das ist definitiv ein realistisches Szenario.

 

Greuther Fürth (letzte Saison: Aufstieg)

Greuther Fürth ist zurück in der 1. Bundesliga. Mit einer enorm jungen Mannschaft sind die Fürther unter Trainer Stefan Leitl (43) in die Saison 2020/21 gestartet. Schnell kristallisierte sich heraus, dass viele der Talente eine zentrale Rolle bei der Mission Aufstieg übernehmen sollten. Nach einer konstant starken Saison konnten die Kleeblätter allerdings erst am letzten Spieltag den Aufstieg klarmachen. In einem Herzschlagfinale hat man sich vor Holstein Kiel geschoben und den direkten Aufstieg erreicht. Die kommende Saison wird allerdings zu einer echten Herausforderung. Mit sehr wenigen bundesligaerfahrenen und vielen jungen Spielern, kann nur der Klassenerhalt das Ziel sein.

Der Transfersommer von Greuther Fürth

Zudem ist die vergangene Transferperiode für die Mittelfranken nicht ganz optimal verlaufen. Mit David Raum (23) hat man einen der wichtigsten Spieler ablösefrei an die TSG Hoffenheim verloren. Auch Paul Jaeckel (22), Sebastian Ernst (26) und Mergim Mavraj (35) konnten ohne Transfererlös den Verein verlassen. Einzig Anton Stach (22) spülte mit 3,5 Millionen Euro ein bisschen Geld in die Kasse. Die große Herausforderung bestand darin, wichtige Leistungsträger mit stark begrenzten finanziellen Mitteln zu ersetzen. Als Konsequenz hat man keinen einzigen Euro an Transferablöse für neue Spieler gezahlt. Gideon Jung (26), Nils Seufert (24) und Max Christiansen (24) konnten ablösefrei verpflichtet werden, um die Lücken im Kader zu schließen. Ergänzt werden die Transfers von Adrian Fein (22), Jessic Ngankam (20) und Justin Hoogma (23), die alle auf Leihbasis nach Mittelfranken wechselten.

Angriff ist die beste Verteidigung? Viel Arbeit für Stefan Leitl

Mit vielen weggefallenen Eckpfeilern steht Stefan Leitl eine echte Mammutaufgabe bevor. Der Kader besteht aus vielen Spielern, die vor wenigen Jahren den Durchbruch bei einem Bundesligisten nicht geschafft haben und den Umweg über die 2. Liga gesucht haben. Trotz der Abgänge von wichtigen Leistungsträgern sind die Verantwortlichen ihrem Konzept treu geblieben. Junge Spieler mit Entwicklungspotential wurden verpflichtet, um die Löcher zu stopfen.

Der Abgang von Stach soll demnach auf zwei Personalien verteilt werden. Paul Seguin (26) und Adrian Fein werden die Rolle des Defensivankers vor der Abwehr einnehmen. Beide sind allerdings körperlich deutlich weniger robust und weniger zweikampfstark. Vielmehr haben sie ihre Stärken im Spiel mit dem Ball und der Spieleröffnung. Die Position von Raum, links in der Viererkette, wird wohl Luca Itter (22) übernehmen. Die offensive Dynamik des U21-Nationalspielers wird Itter wohl kaum entwickeln können, dennoch hat der ehemalige Wolfsburger großes Potential. Ob er das in seine ersten Bundesligasaison als Stammspieler durchgehend abrufen kann, ist allerdings fraglich.

Ohnehin lag die Stärke der Fürther auch in der vergangenen Saison eher in der Offensive. Die Mannschaft von Stefan Leitl verzeichnete die zweitmeisten Tore und den höchsten Ballbesitzanteil der 2. Liga. Es wird spannend zu sehen sein, wie der 43-Jährige diese Spielweise an die Anforderungen des Oberhauses anpasst. Das intensive, teils riskante Spiel wird er in der Form nicht übernehmen können. Dennoch, das war bereits in den Vorbereitungsspielen zu erkennen, wird das 4-4-2 mit Raute beibehalten und weiterhin ein aktiver Spielstil gepflegt. Die Defensive ist nicht zuletzt aufgrund der vielen Abgänge aber ein Schwachpunkt der Mannschaft, was im Kampf gegen Abstieg ein echtes Manko werden könnte.

Adrian Fein Greuther Fürth

Photo: Imago

Player to Watch: Adrian Fein

Adrian Fein ist ein perfektes Beispiel für die Fürther Transfers in diesem Sommer. In der Saison 2019/20 wurde Fein vom FC Bayern an den HSV ausgeliehen, wo er eine starke Saison spielte und sich gut weiterentwickelte. In der Folgesaison sollte mit einer Leihe zur PSV Eindhoven der nächste Entwicklungsschritt gemacht werden, doch die Leihe scheiterte und Fein bekam wenig Spielzeit. Jetzt ist der defensive Mittelfeldspieler zurück in Deutschland und bekommt seine Chance in der Bundesliga.

In gewisser Weise ist der Rechtsfuß als positionsgetreuer Ersatz für Anton Stach zu sehen – und dennoch ist er ein völlig anderer Spielertyp als der künftige Mainzer. Im Fürther System kann Fein sowohl vor der Abwehr als auch in den zentralen Halbräumen spielen. Mit seinen starken Fähigkeiten im Spielaufbau, ist er als Taktgeber und Spielgestalter ein wichtiger Teil von Leitls Philosophie. Wenn er sich im Defensivverhalten steigern kann, könnte Fein zu einem der Schlüsselspieler im Kampf um den Klassenerhalt werden.

Greuther Fürth 2021/22 Prognose

Natürlich kann nur der Klassenerhalt das Ziel für Greuther Fürth in der kommenden Saison sein. Die Abgänge von einigen Schlüsselspielern und die fehlenden finanziellen Möglichkeiten diese zu ersetzen oder den Kader gar zu verstärken, lassen einige Fragen für die kommende Spielzeit aufkommen. Es wird eine enorm schwierige Saison und der Klassenerhalt wäre ein großer Erfolg.

Photo: Imago

 

Kilian Thullen

Bosz, Rose & Co. im Herzen, die Bundesliga im Blick. Seinen Durst nach Gegenpressing und dynamischem Offensivspiel stillt Kilian vor allem in Deutschland. Seit 2018 bei 90PLUS.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ähnliche Artikel

Bundesliga | Richters Zufallstor lässt Hertha jubeln

Bundesliga | Richters Zufallstor lässt Hertha jubeln

23. Oktober 2021

News | Im Topspiel des 9. Spieltags traf Hertha BSC auf Borussia Mönchengladbach. Beiden Mannschaften sah man über 90 Minuten an, dass sie im Moment ihre Probleme haben. Am Ende setzte sich die Hertha – dank eines Treffers von Marco Richter – 1:0 durch. Richter bringt effiziente Hertha in Führung Willkommen im Berliner Olympiastadion! Nach […]

Hertha BSC | Bobic stärkt Dardai den Rücken: „Pal hat unser Vertrauen“

Hertha BSC | Bobic stärkt Dardai den Rücken: „Pal hat unser Vertrauen“

23. Oktober 2021

News | Nach dem schwachen Saisonstart machte schnell das Gerücht die Runde, Trainer Dardai würde bei Hertha BSC erneut vor dem Aus stehen. Vor dem wichtigen Heimspiel gegen Mönchengladbach bezogen sowohl Dardai als auch Sportdirektor Bobic Stellung. Dardai fühlt sich wohl bei Hertha BSC Auf die Frage, wie es aktuell um seine Person bei Hertha BSC stehe, antwortete Pal Dardai […]

Bundesliga | „Das eine Tor war fast zu wenig für die Halbzeit“ – Die Stimmen zum Samstagnachmittag

Bundesliga | „Das eine Tor war fast zu wenig für die Halbzeit“ – Die Stimmen zum Samstagnachmittag

23. Oktober 2021

News | Bayern, Dortmund und Leipzig konnten nach der Champions-League-Woche in der Bundesliga Siege einfahren. Sky sammelte die Stimmen ein. „Am Ende ist es eine Entscheidung von Joshua“ Dino Toppmöller (FC Bayern): Ich hab das Interview (mit Joshua Kimmich) eben gesehen. Ich denke, Joshua hat alles zu diesem Thema gesagt. Ich hab mich impfen lassen. […]


'' + self.location.search