BVB vs. Leipzig: Generalprobe und mehr

BVB Leipzig
Vorschau

Vorschau | Borussia Dortmund gegen RB Leipzig. Das ist mehr als nur die Generalprobe für das Endspiel im DFB-Pokal. Es ist auch ein Spitzenspiel in der Bundesliga. Und vor allem für den Gastgeber geht es um einiges. 

Anpfiff der Partie ist am Samstag, 15:30 Uhr, live bei Sky.

  • Dortmund will Leipzig erneut ärgern
  • Der BVB schielt auf die Champions League
  • RB Leipzig: Poker vor dem Endspiel?

BVB: Wieder ein positives Resultat gegen Leipzig?

Borussia Dortmund sah in den vergangenen Jahren gegen RB Leipzig häufig sehr gut aus. Ein positives Resultat erhofft man sich seitens des BVB auch in diesem Spiel. Das ist auch dringend notwendig, denn Dortmund kämpft noch um den Einzug in die Champions League, steht aktuell „nur“ auf dem fünften Platz. Allerdings sind Eintracht Frankfurt und der VfL Wolfsburg in Schlagdistanz. Der BVB hat mit drei Siegen aus den letzten drei Spielen nun also die Chance, das Ziel Königsklasse doch noch zu erreichen.



Zudem steht unter der Woche noch das Spiel im DFB-Pokal gegen eben jenen Gegner, RB Leipzig, auf dem Programm. Das Samstagsspiel ist also eine Art Generalprobe. Der BVB kann allerdings in dieser Partie nicht pokern, sondern muss die im Rahmen des Personals bestmögliche Elf auf das Feld schicken. Das 5:0 gegen Holstein Kiel im letzten Pflichtspiel zeigte, dass Dortmund auch ohne Erling Haaland (20) guten Offensivfußball zelebrieren kann. 

Denn auch ohne Haaland ist viel Qualität vorhanden. Edin Terzic (38), Trainer des BVB, muss eine Aufstellung finden, die Ideen im eigenen Ballbesitz entwickeln, aber auch das phasenweise sehr aggressive Pressing von RB aushebeln kann. Ein guter Spielaufbau ist also wichtig. Hier ist insbesondere Mats Hummels (32) gefragt. Aber auch im Mittelfeldzentrum ist vor allem aufgrund der Sperre von Jude Bellingham (17) jeder Akteur umso mehr gefordert. 

Neben den bisher genannten Spielern muss der BVB auch auf Dan-Axel Zagadou (21), Mateu Morey (21), Axel Witsel (32)  und Youssoufa Moukoko (16) verzichten. Trotzdem wird eine schlagkräftige und konkurrenzfähige Mannschaft auflaufen, die die Champions League genau im Visier hat. 

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RB Leipzig: Wie sehr pokert Nagelsmann?

Sieben Punkte Rückstand auf Platz eins, sieben Punkte Vorsprung auf Platz drei: RB Leipzig wird die Saison in der Bundesliga als Vizemeister beenden, davon kann ausgegangen werden. Für Julian Nagelsmann (33) ist das eine Situation, die durchaus vorteilhaft ist. Denn: Der Trainer der Gäste kann wenige Tage vor dem Endspiel um den DFB-Pokal pokern und eine Elf auf das Feld schicken, die in Berlin so nicht auflaufen wird. 

Die Schlüssel zu einem guten Ergebnis in Dortmund liegen für RB auf der Hand. Leipzig stellt die beste Defensive in der Bundesliga und wird selbst mit Rotation eine gute Struktur an den Tag legen können. Dafür ist der Kader in all seinen Facetten groß und flexibel genug. Allerdings: Aus den letzten fünf Ligaspielen konnte RB Leipzig nur zwei Siege einfahren. Die aktuelle Form ist also alles andere als ideal, auch im Pokal gegen Bremen hatten die Sachsen zeitweise Probleme.

BVB Leipzig

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Eine gewisse Rotation wird also sehr wahrscheinlich vorgenommen, zu sehr dürfte Nagelsmann die Mannschaft aber nicht durchwirbeln. Vielmehr könnten Spieler, die noch einen gewissen Rückstand, beispielsweise nach Verletzungen, haben, eine Chance erhalten.  So könnte Hee-chan Hwang (25), der im DFB-Pokal zuletzt noch als Joker zum Torerfolg kam, von Beginn an auflaufen. Auch Benjamin Henrichs (24) stünde bereit. 

Leipzig muss im Spiel gegen den BVB definitiv auf Dominik Szoboszlai (20) und Lazar Samardzic (19) verzichten. Abgesehen davon, kann Nagelsmann auf den gesamten Kader zurückgreifen. 

Prognose

Einen klaren Favoriten zu benennen, ist in diesem Spiel nahezu unmöglich. Beide Teams verfügen über ein breites Spektrum an Qualität, Dortmund muss eher abliefern als Leipzig. In Anbetracht dieses Umstandes ist es wahrscheinlich, dass der BVB dieses Spiel gegen Leipzig zumindest nicht verliert. 

 

 

Mögliche Aufstellungen:

BVB: Hitz – Can (Piszczek), Akanji, Hummels, Guerreiro – Delaney, Dahoud, Hazard, Reyna, Sancho – Reus

RB Leipzig: Gulacsi – Henrichs, Upamecano, Orban, Halstenberg – Adams, Sabitzer, Haidara, Nkunku, Forsberg – Hwang

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Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.

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