Inter vs Getafe: Kampf-Duell auf Schalke

Vorschau

Vorschau | Die Europa League ist zurück! Im März hätte das Hinspiel zwischen Inter und Getafe stattfinden sollen, nun duellieren sich die beiden Teams in einem einzigen Spiel auf Schalke. 

Anpfiff der Partie ist am Mittwoch, 21:00 Uhr, live auf DAZN (Registriere dich jetzt auf DAZN und erhalte einen Gratismonat).

  • Inter will nach Platz zwei in der Liga in Europa angreifen
  • Mit dem FC Getafe kommt ein unangenehmer Gegner
  • Über allem steht die Unruhe um Antonio Conte

Inter: K.O.-Spiel inmitten der Unruhe

Die Saison von Inter hat ein positives Ende genommen. Nachdem sich die Nerazzurri lange im Titelkampf halten konnten, verabschiedete sich die Mannschaft von Antonio Conte (51) langsam aber sicher vom Kampf um den Scudetto. Zu oft spielte Inter unentschieden und die Schlüsselduelle gegen Lazio und die Bianconeri gingen in der Rückrunde auch verloren. Zum Saisonende konnte sich die Conte-Elf wieder stabilisieren und sich die Vizemeisterschaft sichern. Es fehlte nur ein Punkt zum Branchenprimus Juventus. 

Die letzten beiden Spieltage in der Serie A zeigten, dass mit Inter in der Europa League definitiv zu rechnen ist. Gegen Napoli und Atalanta konnte sich das Team aus Mailand jeweils mit 2:0 durchsetzen. Inter zeigt sich wieder deutlich stabiler in der Defensive und offensiv können sie immer wieder aufziehen und den Gegner vor Probleme stellen. 

Nach dem letzten Spiel in der Serie A betonte Conte erneut, dass man unbedingt die Europa League gewinnen will. Gegen Getafe ist der italienische Topklub natürlich der Favorit, aber einen offensiven Sturm muss man nicht erwarten. Inter wird im 3-4-1-2 versuchen das Spielgeschehen in die Hand zu nehmen und den Gegner laufen zu lassen. Sollte Getafe keinen Zugriff bekommen, wird die Offensive rund um Lautaro Martinez (22), Romelu Lukaku (27) und Alexis Sanchez (31) irgendwann zuschlagen. 

Insbesondere Lautaro und Lukaku harmonieren sehr gut und zeigten kürzlich ihre gute Form. Abgesehen von zwei Ausfällen im Mittelfeld – hier fehlen Stefano Sensi (24) und Matias Vecino (28) – kann Trainer Conte aus dem Vollen schöpfen.

Getafe will auch gegen Inter unangenehm auftreten

Auf das Los Getafe werden sich die Italiener trotzdem nicht gefreut haben. Der spanische Hauptstadtklub hat in der letzten Runde Ajax Amsterdam rausgeekelt (2:0; 1:2) und dabei erneut bewiesen, dass man sich mit allen Mitteln gegen den Gegner wehrt. Sympathien gewinnt man so nicht unbedingt, aber das dürfte der Mannschaft von Trainer Pepe Bordalas (56) egal sein. 

Getafe nervt seine Gegner mit vielen Fouls, Nickligkeiten und provoziert gerne. Gegen Inter werden die Azulones nicht anders auftreten und gewohnt hartnäckig sein. Das Team allerdings auf diese Aspekte zu reduzieren, wäre nicht gerecht. Getafe spielt cleveren Fußball und agiert aus einem kompakten 4-4-2 heraus. Im Hinspiel gegen Ajax konnte gut beobachtet werden, wie organisiert die Spanier auftreten können. Ihre Defensive zu knacken, ist alles andere als einfach. 

Dazu kommen immer wieder gefährliche Konter, mit denen sie gezielt Nadelstiche setzen wollen. Allerdings fehlt ihnen zumeist die offensive Schlagkraft, um Teams permanent unter Druck zu setzen. Ein weiteres Problem: Die Form nach dem Re-Start. Von elf Spielen wurde gerade einmal nur eines gewonnen und somit wurde das europäische Geschäft verpasst. Zwischenzeitlich war Getafe sogar auf Champions-League-Kurs. Nun müssen sie sich in der Europa League schnell wieder aufraffen, sonst ist ihre Saison endgültig vorbei. Zumindest personell herrschen keine Probleme, alle Spieler stehen zur Verfügung.

Prognose

Getafe hat das Potenzial Inter rauszuwerfen, vor allem, da es nur ein Aufeinandertreffen gibt. Doch die Spanier befinden sich in einer lange anhaltenden Formkrise und die Nerazzurri haben sich wieder stabilisiert. Inter setzt sich nach großem Kampf durch. 

Mögliche Aufstellungen:

Inter: Handanovic, Godin, Skriniar, de Vrij, Brozovic, Barella, Young, D’Ambrosio, Eriksen, Martinez, Lukaku

Getafe: Soria, Olivera, Djene, Timor, Suarez, Maksimovic, Arambarri, Nyom, Cucurella, Mata, Rodriguez

Weitere Vorschauen zur KO-Phase im Europapokal.

(Photo by MARCO BERTORELLO/AFP via Getty Images)

Damian Ozako

Als Kind von Tomas Rosicky verzaubert und von Nelson Haedo Valdez auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht worden. Geblieben ist die Leidenschaft für den (offensiven) Fußball. Seit 2018 bei 90PLUS.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ähnliche Artikel

UEFA beschließt Abschaffung der Auswärtstorregel

UEFA beschließt Abschaffung der Auswärtstorregel

24. Juni 2021

News | Was lange spekuliert wurde ist nun offiziell. Die UEFA schafft die Auswärtstorregel in allen internationalen UEFA-Klub-Wettbewerben ab. Und das allerdings schon ab der kommenden Saison 2021/2022.  UEFA für Abschaffung der Auswärtstorregel: „Heimvorteil nicht mehr so bedeutsam“ Die UEFA hat dem Vorschlag, die Auswärtstorregel abzuschaffen, stattgegeben. Das teilte der Verband in einer Pressemitteilung mit. […]

Champions League | Elf der Saison: Viel Chelsea – und zwei Dortmunder

Champions League | Elf der Saison: Viel Chelsea – und zwei Dortmunder

2. Juni 2021

Der FC Chelsea gewann im Finale gegen Manchester City den zweiten Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte. Nur logisch, dass die Mannschaft von Thomas Tuchel auch in der Elf der Saison gut vertreten ist. Ebenfalls mit dabei: Zwei Dortmunder. Chelsea dominiert den Kader FC Bayern nicht vertreten Pariser Prominenz: Ein Fels in der Brandung – sowie der MVP […]

1. FC Köln | U21-Nationalspieler Özcan im Visier der Glasgow Rangers?

1. FC Köln | U21-Nationalspieler Özcan im Visier der Glasgow Rangers?

1. Juni 2021

News | Salih Özcan vom 1. FC Köln steht offenbar im Visier der Glasgow Rangers. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft Ende des Monats aus.  1 FC Köln: Özcan ablösefrei zu den Rangers? Die jüngste Vergangenheit sowie die Gegenwart sind für Salih Özcan (23) positiv zu betrachten. Mit dem 1. FC Köln sicherte er sich in […]