Leipzig trifft auf Freiburg: Neustart ins Ungewisse

Vorschau

Vorschau | Am Samstag, den 16.Mai kommt es nach der Corona-Pause zum Re-Start der Bundesliga. In der Red Bull Arena in Leipzig stehen sich der Tabellendritte RB Leipzig und der Tabellenachte, der SC Freiburg, gegenüber.

Anpfiff der Partie ist am Samstag, 15:30 Uhr, Live und frei empfangbar bei Sky Sport News HD.

RB Leipzig: Angriff auf die Spitze?

RB Leipzig steht momentan auf dem dritten Platz in der Tabelle, einen Punkt hinter Borussia Dortmund und fünf Punkte hinter dem FC Bayern München. Mit einem Sieg würde man den Anschluss an die Spitze halten und den Druck auf den erst am Sonntag spielenden Rekordmeister erhöhen. Die Leipziger schielen selbst noch in Richtung Titel, haben schon früh mit dem Kleingruppentraining begonnen und vor allen einen großen Kader, aus dem Julian Nagelsmann schöpfen kann.

Personell könnte die Lage bei den Leipzigern allerdings besser aussehen. Dayot Upamecano (Gelbsperre) und Emil Forsberg (Mandelentzündung) fallen aus. Über einen Einsatz von Marcel Sabitzer und Patrick Schick wird erst kurzfristig entschieden. Im Kader werden beide stehen die letzten Einheiten konnten sie aber nicht vollumfänglich mitmachen. Dasselbe gilt für Kevin Kampl und Ibrahima Konate. Beide sind von ihrer Verletzung genesen, da es aber sehr wahrscheinlich noch nicht für neunzig Minuten reichen wird, ist ein Einsatz in der Startelf offen. Vor allem in der Innenverteidigung wird es spannend. Auch Ethan Ampadu und Willi Orban laborierten zuletzt noch an Blessuren.

„Im März hatte Freiburg noch ein paar verletzte Leistungsträger zu beklagen, die nun wieder fit sind. Das kommt ihnen zugute. Außerdem ist der SC sehr variabel und bei Standards brandgefährlich. Bei langen Bällen gehen sie gut auf den zweiten Ball. Wenn sie wieder so tiefstehen, wie im Hinspiel, wird es schwer für uns, ein Tor zu schießen.“ sagte Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz vor dem Spiel über den Gegner.

SC Freiburg: Weiter wie bisher

„Auf das Wesentliche konzentieren“, so lautet der Titel offiziellen Spielvorschau auf der Homepage der SC Freiburg. Und so geht Freiburg das Spiel auch an. Personell fehlen nur Yoric Ravet (muskuläre Probleme), Florian Kath (Trainingsrückstand) und Lukas Kübler (Reha). Freiburg steht mit 36 Punkten auf Platz acht, sollte also mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Zwar beträgt der Rückstand auf Platz sechs nur einen Punkt, allerdings ist man in Freiburg, so wie man es gewohnt ist, weit entfernt davon, einen Angriff auf die europäischen Plätze auszurufen.

Zum Gegner sagte Streich bereits im März: „Die Leipziger sind extrem zweikampfstark und nach Balleroberungen schnell und geradlinig. Da wird eine richtige Wucht auf uns zukommen, aber wir können uns dem ja wuchtig entgegensetzen“. Das war, bevor das Spiel aufgrund der Corona-Pandemie abgesetzt wurde. Die Meinung von Christian Streich hat sich seitdem allerdings nicht geändert: „Natürlich ist ein erheblicher Zeitraum dazwischen. Leipzig bleibt aber Leipzig mit seiner Art, Fußball zu spielen. Genauso ist es auch bei uns“.

Mit dieser Art meint Christian Streich, dass der SC Freiburg versuchen wird, Leipzig permanent auf den Füßen zu stehen, hoch zu pressen und schnell umzuschalten. So sollen Nadelstiche gesetzt werden, die dann auch zu Torgefahr und im Idealfall zum Torerfolg führen.

Prognose

Die Favoritenrolle ist klar verteilt, aber Freiburg kann befreit und ohne Druck aufspielen. Im Normalfall wird RB Leipzig dieses Spiel für sich entscheiden, aufgrund der Begleitumstände ist die Partie aber alles, nur nicht normal.

Mögliche Aufstellungen:

Leipzig: Gulacsi – Konate (Orban), Halstenberg, Klostermann – Mukiele, Laimer, Sabitzer (Kampl), Angelino – Nkunku, Werner – Schick (Poulsen)

Freiburg: Schwolow – Schmid, Gulde, Heintz, Lienhart, Günter – Sallai, Koch, Höfler, Grifo – Petersen

Weitere Vorschauen zum aktuellen Spieltag

(Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

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Gero Lange

Fußballbegeistert seit der Heim-WM 2006. Großer Fan von Spektakelfußball mit vielen schönen Toren, am liebsten aus der Distanz. Seit 2020 bei 90PLUS

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