Dienstag, Dezember 10, 2019
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Die große EL-Vorschau (3/12): Gr. C – Bordeaux, Kopenhagen, Slavia, Zenit

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Zahlreiche Mannschaften haben versucht sich für die Europa League zu qualifizieren, eine langwierige Auswahlphase hat nun ein Ende gefunden und 48 Teams stehen nun in der Gruppenphase. Für manche Klubs ist dies ein großer Erfolg, manche sehen die Europa League, beispielsweise nach einer gescheiterten Qualifikation für die Champions League nur als Trostpflaster an. Eines vereint diese Teams aber: Sie wollen sich auf europäischer Bühne von ihrer besten Seite präsentieren und versuchen die bestmöglichen Resultate einzufahren. Wir liefern die Vorschau über alle 12 Gruppen der UEFA Europa League! 

 

Als erste Gruppe ohne deutsche Beteiligung stellen wir heute die Gruppe C mit der Girondins aus Bordeaux, dem FC Kopenhagen, Slavia Prag und Zenit St. Petersburg vor. 

Gruppe A (Bayer04, Zürich, Larnaca, Ludogorets)

Gruppe B (Leipzig, Celtic, Salzburg, Rosenborg)

 

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Girondins Bordeaux (FRA)

Nach einer guten Saison und einer positiven Entwicklung unter Gus Poyet kann man den vergangenen Sommer bei der Girodins nur mit einem Wort beschreiben: turbulent. Der Abgang von Malcom war vorprogrammiert, die danach getätigten Transfers aber nicht zu 100 % nachvollziehbar, auch für den Trainer. Als dieser dann noch gegen seinen Willen den Verkauf von Laborde beklagen musste, platzte ihm der Kragen. Die Folge war die Trennung, die Nachfolgersuche wurde daraufhin zum Medienereignis, Thierry Henry sagte auch aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen bei der Transferplanung ab. Die Gemeinsamkeit ist klar: Der Vorstand gab sowohl bei Poyet als auch bei Henry eine unglückliche Figur ab. Ambitioniert sind die Franzosen aber trotzdem.

 

Die Transfers des Sommers

Zugänge: V. Jovanovic (Leihende), A. Tchouameni (2. Mannschaft), S. Palencia (Leihe, Barcelona B), A. Cornelius (Leihe, Atalanta), Y. Karamoh (Leihe, Inter), J. Briand (Guingamp), T. Basic (Hajduk), S. Kalu (KAA Gent)

Abgänge: S. Meite, M. Braithwaite (Leihende), P. Baysse (Leihe, Caen), P. Bernardoni (Leihe, Nimes), Y. Kaabouni (Vereinslos), D. Contento (Düsseldorf), O. Verdon (Sochaux), A. Boupendza (Ajaccio), D. Mancini (Leihe, Auxerre), J. Cafu (Leihe, Roter Stern), G. Laborde (Montpellier), D. Rolan (La Coruna), Malcom (FC Barcelona)

Unruhe mit Ricardo Gomes schnell beseitigen

An Thierry Henry war man lange interessiert, Claudio Ranieri galt als Kandidat – am Ende wurde Ricardo Gomes als neuer Trainer vorgestellt. Der Brasilianer, der bereits von 2005-2007 den Cheftrainerposten bei der Girondins bekleidete, war zuletzt für Al-Nasr Riad tätig, zuletzt fast ein Jahr ohne Job. Nach dem Saisonauftakt mit nur drei Punkten in 4 Spielen und Platz 19 zum jetzigen Zeitpunkt muss Gomes versuchen den Verein so schnell wie möglich wieder in eine ruhige Tabellenregion zu manövrieren.

Zwar ist die Ungewissheit auf der Trainerposition nun beseitigt, allerdings hatte Gomes keine Zeit mehr den Kader nach seinen Vorstellungen zu verändern. Er muss nun mit dem aktuell vorhandenen Personal arbeiten. Die individuelle Klasse eines Malcom fehlt natürlich, der junge Kalu ist zwar ein Perspektivspieler, wird aber eine gewisse Anlaufzeit benötigen um eine adäquate Verstärkung darzustellen. Die Hoffnungen ruhen nun vor allem auf dem 22-jährigen Francois Kamano und der jungen Inter-Leihgabe Yann Karamoh.

(Photo by NICOLAS TUCAT / AFP)

Im Verbund mit Kalu und den Mittelstürmern Briand, Cornelius, Mendy und de Preville stellt die Girondins also eigentlich ein gutes Offensivgespann. Im Mittelfeldzentrum gilt der junge Tchouameni (18) als großes Talent. Der Franzose bringt alles mit um eine große Karriere hinzulegen. Gleiches gilt für Jules Koundé in der Innenverteidigung. Der 19-jährige stammt ebenfalls aus der Jugendabteilung der Girondins, geht als absoluter, unangefochtener Stammspieler in die Saison. Gelingt es Gomes diese Talente in ein homogenes System zu integrieren, dürfte der Fehlstart schnell korrigiert werden können.

Die 90PLUS-Prognose

Die Girondins zum jetzigen Zeitpunkt einzuschätzen ist nicht gerade einfach. Auf der einen Seite verfügen die Franzosen über einen ordentlichen, mit zahlreichen spannenden Talenten gespickten Kader, auf der anderen Seite herrscht eine Unruhe, die sich durch die vergessene (!) Nominierung von Mittelfeldspieler Basic noch einmal verstärkte. Wenn es Ricardo Gomes gelingt die Nebenkriegsschauplätze in Zusammenarbeit mit den Vereinsverantwortlichen zu beseitigen, kann die Girondins einiges erreichen – und das Weiterkommen in der Europa League als Ziel ausgeben. 

 

FC Kopenhagen (DEN)

Seit 2013 hat der ehemalige Bundesligatrainer Stale Solbakken das Amt des Cheftrainers beim FC Kopenhagen inne – und nach der letzten Saison, die nicht mit der Meisterschaft endete, was immer eine Enttäuschung bedeutet, will der den Klub wieder in die Spur führen. Obwohl der Transfersommer von Außen betrachtet alles andere als spektakulär war, hat Solbakken dem Team ein neues Gesicht verliehen, der Start in die Ligasaison ist ebenso erfolgreich verlaufen wie die Qualifikation für die Europa League. Und das soll erst der Anfang gewesen sein.

Die Transfers des Sommers

Zugänge: F. Ibsen (Vendsyssel), S. Papagiannopoulos (Östersunds), D. N’Doye (Trabzonspor), A. Bjelland (Brentford), J. Joronen (Horsens), K. Kodro (Mainz 05)

Abgänge: Y. Toutouh (Vereinslos), A. Keita, U. Matic (Leihende), B. Kadrii (Odense), E. Johansson (Djurgardens), L. Köteles (Vereinslos), A. Pavlovic (Rapid), F. Santander (Bologna), R. Olsen (Roma)

 

Kopenhagens Kader: Klein, aber fein

23 Spieler, ein Durchschnittsalter von 26,4 Jahren und eine zumindest auf den ersten Blick kluge Zusammensetzung. Der FC Kopenhagen hatte vor dem Transfersommer einen klaren Plan und dieser wurde auch umgesetzt. Der Abgang von Stammtorhüter Olsen konnte kompensiert werden, mit Dame N’Doye kehrte in Idol vergangener Tage zurück. Der mittlerweile 33-jährige Stürmer spielte bereits von 2009-2012 für die Dänen, zeigte nach seiner Rückkehr schon früh, dass er nichts verlernt hat: In den ersten 8 Ligaspielen war N’Doye an 8 Treffern beteiligt.

(Photo by Emilio Andreoli/Getty Images)

Stale Solbakken lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 4-4-2-System spielen, N’Doye ist im Sturm gesetzt, auf der Außenbahn soll vor allem Viktor Fischer endlich wieder sein Potenzial abrufen. Mit 5 Toren und 5 Vorlagen (alleine in der Liga!) in den ersten Wochen der Saison zeigte er, dass man in dieser Saison mit ihm rechnen muss. Der Linksaußen zeigte auch in der Qualifikation zur Europa League seine Klasse, sammelte auch hier schon 6 Scorerpunkte. Die Offensivabteilung, aber auch die restliche Mannschaft zeigt sich also in einer beeindruckenden Frühform, in den Playoffs zur Europa League wurde sogar Atalanta Bergamo ausgeschaltet.

Der Vorsprung in der heimischen Liga beträgt nach 8 Spielen bereits 4 Punkte, 19 Punkte aus 8 Spielen sind ohnehin eine sehr gute Bilanz. Hier profitierte der FC Kopenhagen auch vom frühen Pflichtspielstart, dem frühen Rhythmus. Die großen Aufgaben werden jetzt erst auf die Dänen zukommen, wenn in den englischen Wochen Gegner auf höherem Niveau warten. Solbakken hat jedenfalls gezeigt, dass er seine Mannschaft ohne die ganz großen Anpassungen verändern und verbessern kann. Nach jetzigem Stand scheint es also eine kluge Entscheidung gewesen zu sein mit dem Trainer in die sechste Saison zu gehen.

Die 90PLUS-Prognose

Trotz einer sehr guten Frühform sind die Gegner in der Gruppe C nicht einfach, der FC Kopenhagen muss also die Leistung zeigen, die man auch gegen Atalanta in der Qualifikation zeigte, um eine Rolle im Kampf um die ersten beiden Plätze zu spielen. Klar ist: Gegen Slavia Prag müssen unbedingt so viele Punkte wie möglich eingefahren werden um die Basis zu schaffen. 

 

Slavia Prag (CZE)

Die Entwicklung von Slavia Prag unter Trainer Jindrich Trpisovsky, der das Amt im Januar übernahm, verläuft sehr positiv. Nach der Vizemeisterschaft scheiterte man erst in der 3. Runde der Qualifikation für die Champions League an einem individuell überlegenen Gegner aus Kiew. Auch der Auftakt in die neue Saison war stark, zuletzt wurde Titelkonkurrent Viktoria Pilsen in der heimischen Eden-Arena mit 4:0 abgefertigt. In der Gruppe C ist Slavia auf dem Papier der Außenseiter, in dieser Rolle fühlt sich die Trpisovsky-Elf aber durchaus wohl und vielleicht gelingt tatsächlich die Überraschung. Denn individuelle Klasse ist definitiv vorhanden. Und die Entwicklung unter Trpisovsky ist noch nicht zuende.

Die Transfers des Sommers

Zugänge: M. Vantruba (Leihende), V. Coufal (Liberec), M. Valenta (eigene Jugend), J. Zeleny (Jablonec), J. Matousek (Pribram), A. Baluta (Craiova), P. Olayinka (Gent)

Abgänge: E. Sobol, T. Necid (Leihende), G. van Kessel (Roeselare), M. Otahal (Leihe, Zizkov), J. Scuk (Erzurumspor), J. Auer (Leihe, Zizkov), M. Berkovec (Karvina), J. Matousek (Pribram), P. Flo (Lausanne), Z. Linhart (Pregarten), P. Bucha (Pilsen), Danny (Maritimo)

Keine Angst vor “großen” Gegnern

Zweifelsohne ist Slavia Prag der kleinste Name in dieser Gruppe. Doch das bedeutet nicht, dass die Tschechen absolut chancenlos sind. Die Ansprüche bei Slavia sind gestiegen, die individuelle Klasse ist auf manchen Positionen durchaus hoch und mit den Neuzugängen Baluta und dem derzeit leider verletzten Stürmer Olayinka sind gute Ergänzungen an Land gezogen worden. Es gibt insgesamt keinen Mannschaftsteil, der eklatant abfällt, im Tor steht mit Kolar ein verlässlicher Mann, die Innenverteidiger um Ndadjuj und Deli sind physisch stark und überzeugen mit gutem Stellungsspiel, im Mittelfeldzentrum dominitert Husbauer, auf der Außenbahn stehen mit Baluta, Stoch und Zmrhal Spieler im Kader, die den Unterschied machen und enge Spiele entscheiden können.

(Photo by JACK GUEZ/AFP/Getty Images)

Slavia spielt überwiegend in einem 4-2-3-1-System mit dominanten Flügelspielern. Die Außenverteidiger halten sich in der Offensive weitgehend zurück, sorgen für die defensive Stabilität und Kompaktheit. Aus einer geordneten Defensive heraus sollen Konter gespielt werden, die schnellen Flügelspieler und Angreifer wie Tecl oder Skoda sollen entsprechend eingebunden werden. Und wenn Olayinka wieder einsatzfähig ist bestehen weitere Möglichkeiten, der Kader ist mit 28 Spielern recht groß – und vor allem konkurrenzfähig.

Hoffen auf Stochs individuelle Klasse

Einer der bekanntesten, wenn nicht der bekannteste Name im Kader von Slavia Prag ist Miroslav Stoch. Der 55-fache slowakische Nationalspieler spielte in seiner Jugend für den FC Chelsea, später auf Leihbasis für Twente, anschließend für Fenerbahce. Seit Sommer 2017 steht Stoch bei den Tschechen unter Vertrag und ist einer der Schlüsselspieler. Seine individuelle Klasse, seine Technik und vor allem seine genialen Momente werden dringend benötigt. In der laufenden Saison steuerte Stoch zwei Tore und eine Vorlage in den ersten sieben Ligaspielen bei, in der letzten Saison gelangen ihm 12 Scorerpunkte. Er kann den Unterschied machen, er kann die Mannschaft führen und ihr in engen Situationen oder in großer Bedrängnis Leben einhauchen. Und das benötigt Slavia, das sonst von der mannschaftlichen Geschlossenheit lebt.

Die 90PLUS-Prognose

Der Topfavorit in der Gruppe C ist Slavia Prag gewiss nicht. Aber mit Spielern wie Husbauer, Zmrhal, Stoch oder Olayinka ist Qualität vorhanden. Qualität, die ein Spiel gewinnen und entscheiden kann. Qualität, die bei einer guten Tagesform für den Unterschied sorgen kann. Insgesamt dürfte es aber nicht reichen um zu den zwei besten Mannschaften der Gruppe zu gehören. 

 

Zenit St. Petersburg (RUS)

Mit der Saison 2017/18 konnte man bei Zenit St. Petersburg wirklich nicht zufrieden sein. Der Anspruch der Russen ist es immer um den nationalen Titel mitzuspielen, dementsprechend ist ein 5. Platz eine mittelschwere Katastrophe. In der Qualifikation für die Europa League sorgte man für einen absoluten Höhepunkt, als man gegen Dinamo Minsk nach einer 4:0-Hinspielniederlage im Rückspiel mit 8:1 nach Verlängerung gewann. Die gesamte Qualifikation war ein ständiges Auf und Ab, ein Wechselbad der Gefühle. Auch in den Playoff-Spielen gegen Molde hatte man zwischenzeitlich Probleme, doch das Team von Ex-Profi Sergey Semak setzte sich am Ende durch und will nun eine gute Saison im Europapokal spielen. Anfängliche Schwierigkeiten hin oder her. 

Die Transfers des Sommers

Zugänge: L. Neto, O. Shatov, C. Noboa, R. Mak, Hernani, E. Chernov, A. Dzyuba (Leihende), C. Marchiso (Juventus)

Abgänge: V. Faizulin (Karriereende), A. Ryazantsev (Vereinslos), I. Tsagallov (Leihe, Rubin Kazan), I. Novoseltsov (Leihe, Anzhi), D. Poloz (leihe, Rubin Kazan), A. Yusupov (Rostov), D. Criscito (Genua), E. Rigoni (Leihe, Atalanta)

Semak setzt auf Eingespieltheit

Mit Claudio Marchisio verpflichtete Zenit St. Petersburg in diesem Sommer nur einen externen Neuzugang. Einerseits spricht das dafür, dass Sergey Semak auf die Eingespieltheit im Team setzt und auch den Leihrückkehrern vertraut, andererseits dürfte das bedeuten, dass die Wunschspieler nicht zur Verfügung standen. Bei Zenit war es in der Sommertransferperiode insgesamt sehr ruhig, viele Gerüchte gab es nicht. Die Abgänge waren weitgehend folgerichtig, lediglich Rigoni und Criscito könnten eine kleine Lücke hinterlassen. Allerdings kam Rigoni nicht besonders gut zurecht, Criscito wollte nach Italien zurückkehren.

(Photo by Epsilon/Getty Images)

Der Saisonstart gibt der derzeitigen Ausrichtung bei Zenit allerdings Recht. Zenit hat in den ersten Wochen der Premjer Liga die eigenen Ambitionen untermauert, scheint in dieser Saison gute Karten im Meisterschaftskampf zu haben. In 6 Spielen wurden 16 Punkte eingefahren, Zenit führt die russische Liga an. Semak, der einen Vertrag bis 2020 unterschrieben hat, soll die Mannschaft wieder an die Spitze führen – national wie international. Er setzt auf ein 4-3-3-System mit torgefährlichen Außenspielern rund um Rückkehrer Robert Mak, das Mittelfeld soll das Spiel kontrollieren, Paredes als 6er das Tempo variieren, die offensiver ausgerichteten Mittelfeldspieler um Erokhin und Marchisio das Angriffsspiel beleben.

Marchisio-Ergänzung als entscheidendes Element

Lange Zeit war unklar wohin es Claudio Marchisio ziehen wird. Der Italiener, dessen Vertrag bei Juventus Turin aufgelöst wurde, machte lange ein Geheimnis um seine nächste Station. Etwas überraschend entschied sich Marchisio für Zenit, doch die Entscheidung scheint wohl überlegt zu sein. Hier kann Marchisio, fernab von Italien, im internationalen Wettbewerb spielen und trotzdem noch eine Schlüsselrolle spielen. Seine Erfahrung und seine individuelle Klasse helfen den Russen definitiv weiter, zudem ist der Italiener ambitioniert, will auch bei Zenit Erfolge feiern und sich nach einer gewissen Akklimatisierungsphase einen Stammplatz erarbeiten. Marchisio könnte ein elementarer Bestandteil der Mannschaft von Sergey Semak werden, dafür sorgen, dass Zenit noch stärker wird, im Mittelfeld noch mehr Sicherheit gewinnt. Und wer Semak als Spieler verfolgt hat, der weiß, dass dies für ihn von enormer Bedeutung sein wird.

Die 90PLUS-Prognose

Zenit St. Petersburg hat einen klaren Anbruch: Der Gruppensieg in Gruppe C ist das Ziel. Natürlich sind die Gegner nicht schlecht, natürlich drohen in jedem Spiel Gefahren, aber die individuelle Klasse und die Frühform stimmen, Zenit definiert sich nicht über das Weiterkommen in der Gruppenphase. Vielmehr ist das Erreichen des Achtel- oder Viertelfinals das Ziel. Verläuft die Entwicklung der Mannschaft so weiter wie zu Saisonbeginn, dann ist das auch ein realistisches Ziel. 

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