EM 2021 | Ceferin weist Verantwortungen für Covid-Infektionen von der UEFA

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News | UEFA-Präsident Aleksander Ceferin ist nicht der Meinung, dass die EM 2021 für Corona-Infektionen verantwortlich gemacht werden sollte. Dennoch ist er mit der Ausrichtung in mehreren Ländern nicht zufrieden.

Ceferin hält Anschuldigungen an UEFA für unverantwortlic

Die EM 2021 wird sicherlich als ein besonderes Turnier im Gedächtnis bleiben. Neben fußballerischen Highlights kam es zum Drama rund um Christian Eriksen (29) und die Durchführung eines Turnieres in mehreren Ländern während einer Pandemie sorgt weiter für Kritik. Im Gespräch mit der BBC wies der UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (53) Vorwürfe ab, dass die vor Fans ausgerichteten Spiele für Corona-Infektionen verantwortlich wären. „Manche sagen, 2000 schottische Fans hätten sich infiziert, aber die Schotten die im Stadion waren wurden getestet.(…) Da waren 20.000 die ohne Ticket nach London gekommen sind. Man wird nicht einfach im Park getestet. Dem Fußball die vorzuwerfen die Entwicklung des Virus zu befeuerndste meiner Meinung nach unverantwortlich.“ Dass die Ausrichtung des Turniers logischerweise auch Menschenansammlungen außerhalb des Stadions mindestens wahrscheinlicher macht, scheint er nicht in seinem Verantwortungsbereich zu sehen.

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An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass laut Angaben des schottischen Gesundheitsamtes 397 der Infizierten im Stadion waren. Die europaweite Ausrichtung des Turnieres sieht der Präsident aus anderen Gründen kritisch. „Auf eine Art ist es nicht fair, dass manche Teams 10.000 Kilometer reisen mussten und manche nur 1000. (…) Es ist nicht fair für Fans, die an einem Tag in Rom sein müssen und ein paar Tage später in Baku, was ein viereinhalb Stunden Flug ist.“ Die Ausrichtung in mehreren Ländern wurde vom Vorgänger Ceferins, Michel Platini (66), angestoßen. Der jetzige Verbandsboss macht im Gespräch klar, dass es ein solches Turnier unter seiner Führung nicht noch einmal geben werde.

Photo by Imago

 

Julius Eid

Seit 2018 bei 90PLUS, seit Riquelme Fußballfan. Gerade die emotionale Seite des Sports und Fan-Themen sind Julius‘ Steckenpferd. Alleine deshalb gilt: Klopp vor Guardiola.

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