EM 2021 | Nach Druck durch die UEFA – Finale im Wembley vor 60.000 Zuschauern?

News

News | Vor ein paar Tagen ist Budapest als alternativer Spielort für das Finale der EM 2021 genannt worden. Als Reaktion darauf werden nun offenbar auch im Wembley 60.000 Zuschauer zugelassen.

EM 2021: Beim Finale im Wembley Stadion sollen 60.000 Zuschauer dabei sein dürfen

Wie The Telegraph berichtet, dürfen beim Finale der EM 2021 im Londoner Wembley Stadion wohl 60.000 Zuschauer dabei sein. Vergangene Woche war noch von 45.000 die Rede. Grund für die Änderung ist Druck, der von Seiten der UEFA aufgebaut wurde. Es entstanden erste Gerüchte über eine Verlegung nach Budapest, da dort 60.000 Zuschauer erlaubt wären.

 

Nun soll auch die britische Regierung 60.000 Zuschauer zum Spiel zulassen wollen, um mit dem Konkurrenten Budapest gleichzuziehen. Neben der Anzahl der zugelassenen Zuschauer wird vor allem entscheidend sein, ob die britische Regierung ihre Einreisebestimmungen lockert. Denn derzeit müssten von der UEFA geladene Medien, Sponsoren, und VIPs vorher zehn Tage in Quarantäne.

Aus diesem Grund hatte die UEFA bereits das Champions-League-Finale nach Porto und nicht nach London verlegt. Und auch beim Finale der EM sind die Einreisebestimmungen der ausschlaggebende Punkt. Die UEFA schlug der britischen Regierung ein „strenges Test- und Blasenkonzept“ vor. Das würde für ausländische Fans bedeuten, „dass ihr Aufenthalt in Großbritannien weniger als 24 Stunden betragen würde und ihre Bewegungen nur auf genehmigte Transportmittel und Veranstaltungsorte beschränkt wären.“

Mehr News und Stories rund um den internationalen Fußball

Weiterhin fügte der Verband an: „Wir verstehen den Druck, dem die Regierung ausgesetzt ist, und hoffen, dass wir in der Lage sind, einen zufriedenstellenden Abschluss unserer Diskussionen in dieser Angelegenheit zu erreichen. Es gibt immer einen Notfallplan, aber wir sind zuversichtlich, dass die Finalwoche in London stattfinden wird.“

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson sagte dazu man wolle „einige vernünftige Vorkehrungen“ treffen, betonte aber: „Die Priorität muss natürlich die öffentliche Gesundheit sein.“ Laut Informationen des Daily Telegraph könnte die Regierung sich bereits morgen zu dem Thema äußern. Demnach ist geplant rund 2.500 ausländische Medien und VIPs bei der Anreise zum Spiel nach Großbritannien von der Quarantäne zu befreien.

Photo: Imago

Gero Lange

Fußballbegeistert seit der Heim-WM 2006. Großer Fan von Spektakelfußball mit vielen schönen Toren, am liebsten aus der Distanz. Seit 2020 bei 90PLUS

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ähnliche Artikel

England | UEFA greift nach Krawallen beim EM-Finale durch

England | UEFA greift nach Krawallen beim EM-Finale durch

18. Oktober 2021

News | Die europäische Fußballverband UEFA hat den englischen Verband nach den Krawallen beim Finale der Europameisterschaft 2020 bestraft. England muss ein Geisterspielen abhalten und eine Geldstrafe hinnehmen. Krawalle bei der EM 2020 haben für England Konsequenzen Die englische Nationalmannschaft das nächste Spiel in der Nations League vor leerer Kulisse austragen. Ein weiteres Geisterspiel kann […]

Nach Online-Rassismus gegen englische Nationalspieler: Polizei nimmt erste Täter fest

Nach Online-Rassismus gegen englische Nationalspieler: Polizei nimmt erste Täter fest

16. Juli 2021

News | Marcus Rashford, Jadon Sancho und Bukayo Saka vergaben im EM-Finale die Elfmeter, weshalb England schließlich verlor. Anschließend litten sie unter Rassismus im Netz. Nun vermeldete die Polizei Ermittlungserfolge. Rassismus gegen England-Trio: Polizei findet vier Täter und kündigt konsequentes Vorgehen an England schnupperte Sonntag erstmals am EM-Titel. Doch das Elfmeterschießen ging tragisch gegen Italien […]

Bukayo Saka: „Ich wusste sofort, welchen Hass ich abbekommen würde“

Bukayo Saka: „Ich wusste sofort, welchen Hass ich abbekommen würde“

15. Juli 2021

News | Mit Bukayo Saka hat sich ein weiterer Elfmeterschütze Englands nun zu Wort gemeldet.  Der Spieler von Arsenal kritisiert auch Instagram, Facebook und Twitter. Bukayo Saka kritisiert Social Media Plattformen Nachdem sich schon Marcus Rashford und Jadon Sancho auf ihren Social Media Kanälen zu Wort gemeldet haben, gibt es nun auch ein Statement von […]


'' + self.location.search