Samstag, Oktober 31, 2020

Newcastle United | Neue Hürden wegen der Übernahme?

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Marius Merck
Marius Merck
Chefredakteur

News | Die geplante Übernahme von Newcastle United durch ein Konsortiums mit Geldern aus dem Staatsfonds von Saudi-Arabien zieht sich weiter hin. Nun scheint es neue Hürden in diesem Prozess zu geben – wegen der Nähe zu einem gewissen Unternehmen.

Newcastle-Übernahme: Nähe zu BeoutQ als neue Hürde?

Wie der englische Journalist Sean Ingle exklusiv für den “Guardian” berichtet, sind bei der geplanten Übernahme von Newcastle United durch ein Konsortium neue Hürden aufgetreten. In den letzten 24 Stunden wären eine Vielzahl neuer Dokument eingereicht worden, welche neue Fragen über den geplanten Deal aufwerfen würden. Aus diesen Gründen verzögere sich auch weiter der Vollzug dieses Geschäfts.

Vor allem die Nähe zwischen den saudischen Regierung, welche an dem Deal wenigstens mittelbar beteiligt ist, sowie der auch dort ansässigen Streaming-Plattform BeoutQ bedürfe demnach einer näheren Überprüfung durch die Anwälte der Premier League. Die neu eingereichten Dokument scheinen diesen Verdacht zu erhärten. BeoutQ offeriert seinen Kunden einen nicht legalen Zugang zu zahlreichen Sportevents. Die saudische Regierung hat jegliche Beziehungen zu dem Anbieter dementiert.

Yousef al-Obaidly, der Vorstandsvorsitzende von “beIN Sports”, hatte schon vor mehreren Wochen auf diesen Umstand aufmerksam gemacht und sich daher in einem Brief an die Klubs der Premier League gewendet. Man dürfe nach seiner Ansicht nicht außer Acht lassen, wie sehr BeoutQ den finanziellen Interessen der Liga bereits geschadet habe. Der Sender “beIN Sports” überträgt die Partien der Premier League. Saudi-Arabien wendete diesbezüglich übrigens ein, dass der Anbieter seinen Sitz in Kuba oder Kolumbien habe.

Die FIFA, die UEFA sowie die Premier League und La Liga haben in der Vergangenheit bereits allesamt rechtliche Schritte gegen BeoutQ unternommen. Aus diesen Gründen äußerte sich auch La-Liga-Präsident Javier Tebas negativ über die geplante Übernahme von Newcastle.

Der geplante Besitzerwechsel dürfte daher noch eine ganze Weile für Schlagzeilen sorgen.

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(Photo by Stu Forster/Getty Images)

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