UEFA CL/EL Vorschauen

Europa League Vorschau – Gruppe B: Dynamo Kiew, Kopenhagen, Malmö, Lugano

8. September 2019

Europa League Vorschau – Gruppe B: Dynamo Kiew, Kopenhagen, Malmö, Lugano

Vorschau | Am 19. September startet die Gruppenphase der UEFA Europa League! 48 Mannschaften haben sich für diesen Wettbewerb qualifiziert, wieder einmal herrscht eine enorme Bandbreite, große Namen sind ebenso vertreten wie kleinere, unbekannte Teams, die den Reiz dieses Wettbewerbs ausmachen. Wir stellen alle 12 Gruppen detailliert vor!

Gruppe A: Sevilla, APOEL, Qarabag, Düdelingen

Gruppe B: Dynamo Kiew, Kopenhagen, Malmö, Lugano

Dynamo Kiew

(Letzte Saison: Achtelfinale EL)

Der ukrainische Topklub aus Kiew konnte sich in der Vorsaison in der Europa League gegen Astana, Jablonec sowie Stade Rennes behaupten und in die K.O.-Runde einziehen. Dynamo traf dabei zunächst auf Olympiakos und setzte sich durch, ehe im Achtelfinale gegen eine vor allem individuell deutlich bessere Mannschaft vom FC Chelsea Schluss war. In der Liga musste sich Dynamo wieder einmal Serienmeister Shakhtar geschlagen geben, eine “Transferoffensive” im Sommer blieb aber aus.

Schleppend in die Saison

Ende Juli begann die neue Saison in der Ukraine bereits mit dem Supercup. Dort konnte Dynamo Kiew mit 2:1 gegen Shakhtar gewinnen, auch die ersten beiden Ligaspiele wurden siegreich gestaltet. Doch dann folgte die Ernüchterung: Gegen den FC Brügge schied Dynamo in der Qualifikation zur Champions League aus, auch in der Liga folgte eine Niederlage – natürlich ausgerechnet gegen Shakhtar. Die Folge war, dass Trainer Aleksandr Khatskevich gehen musste. Als dessen Nachfolger kam Aleksey Mikhaylichenko, welcher in seinem ersten Pflichtspiel auch nicht über ein Remis hinauskam. 

(Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

Es liegt also noch vieles im Argen bei Dynamo Kiew. Die Automatismen müssen erst noch generiert werden, Neu-Trainer Mikhaylichenko hat seine eigenen Vorgaben, welche die Mannschaft erst erlernen, dann umsetzen muss. Immerhin ist der Kern der Mannschaft eingespielt, lediglich vier neue Spieler wurden im Sommer verpflichtet. Mittelfeldspieler Nikita Korzun (25) kam von Al-Fateh aus Saudi-Arabien, Mohammed Kadiri (23) von Austria Wien, Oleksandr Karavaiev (27) von Zorya Luhansk und Gerson Rodrigues (24) von Jubilo Iwata aus Japan. Spektakuläre Transfers tätigt man in Kiew schon länger nicht mehr, aber in diesem Sommer waren nicht nur wenige namhafte Akteure, sondern auch kaum spannende Talente auf der Zugangsseite vertreten. 

Die Frage nach der Ausrichtung

4-2-3-1, 4-1-4-1, 4-3-3 – all diese Systeme spielte Dynamo Kiew in der noch jungen Saison bereits. Die Frage ist: Welche Ausrichtung hat Zukunft? Will man variabel bleiben? Die Antworten werden zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorliegen, zu wenig hat der neue Trainer noch von seiner Mannschaft gesehen. Der Kader gibt auf jeden Fall her, dass eine gewisse Flexcibilität gewahrt werden kann, vor allem im Mittelfeld stehen verschiedene, interessante Spielertypen zur Verfügung.

Dort stehen viele laufstarke Spieler im Kader, die sowohl defensive als auch offensive Aufgaben erledigen können. Mit Kadiri wurde zusätzliche Defensivstärke hinzugefügt, Harmash (29) und der junge Shaparenko (20) können für die nötige Kreativität sorgen. Die Außenbahnen sind mit Sidcley (26) und vor allem Tsygankov (21) sehr gut besetzt, auch Verbic (25) und der talentierte Däne Duelund (22) melden Ansprüche an.

Insgesamt kommt es also mehr auf die Ausrichtung der Mannschaft an, also die Rollenverteilung auf dem Platz. In welchem System Dynamo Kiew im Endeffekt aufläuft ist eher zweitrangig. Klar ist aber, dass schnell Klarheit herrschen muss, wo die Reise hingeht. Denn auch wenn Dynamo der Favorit ist: Diese Gruppe ist durchaus unangenehm.

Im Fokus: Viktor Tsygankov

(Photo by ARIS MESSINIS / AFP) 

Der junge Flügelspieler kann definitiv als Tafelsilber von Dynamo Kiew bezeichnet werden. Tsygankov spielte eine hervorragende Saison 2018/19 und war an 37 Treffern direkt beteiligt. Der Ukrainer ist dabei weder ein klassischer Abschlussspieler, noch ein Vorbereiter, sondern er vereint beide Tugenden und ist so nur schwer bis gar nicht aus dem Spiel zu nehmen. Alle Augen sind auf ihn gerichtet und wenn er es schafft noch einmal eine solche Saison zu spielen und auch international zu brillieren, dann wird ein Wechsel zu einem Topklub der logische Schritt sein.

Prognose

Ja, es sind noch viele Fragen offen bei Dynamo Kiew. Die Qualität im Kader ist aber unbestritten hoch, für das Weiterkommen in der Gruppe B in der Europa League müsste das ausreichen. Der Gruppensieg wird von mehreren Faktoren abhängig sein.

Manuel Behlert

FC Kopenhagen

(Letzte Saison: Gruppenphase EL)

Der dänische Spitzenklub aus Kopenhagen hat durchaus den Anspruch auch im internationalen Wettbewerb eine Rolle zu spielen. Das Ausscheiden in der Gruppenphase der Europa League in der Vorsaison passt natürlich nicht zu diesen Ambitionen. Dementsprechend wollen die Dänen in dieser Saison besser abschneiden, die K.O.-Runde erreichen

Solbakken und der grandiose Start

Trainer Stale Solbakken, den man noch aus seiner Zeit in der Bundesliga kennt, hat mit seiner Mannschaft einen hervorragenden Start in die neue Saison hingelegt. Die Qualifikation für die Europa League gelang, die ersten sieben Spiele in der Liga wurden gewonnen, ehe es den ersten kleinen Dämpfer gab. Die Abgänge von Innenverteidiger Denis Vavro (23, 10,5 Mio., Lazio) und Offensivspieler Robert Skov (23, 10 Mio., Hoffenheim) wurden genutzt, um den Kader gleich auf mehreren Positionen zu verstärken.

 (Photo by Emilio Andreoli/Getty Images)

Neben dem ein oder anderen ablösefreien Spieler kamen Jens Stage (22, Aarhus), Michael Santos (26, Malaga), Karlo Bartolec (24, Nordsjaelland, Pep Biel (22, Saragossa) und Victor Nelson (20, ebenfalls Nordsjaelland) für insgesamt 15,5 Millionen Euro. Der Kader umfasst nun 26 Spieler und wirkt, vom Mittelfeldzentrum einmal abgesehen, qualitativ und quantitativ sehr solide zusammengestellt. Zudem verpflichtete man am Deadline Day noch den erfahrenen Angreifer Nicklas Bendtner (31) von Rosenborg BK.

Eine erfahrene Truppe

Das Durchschnittsalter im Kader liegt bei 26,8 Jahren, die Mannschaft ist  also durchaus als erfahren. Vor allem Kapitän Zeca im zentralen Mittelfeld ist ein Ruhepol. Mit seinen 31 Jahren kann er die Mannschaft führen, ihr Stabilität und Ordnung verleihen. Zusammen mit Spielern wie Bjelland (31), Bengtsson (31), Ankersen (28), oder Oviedo (29) wird die Defensive geordnet. Als jungen Spieler kann man hier lediglich Victor Nelsson (20) erwähnen, der seinerseits eine Menge Potenzial mitbringt und Spielpraxis auf hohem Niveau benötigt, um den nächsten Schritt zu machen. 

Stale Solbakken lässt seine Mannschaft gerne im 4-4-2-System auflaufen, ist dabei vor allem in der Liga auf Dominanz und Kontrolle aus. Sind alle Spieler fit, dann ist das auch kein Problem. Die Abhängigkeit von Zeca im zentralen Mittelfeld und die fehlenden Spieler in der Breite auf dieser Position könnten im Saisonverlauf aber zu Problemen führen. Ein sehr interessanter Spieler im Offensivbereich ist Mohammed Daramy. Der 17-Jährige aus Sierra Leone wurde in Dänemark geboren und stammt aus der eigenen Jugend des Klubs. Daramy zeigte zu Saisonbeginn in seinen Kurzeinsätzen bereits sehr gute Ansätze und bereitete sogar einen Treffer vor. Seine Einbindung wird auch eine Aufgabe für Trainer Solbakken sein.

Im Fokus: Viktor Fischer

(Photo by Dan Mullan/Getty Images)

Viktor Fischer galt besonders während seiner Zeit bei Ajax Amsterdam als riesengroßes Talent. Vor allem Verletzungen warfen den jungen Spieler damals zurück, in der Folge wechselte Fischer nach einer Zwischenstation in Middlesbrough zu Mainz 05. Mittlerweile ist der 25-Jährige in seiner dänischen Heimat angekommen – und fühlt sich pudelwohl.

Der Flügelspieler, der unter Solbakken häufig auch als zweite Spitze aufgestellt wird, war in der letzten Saison an 28 Pflichtspieltoren direkt beteiligt. Und auch zu Saisonbeginn hat Fischer schon einige Scorerpunkte auf seinem Konto. Diese gute Form will er auch in der Europa League unter Beweis stellen.

Prognose

Der FC Kopenhagen verfügt durchaus über die Qualität, um sich in dieser Gruppe durchzusetzen. Gegen Malmö und Lugano sind die Dänen eher als Favorit einzuordnen, selbst gegen Dynamo Kiew sollte etwas möglich sein. Wichtig wird dabei aber sein, dass man von Verletzungen, vor allem im Mittelfeldzentrum, verschont bleibt.

Manuel Behlert

Malmö FF

(Letzte Saison: 16/-Finale EL)

Die Schweden von Malmö FF mit dem deutschen Trainer Uwe Rösler würden gerne die Ergebnisse aus der Vorsaison wiederholen, als man sich in der Gruppenphase der Europa League vor Besiktas und Sarpsborg für die K.O.-Phase qualifizierte. Dass es dort direkt gegen den späteren Titelgewinner Chelsea ging, kann durchaus der Los-Fee angekreidet werden. Dennoch schlug man sich gut, verlor vor allem zuhause nur knapp mit 1:2.

Die Mannschaft ist im Rhythmus

Einen Vorteil hat die Mannschaft aus Schweden, wenn die Europa League startet: Sie befindet sich im Rhythmus. Die Saison in Schweden orientiert sich am Kalenderjahr, mehr als 20 Saisonspiele wurden bereits absolviert. Und Malmö befindet sich im Titelkampf, hat es dort mit Djurgardens, AIK Solna und Häcken zu tun.

Der Saisonverlauf hat auch zur Folge, dass die meisten Transfers im Winter abgewickelt werden. Dementsprechend sind die Transferaktivitäten auch schnell erklärt. Samuel Adrian (21), Pavle Vagic (19) und Anel Ahmedhodzic (20) wurden auf Leihbasis abgegeben, Andreas Vindheim (23) wechselte für 1,3 Mio. Euro zu Sparta Prag. Auf der Zugangsseite tat sich wenig, Jonas Knudsen (26) kam ablösefrei von Ipswich Town, während Felix Beijmo (21) von Werder Bremen ausgeliehen wurde. 

Es wurden also neue Impulse hinzugefügt, die Mannschaft bleibt im Kern aber eingespielt, die Automatismen bleiben existent.

Kleiner Kader, bekannter Toptorschütze

Uwe Rösler arbeitet in Malmö mit einem relativ kleinen Profikader. Lediglich 21 Spieler stehen im Aufgebot der Schweden, die ganz großen Verletzungssorgen sollten also nicht auftreten. Die Mannschaft spielte zu Saisonbeginn überwiegend in einem 4-4-2-System, war dabei sehr gut eingespielt, Alternativformationen wurden nur selten in Erwägung gezogen. Doch im Laufe des Jahres 2019 nahm Rösler eine Systemumstellung vor, spielt häufiger mit einer Dreierkette, richtet den Fokus im Spiel nach vorne mehr auf die Außenverteidiger.

Der große Erfolg im 3-4-3 oder 3-5-2 bleibt bisher aber aus. In den letzten acht Spielen konnten die Schweden lediglich drei Siege einfahren, am System wird aber dennoch festgehalten – dies insbesondere, weil es zu den neuen Spielern passt. Knudsen, der aus Ipswich kam, spielt eine sehr gute Rolle als linker Verteidiger in der Dreierkette, schiebt gerne nach außen, versucht im Spielaufbau zu helfen. Werder-Leihgabe Beijmo treibt das Spiel rechts vor der Dreierkette an, die Offensivspieler haben mehr Freiraum. 

(Photo by LOUISA GOULIAMAKI/AFP/Getty Images)

Und: Die Einbindung des Mittelstürmers funktionierte in den letzten Wochen immer besser. Davon profitiert auch der Toptorjäger des Klubs und das ist auch in diesem Jahr wieder einmal Marcus Rosenberg. Der mittlerweile 36-jährige Stürmer steht noch bis Jahresende in Malmö unter Vertrag, traf in der Liga bereits achtmal, legte zudem vier weitere Treffer auf. Er ist noch immer ein guter Kombinationsspieler mit Zug zum Tor, der sich im Angriffsdrittel hervorragend und klug bewegt. 

Im Fokus: Anders Christiansen

Der 29-jährige Däne wechselte im Sommer 2018 vom KAA Gent zu Malmö und ist ein unverzichtbarer Teil der Elf von Uwe Rösler. Christiansen spielt im zentralen defensiven Mittelfeld, schaltet sich aber abgesehen von seinen defensiven Fähigkeiten auch gerne im offensiven Bereich ein. Die Folge: Christiansen ist mit sieben Treffern bisher der zweitbeste Schütze im Team von Malmö! Diese Vielseitigkeit macht ihn zu einem enorm wichtigen Spieler, denn er hält trotz seiner offensiven Ausflüge immer die Balance im Spiel aufrecht. 

Prognose

Dynamo Kiew sollte der Favorit in der Gruppe B sein, aber keinesfalls sind die Ukrainer unknackbar. Für Malmö wird es darum gehen die neue Ausrichtung mit der Dreierkette schnell zu stabilisieren, damit man auf dem bestmöglichen Niveau in die Gruppenphase geht. Gelingt das, dann könnte das Ziel K.O.-Runde durchaus realistisch sein.

Manuel Behlert

FC Lugano

(Letzte Saison: Nicht qualifiziert)

Der FC Lugano beendete die Saison 2018/19 in der Schweizer Super League auf einem überraschend guten dritten Platz. Zwar war der Abstand nach vorne, also zum FC Basel und den Young Boys, enorm groß, dennoch konnte man mit der Spielzeit mehr als nur zufrieden sein. Der Lohn war die Qualifikation für die Europa League.

Ein holpriger Start

Die Mannschaft des 43-jährigen Trainers Fabio Celestini kam allerdings nur sehr, sehr schleppend in die laufende Saison. Der Saisonstart in der Schweizer Liga ging ordentlich daneben, lediglich vier Punkte aus den ersten sechs Spielen wurden eingefahren, viele Fehler waren an der Tagesordnung. Celestini, der die Mannschaft im Oktober 2018 übernahm, musste den Abgang einiger Spieler verkraften. Der junge Innenverteidiger Nikita Vlasenko (18) wechselte in die Jugendabteilung von Juventus, Edoardo Masciangelo (22) zur U23 der „Alten Dame“. Auch Spieler wie Mihajlovic (27, APOEL), Abedini (20, Wil), Piccinocchi (24, Ascoli) oder Janko (36, Karriereende) stehen nicht mehr im Aufgebot des FC Lugano.

Auch auf der Zugangsseite tat sich etwas, allerdings waren die finanziellen Mittel alles andere als groß. Mit Nicola Dalmonte (21, Genua), Linus Obexer (22, Young Boys) und Marco Aratore (28, Ural) wurden drei Spieler auf Leihbasis verpflichtet. Überdies sicherte man sich die Dienste von Olivier Custodio (24, Luzern), Sandi Lovric (21,  Graz), Filip Holender (24, Honved) und Francisco Rodriguez (23, Luzern). Die neuen Gesichter sollten den Konkurrenzkampf beleben, bislang ist der Effekt durch die Neuverpflichtungen aber eher verpufft, wenngleich Holender sich mit drei Scorerpunkten in den ersten sechs Ligaspielen ordentlich einfügen konnte.

Celestini muss Lösungen finden

Das Problem der individuellen Fehler wurde bereits angesprochen. Insgesamt muss man konstatieren, dass die Dreierkette in dieser Saison sehr anfällig ist, die Balance ist nicht vorhanden. Zu Saisonbeginn schlug man den FC Zurich noch mit 4:0, danach war ein Bruch im Spiel erkennbar. Dreimal erzielte man gar keinen Treffer, in den letzten beiden Spielen war man offensiv fluider, defensiv dafür wieder wackeliger.

Fabio Celestini muss nun Lösungen finden. Die Verbindung zwischen Defensive und Offensive ist nicht ideal, die Verteidiger sind zu häufig auf sich alleine gestellt und die Kreativelemente fehlen ebenfalls. Wenn die angesprochenen Lösungen nicht schnell gefunden werden, dann kann die “Belohnung” Europa League auch schnell zur Belastung werden. Denn die Breite im Kader, die durch 30 Spieler ja durchaus vorhanden ist, hilft im Endeffekt auch nur dann etwas, wenn die nötige Homogenität auf dem Platz hergestellt werden kann.

Die individuelle Klasse ist auf der ein oder anderen Position vorhanden, gerade im Offensivbereich stehen eigentlich einige hochwertige Spieler im Kader. Doch wenn man diese Spieler nicht entsprechend einbindet und die Defensive entlastet, dann kann es durchaus zu einer noch längeren Negativspirale kommen.

Im Fokus: Carlinhos Junior

Im Januar 2017 wechselte der brasilianische Angreifer zum FC Lugano, kam damals von Botafogo aus Brasilien. In der vergangenen Saison war Carlinhos Junior an 21 Treffern direkt beteiligt, auch in dieser Spielzeit gilt der 25-Jährige als Hoffnungsträger in der Offensive. Doch auch er hat bisher noch mit Problemen zu kämpfen, der Motor stockt etwas. Ein Pflichtspieltor gelang ihm nicht, der berüchtigte „Knoten“ ist noch nicht geplatzt. Seine Tore sind in allen Wettbewerben wichtig und zwingend notwendig, damit der FC Lugano die gewünschten Ergebnisse einfahren kann. 

Prognose

Der FC Lugano ist individuell sicher die schwächste Mannschaft in der Gruppe. Wäre der Saisonstart gut verlaufen und hätte man die nötige Homogenität zu Saisonbeginn hergestellt, dann wäre eine Überraschung durchaus möglich gewesen. Unter den aktuellen Vorzeichen ist ein Weiterkommen aber sehr unrealistisch.

Manuel Behlert

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