Donnerstag, Oktober 1, 2020

Die wichtigsten Aussagen der DFL-Pressekonferenz

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Julius Eid
Julius Eid
Redakteur

News | Heute, am 03.09.2020, fand erneut eine außerordentliche Mitgliederversammlung der DFL statt. In einer Pressekonferenz stellte Geschäftsführer Seifert die wichtigsten Erkenntnisse dieser vor.

5 Tagesordnungspunkte, 5 Auswechslungen

Seifert stellte direkt zu Beginn der Pressekonferenz klar, dass der Coronavirus nicht nur den Alltag der Menschen, sondern auch den Fußball noch auf längere Zeit begleiten wird. Das Umsetzen des Spielbetriebs 2020/2021 bezeichnete der DFL-Geschäftsführer als anspruchsvollste und schwierigste Aufgabe des deutschen Fußballs. Im Gegensatz zur Beendigung der letzten Saison müsse man viel mehr beachten, zum Beispiel Nationalmannschaftsreisen und europäische Wettbewerbe.

Das gemeinsame Ziel aller DFL-Vereine sei es, die Saison erfolgreich abzuschließen. Der erste der fünf Punkte über die heute gesprochen wurde, ging es um die Möglichkeit in Teilen Zuschauer im Stadion zuzulassen.

Als zweiter Tagesordnungspunkt wurde das neue Hygienekonzept einstimmig von den Vereinen angenommen.

Fünf Auswechslungen sollen weiterhin Bestandteil des Spiels sein, dies beschlossen alle Vereine gemeinsam. Viertens wurde die Möglichkeit offen gehalten, kurzfristige Verlegungen des Spielortes durchzuführen, um den Spielbetrieb zu gewährleisten.

Der letzte Punkt der Versammlung bezog sich auf die Durchführung von wissenschaftlichen Studien. So wolle man zum Beispiel wissenschaftlich begleiten, wie die Ansteckungsgefahr für Zuschauer in einem Stadion am besten zu regulieren ist. Weitere Studien sollen ebenfalls unterstützt werden. Der Schwerpunkt all dieser Studien liegt darauf, herauszufinden wie man Zuschauer im Stadion möglichst sicher gewährleisten könnte.

Seifert nimmt Stellung zu Zuschauern im Stadion

Nach der Vorstellung der Tagesordnungspunkte und deren Ergebnisse, äußerte sich Seifert zum wohl größten Thema der letzten tage. Zuschauer in Stadien. So drückte er sein Verständnis aus, dass man skeptisch sei ob dies in der jetzigen Zeit ein richtiges Signal wäre. Doch aus seiner Sicht könnte sogar das Gegenteil der Fall sein. Sollte der Fußball es schaffen, mehrere tausend Menschen mit einem funktionierenden Konzept vor Ort Fußball schauen zu lassen, könnte dies ein großes, positives Signal sein.

“Wir müssen weiterleben, nur ein bisschen anders”, hieß es vom Geschäftsführer. Wenn der Virus noch länger zum Leben dazugehöre, dann hält Seifert es für wichtig einen angstfreien Umgang mit dem Virus zu finden.

Leipzig als Diskussionsthema

In den letzten Tagen bestimmte die Zulassung von 8.500 Zuschauern bei RB Leipzig die Berichterstattung. Auf Nachfrage äußerte sich Seifert zu diesem Thema. So würde man als DFL im besten Falle eine bundeseinheitliche Lösung begrüßen. Dennoch geltende Vorgaben der zuständigen Behörden vor Ort. Die DFL werde dann nicht einschreiten, wenn Zuschauer genehmigt werden, weil dies woanders nicht der Fall sei. Das Thema der möglichen Wettbewerbsverzerrung sei kein Thema der Versammlung gewesen. Seifert selber halte diesen Vorwurf für übertrieben. Die Situation sei weiterhin für alle Beteiligten eine Ausnahmesituation.

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Julius Eid

Photo by Arne Dedert/Pool/Getty Images

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