Samstag, September 26, 2020

Titelrennen in der Bundesliga | Ganz, ganz sicher ist das durch

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Julius Eid
Julius Eid
Redakteur

Spotlight | Am Samstag um 15.30 treffen alle Bundesligisten zeitgleich aufeinander, der letzte Spieltag der Saison 2018/2019 wird noch einmal zelebriert. Seit gefühlten Ewigkeiten steht an diesem 34. Spieltag der Meister noch nicht im Voraus fest. Eine wohl doch nur noch rechnerische Spannung, die Fans der Münchner können selbstsicher ins Wochenende gehen. Denn das Titelszenario für den BVB lebt hauptsächlich von Hoffnung.

Doppelt unwahrscheinlich

Um tatsächlich die Münchner noch vom 7. Meistertitel in Folge fernzuhalten kommt es auf zwei Mannschaften an. Denn in der eigenen Hand hat der BVB sein Schicksal an diesem Wochenende nicht mehr. Über die Rückrunde hinweg ist der erarbeitete Vorsprung auf den Rekordmeister nicht nur geschmolzen, er hat sich in das Gegenteil verkehrt. Dem Zwei-Punkte Vorsprung der Münchner kann man nur in einem einzigen Szenario etwas entgegensetzen: Schwarz-Gelb muss gegen Gladbach drei Punkte holen, der FC Bayern definitiv gegen die Eintracht aus Frankfurt verlieren. Zwei Puzzleteile, die schon einzeln betrachtet eher unrealistisch scheinen.

Eine andere Liga

Wer in den letzten Wochen die Bundesliga weitestgehend verfolgt hat, sollte wohl kaum auf die SGE setzen, wenn es für die Überraschungstruppe nach München geht. Trotz in letzter Zeit dann doch wieder fehlender Konsequenz zeigt der Rekordmeister in der Rückrunde, dass unabhängig von allen kolportierten Querelen die individuelle Qualität hoch genug ist um konsequent die nötigen Ergebnisse einzufahren. Gerade im Spiel gegen den BVB wurde deutlich, dass der Unterschied zwischen den Klubs enorm ist. Die Frankfurter hingegen mussten in den letzten Wochen viel von ihrem Nimbus aufgeben. Eine hohe Klatsche gegen Leverkusen, eine Niederlage gegen Mainz, Spieler die über die Grenzen der Belastbarkeit hinaus arbeiteten und einige schmerzliche Ausfälle. Wer auf Schützenhilfe für die Dortmunder hofft, muss auf ein Spiel hoffen, in dem die Eintracht ein letztes Mal über sich hinauswächst. Höchstunwahrscheinlich aufgrund der letzten Leistungen. Aber wenn eine Mannschaft in der jüngeren Vergangenheit für schiere Kraftleistungen bekannt ist, dann die SGE.

(Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Alles ausblenden

Während die Münchner sich in der Rückrunde sammelten, konnten die Borussen von Lucien Favre ihre schier unfassbares Hinrundenausbeute, wenn man ehrlich ist, fast erwartungsgemäß nicht erfüllen. Nach Euphorie bis zur Winterpause folge nun aber auch des Öfteren Resignation. 5:0 in München, eine 2:4-Niederlage im Derby gegen den FC Schalke 04. Die herausragende Stimmung im Ruhrpott hat dann doch massiv gelitten. Gar nicht nur unter diesen beiden, auf den ersten Blick besonders schwer zu ertragendenden  Ergebnissen. Die Spiele in denen man nach Führung noch unnötig Punkte abgab, Hoffenheim und Bremen, sind ein Spiegelbild des Rückrunden-BVB. Die spielerische Qualität ist unbestritten vorhanden, doch fast spürbare Verängstigung wird zum Ende der Spielzeit mittlerweile an jedem Wochenende sichtbar. Ob dieser emotional so instabile BVB überhaupt seinen Teil zur Sensation beitragen kann, darf nach den Auftritten der letzten Wochen durchaus bezweifelt werden. Immerhin geht es nun auch noch gegen ein Gladbach-Team, dass sich von Trainer Hecking verabschiedet und noch die Chance auf die CL-Qualifikation hat.

(PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

Sag niemals nie

Alles vorhergehende zusammengefasst, lässt sich nur zu einem Schluss kommen: Ganz, ganz sicher wird das, von vielen herbeigesehnte Ende der Bayern-Regentschaft nicht mehr in dieser Saison stattfinden. Aber ganz, ganz sicher sollte Bayern auch im vergangenen Jahr die Eintracht im Pokalfinale besiegen. Ganz, ganz sicher war Liverpool nach dem Hinspiel des CL-Halbfinals gegen Barca ausgeschieden. Der Fußball ist in letzter Konsequenz immer auch Kontrollverlust, als Zuschauer legt man seine Hoffnung auf die Schultern von elf Männern in den Trikotfarben die man meist seit klein auf verehrt. An diesem Wochenende können deutlich mehr Menschen auf diesen wundersamen, mitreißenden, unergründlichen Sport hoffen als es in den letzten Jahren der Fall war. Und alleine dafür hat sich diese Saison gelohnt.

Julius Eid

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