BVB | Weigl: Wechselverbot „kein Grund sich wegzustreiken“

Global News

In der Wintertransferphase rückte auch Julian Weigl in den Fokus von Paris Saint Germain. Die Franzosen wollten einen neuen Mittelfeldspieler verpflichten und Thomas Tuchel, der Weigl sehr schätzt, interessierte sich für den Dortmunder. Der BVB wollte Weigl aber nicht ziehen lassen und erteilte dem Spieler ein Wechselverbot, zumindest für den Winter.

Weigl hatte Interesse am Wechsel – Streik keine Option

Der 23-jährige akzeptierte die Entscheidung des Vereins und blieb in Dortmund. Zurzeit spielt Weigl häufig in der Innenverteidigung, macht seine Sache dort gut und zeigt seine Klasse. Im Rahmen des Montagsspiels des BVB gegen den 1. FC Nürnberg wurde ein Interview mit Weigl bei „Eurosport“ ausgestrahlt. Und der Mittelfeldspieler teilte mit, dass er sich nicht vom Verein wegstreiken wird.

„Ich weiß, was ich an dem Verein habe. Deswegen gab es für mich keinen Grund, Stunk zu machen oder mich hier wegzustreiken, dafür habe ich die Jungs auch alle viel zu gerne.“

Weigl habe die Entscheidung des Vereins indes als Wertschätzung empfunden. Einen Wechsel im Sommer oder in mittelfristiger Zukunft schließt Weigl allerdings nicht aus.

 „Das wird man sehen. Was im Sommer passiert, kann ich jetzt noch nicht sagen.  „Natürlich war es am Anfang schwer, wenn man so eine Chance in Aussicht hat. Nachdem die Hinrunde sehr unbefriedigend war, haben wir Gespräche geführt.“

Bei Borussia Dortmund steht Weigl noch bis 2021 unter Vertrag. Sollte sich die Perspektive für Weigl, der bestätigte, dass er sich mittlerweile mit der Rolle als Innenverteidiger angefreundet hat, nicht ändern, dann wird er sich weiter mit einem Wechsel beschäftigen.

(Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.

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