Ronaldo vor Unterschrift in Saudi-Arabien

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Global News

News | Cristiano Ronaldo scheint seinen nächsten Klub gefunden zu haben. Den ehemaligen Weltfußballer zieht es wohl – für mehrere hunderte Millionen Euro – nach Saudi-Arabien zu Al Nassr.

Ronaldo soll 200 Millionen Euro pro Saison kassieren

Die Geschichte von Cristiano Ronaldo (37) im europäischen Fußball scheint zu enden. Wie Marca berichtet, steht der Portugiese kurz vor der Unterzeichnung eines Vertrags mit Al-Nassr aus Saudi-Arabien. Die Verpflichtung, die kurz vor dem Abschluss steht, gilt für zweieinhalb Saisons. Ronaldo soll rund 200 Millionen Euro pro Saison, einschließlich Gehälter und Werbeverträge, kassieren.

Der 37-Jährige sei entschlossen, das Wettbewerbsniveau zu senken, da er den europäischen Weg ausgeschöpft hat. Kein Team Europas kommt finanziell auch nur annähernd an den Vorschlag des arabischen Teams heran. Auch die MLS kann nicht annähernd mithalten. Der Stürmer steht nach einem Konflikt mit Geschäftsführung und Trainer von Manchester United, der mit dem Ende der zweiten Amtszeit des Portugiesen beim englischen Klub beigelegt wurde, ohne Verein da.

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Die Liga-Verantwortlichen wollen den saudi-arabischen Vereinsfußball wiederbeleben, und sie wissen, dass Cristiano Ronaldo, wenn er kommt, die Hauptattraktion sein wird, um den begehrten Medienaufwind zu erhalten. Al Nassr wird von Rudi Garcia (58) trainiert und hat unter anderem Spieler wie David Ospina (34), Luiz Gustavo (35), Talisca (28) oder Vincent Aboubakar (30) in den eigenen Reihen.

Das Königreich Saudi-Arabien ist eine absolute Monarchie und richtet sein Rechtssystem auf der Grundlage der Scharia aus. Unter der Führung des mächtigen Kronprinzen Mohammed bin Salman geht Saudi-Arabien mit harter Hand gegen Regierungskritiker vor. Gewaltlose politische Oppositionelle werden oftmals ohne Anklage und Gerichtsverfahren inhaftiert; bei Männern wird die Prügelstrafe angewendet und die Todesstrafe gilt noch immer. Das berichtet die Menschenrechtsorganisation humanrights.ch. Im März diesen Jahres hatte das Land laut eigenen Angaben allein an einem einzigen Tag 81 Menschen aufgrund verschiedener Vergehen hingerichtet.

(Photo by Francois Nel/Getty Images)

Marc Schwitzky

Erst entfachte Marcelinho die Liebe zum Spiel, dann lieferte Jürgen Klopp die taktische Offenbarung nach. Freund des intensiven schnellen Spiels und der Talentförderung. Bundesliga-Experte und Wortspielakrobat. Seit 2020 im 90PLUS-Team.

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