PSG | Di María kennt Tuchel nicht

Global News

Thomas Tuchel (44) ist zwar noch nicht offiziell als neuer Trainer bei Paris Saint-Germain bestätigt worden, doch mittlerweile hegt keiner mehr Zweifel daran, dass der ehemalige BVB-Coach ab der nächsten Saison die Pariser trainieren wird. Wer allerdings dachte, dass Tuchel aufgrund seiner guten Arbeit bei den Dortmundern jedem Spieler ein Begriff ist, wird nun eines Besseren belehrt.

Wie PSG-Offensivmann Ángel Di María (30) im Interview mit „France Football“ verrät, kennt er Tuchel gar nicht. Dass Unai Emery (46) die Hauptstädter nach der Saison verlassen wird, ist sicher. Wer die Nachfolge des Spaniers antritt, ist für Di Mária aber ohnehin nur zweitrangig. „Es ist nicht der Trainer, der über die Zukunft eines Spielers entscheidet. Er kann natürlich seine Meinung sagen, aber am Ende entscheidet der Verein, wer bleibt und wer geht. Der Trainer hat oft nicht viel dazu zu sagen“ , so der Argentinier. Laut ihm ist ein Abschied aus Paris ebenso möglich wie ein Verbleib. „Es ist unmöglich zu wissen, ob ich 100 Prozent bleibe oder nicht. Die Entscheidung gehört nur mir und dem Verein. Beide Seiten müssen auf der selben Wellenlänge sein.“

(Photo by FRANCK FIFE/AFP/Getty Images)

Starke Leistungen nach Neymar-Verletzung

Trotz der Aussagen von Di María dürfte der neue Trainer auch das eine oder andere Wörtchen mitzureden haben. Denn gerade in Bezug auf die nächste Spielzeit wird der argentinische Nationalspieler sicherlich auf einen Stammplatz pochen, der ihm in Paris nicht unbedingt garantiert ist. Schon in dieser Saison hatte der 30-jährige durch die Verpflichtungen von Kylian Mbappé (19) und Neymar (26) zunächst seinen Stammplatz verloren, zeigte sich aber insbesondere nach der schweren Verletzung von Neymar in Top-Form und bringt es wettbewerbsübergreifend bisher auf 21 Tore und 15 Vorlagen in 42 Spielen. Sein Vertrag bei PSG läuft noch bis Sommer 2019.

Nico Scheck

Aufgewachsen mit Elber, verzaubert von Ronaldinho. Talent reichte nur für die Kreisliga, also ging es in den Journalismus. Seit 2017: 90PLUS. Manchmal: SEO. Immer: Fußball. Joga Bonito statt Catenaccio.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ähnliche Artikel

Rose & Gladbach: Ein Projekt mit abruptem Ende

Rose & Gladbach: Ein Projekt mit abruptem Ende

24. September 2021

Spotlight | Marco Rose kehrt an diesem Wochenende zu seiner alten Wirkungsstätte in Gladbach zurück. Sein Abgang wird bis heute kritisch gesehen, bietet aber vor allem ein Lehrbeispiel über den modernen Fußball. Rose, Gladbach und Projekte Marco Rose (44) war schon nach seiner Zeit bei RB Salzburg ein gefragter Mann auf dem Trainermark. So soll […]

WM-Reformpläne | Wenger: „Ich bin bereit, dieses Risiko einzugehen“

WM-Reformpläne | Wenger: „Ich bin bereit, dieses Risiko einzugehen“

23. September 2021

News | Die FIFA steht einmal mehr in den Schlagzeilen. Momentan wird darüber debattiert, ob die Weltmeisterschaft künftig alle zwei statt vier Jahre stattfinden soll. Arsene Wenger gilt dabei als ein Befürworter der Reformpläne. Wenger: „Wenn wir so weitermachen, fahren wir gegen die Wand“ Arsene Wenger ist einer der großen Befürworter in der aktuellen Debatte um […]

Marin nach Wechsel zu Ferencvaros: „Es wäre zu früh, um aufzuhören“

Marin nach Wechsel zu Ferencvaros: „Es wäre zu früh, um aufzuhören“

21. September 2021

News | Seit diesem Sommer schnürt Marko Marin seine Schuhe für Ferencvaros. Es ist seine zwölfte Profi-Station im zehnten Land. Ans Aufhören denkt der Ex-Nationalspieler dabei noch nicht. Neue Herausforderung für Marin in Ungarn Zuletzt machte er Station in Saudi-Arabien, nun ist Marko Marin (32) zurück in Europa. Diesmal verschlug es ihn nach Ungarn zu […]


'' + self.location.search