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90PLUS » Álvarez-Poker eskaliert: Barcelona plant letzte Offensive – Atlético verweigert Gespräche
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Álvarez-Poker eskaliert: Barcelona plant letzte Offensive – Atlético verweigert Gespräche

Fritz Pecker
07.08.26, 08:09
Fritz Pecker
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Julian Alvarez
Foto: Getty Images

Der Transferpoker um Julián Álvarez erreicht in diesen Tagen seinen kritischen Punkt. Laut übereinstimmenden Berichten aus Spanien plant der FC Barcelona eine letzte, erhöhte Offerte für den argentinischen Stürmer – während Atlético Madrid weiterhin auf seiner Unverkäuflichkeits-Linie beharrt. Am 10. August soll Álvarez zum Trainingsauftakt unter Diego Simeone erscheinen, doch die Saga ist noch lange nicht beendet.

Die persönliche Haltung des 26-Jährigen ist dabei unmissverständlich: Álvarez hat Barcelona zugesichert, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um den Wechsel zu ermöglichen. Bereits während der Weltmeisterschaft hatte er öffentlich Position bezogen: „Ich habe mit den zuständigen Vereinsverantwortlichen gesprochen. Ich glaube, ein Wechsel wäre das Beste für alle Beteiligten – und ich möchte meinen Traum erfüllen.“ Bislang zeigt diese Ansage jedoch keinerlei Wirkung auf Atlético.

Barcelona erhöht das Angebot – Atlético schweigt

Der katalanische Klub hatte bereits offiziell 100 Millionen Euro geboten – eine Offerte, die Atlético stillschweigend ignorierte. Laut dem spanischen Medium Sport koordinieren Barças Sportdirektor Deco und die Berater von Álvarez nun die Strategie für eine neue, höhere Offerte. Barcelona ist überzeugt: Der Weltklasse-Stürmer ist der ideale Nachfolger für den alternden Robert Lewandowski, und Coach Hansi Flick soll den Argentinier als absolute Wunschlösung identifiziert haben.

Das zentrale Problem liegt im Vertrag. Álvarez ist bis 2031 an Atlético gebunden, seine Ausstiegsklausel beläuft sich auf astronomische 500 Millionen Euro. Die Rojiblancos sind juristisch in einer komfortablen Position – und nutzen diese konsequent aus. Diego Simeone gilt Álvarez als unverzichtbarer Baustein für die kommende La-Liga-Saison, in der Atlético erneut um den Titel mitspielen will.

Álvarez fühlt sich von Atlético verraten

Besonders brisant ist die persönliche Dimension des Konflikts. Álvarez soll sich von seinem Verein verraten fühlen. Laut Berichten von Sport hatte die Vereinsführung dem Argentinier intern versichert, bei einem angemessenen Angebot in Verhandlungen einzusteigen – doch als Barcelona mit 100 Millionen Euro aufwartete, reagierte Atlético nicht einmal offiziell auf die Offerte. Für den Stürmer ein klarer Vertrauensbruch.

Derzeit absolviert Álvarez ein individuelles Konditionsprogramm unter Klubaufsicht und wird – nach aktuellem Stand – pünktlich zum Trainingsstart am 10. August erscheinen. Ein offener Streik ist offenbar kein Thema: Der Angreifer will seinen Wechselwunsch durch eine zweite öffentliche Geste unterstreichen und Atlético erneut unter Druck setzen. Konkrete Schritte seien, so Sport, für Anfang August geplant gewesen – die Reaktion blieb aus Madrid bislang aus.

Drei Wochen bis zum Transferfenster-Ende

Das Transferfenster schließt am 31. August. Die Zeit für Barcelona wird also knapp. Präsident Joan Laporta hat zuletzt klargestellt, dass das Angebot des Klubs nicht unbegrenzt auf dem Tisch liegt. Auf der Suche nach Alternativen bereite Barça laut Medienberichten parallel einen Plan B vor – sollte der Álvarez-Deal endgültig scheitern, könnten andere Stürmer in den Fokus rücken.

Die Ausgangslage bleibt festgefahren: Atlético will nicht verkaufen – und schon gar nicht an einen direkten Rivalen im Titelrennen der La Liga. Solange Álvarez keinen nachhaltigen öffentlichen Druck erzeugt oder die astronomische Ausstiegsklausel gezogen wird, dürfte die Antwort aus dem Metropolitano dieselbe bleiben: Nein. Spätestens ab dem 10. August, wenn die Vorbereitung unter Simeone beginnt, wird sich zeigen, wie weit der argentinische Weltklasse-Stürmer bereit ist, seine Forderung zu eskalieren.

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