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Nach neuer Studie: Regeländerungen bei Kopfverletzungen rücken näher

22. Oktober 2019
Manuel Behlert

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Nach neuer Studie: Regeländerungen bei Kopfverletzungen rücken näher

News | Kopfverletzungen und der Umgang mit eben jenen sind im Fußball weiterhin ein großes Thema. Viele erinnern sich noch an Christoph Kramer, der im WM-Finale 2014 über den Platz irrte und nicht mehr wusste, wo er sich gegenwärtig befindet. Regeländerungen sollen eingeführt werden und ein Umdenken soll stattfinden. 

Treffen in Zurich: Regeländerungen sollen kommen!

Eine neue Studie der Glasgow Brain Injurie Research Group ergab, dass Ex-Fußballer überproportional häufig an einer Reihe von neurologischen Erkrankungen litten. Das International  Football Association Board (IFAB) hat Regeländerungen zum Schutz der Spieler zwar auf dem Schirm, durch diese neue Studie könnten die Diskussionen aber noch einmal verschärft und die Pläne weiter und schneller vorangetrieben werden. 

Bei einem Treffen am Mittwoch könnte nun Schwung in diese Diskussionen kommen, konkrete Maßnahmen sollen beschleunigt werden. Die FA, die diese Studie mitfinanzierte, fordert derzeit vor allem, dass den Ärzten mehr Zeit gegeben wird, um die Kopfverletzungen umfassend zu diagnostizieren. Für diesen Zeitraum soll ein neuer Spieler eingewechselt werden können, sodass kein Nachteil entsteht. 

Über die genaue Umsetzung muss nun diskutiert werden. Es dürfte aber, sowohl in den Vereinen als auch in den Verbänden, zahlreiche Befürworter für ein schnelles Handeln geben.

(Photo by Robert Cianflone/Getty Images)

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