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Napoli | De Laurentiis bestätigt finanzielle Schmerzgrenze bei Ruiz

17. Oktober 2019
Marius Merck

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Napoli | De Laurentiis bestätigt finanzielle Schmerzgrenze bei Ruiz

News | Als ständiger Teilnehmer in der Königsklasse hat sich Napoli in den letzten Jahren zu einem absoluten Spitzenverein im europäischen Fußball entwickelt – sportlich wie auch finanziell. Doch eine gewisse Schmerzgrenze finanzieller Natur scheint es noch immer zu geben.

De Laurentiis bestätigt Schmerzgrenze

Als beispielsweise Edinson Cavani die Italiener im Sommer 2013 in Richtung Paris Saint-Germain verließ, kam dies keinesfalls derart überraschend. Die beiden Vereine spielten damals vor allem in finanzieller Hinsicht in völlig unterschiedlichen Ligen. Heutzutage dürfte sich die Verpflichtung von einem absoluten Leistungsträger des italienischen Vizemeisters deutlich schwieriger gestalten.

Als ein solcher gilt mittlerweile der von 2018 verpflichtete Fabian Ruiz, mit welchem aktuell (bisher erfolglos) über eine vorzeitige Verlängerung gefeilscht wird. Der Spanier hat durch seine herausragende Entwicklung dem Vernehmen nach das Interesse des FC Barcelona sowie von Real & Atlético Madrid geweckt. Napoli-Präsident Aurelio De Laurentiis bestätigte nun, dass es für Ruiz eine finanzielle Schmerzgrenze gibt, obwohl der Mittelfeldspieler noch bis 2023 und damit recht lange an den Verein gebunden ist.

“Es wird ein Zeitpunkt kommen, an welchem wir gezwungen sind gewisse Spieler zu verkaufen. Obwohl ich (Kalidou) Koulibaly im Verein behalten habe, ihn habe ich nicht einmal für 105 Millionen Euro abgegeben. (…) Fabian war immer einer unserer besten Akteure, wenn wir 30 Millionen Euro für einen recht unbekannten Spieler ausgeben, dann ist das so, weil ich nach 15 Jahren im Fußballgeschäft durchaus etwas davon verstehe.”

via Marca

Die “Gazzetta Dello Sport” berichtete in dieser Woche, dass Napoli in den neuen Vertrag von Ruiz eine AK in der Höhe über 100 Millionen Euro einbauen möchte. Genau dies will demnach der spanische Nationalspieler aber selbst nicht, weswegen er das Angebot abgelehnt habe.

(Photo by Alessandro Sabattini/Getty Images)

Marius Merck

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