Freitag, August 7, 2020

Bremen vs Heidenheim – Torloses Remis im Hinspiel

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Marius Merck
Marius Merck
Chefredakteur

Spieltag | Bremen empfing Heidenheim zum Hinspiel in der Relegation ohne Zuschauer im Weserstadion.

Bremen empfängt Heidenheim: Umgekämpfte erste Halbzeit

Zu Beginn stand der Außenseitiger recht tief in der eigenen Hälfte und überließ Werder den Spielaufbau. Völlig passiv waren die Heidenheimer dabei keineswegs, mitunter trat die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt (46) am Anfang durchaus etwas strukturierter auf als die favorisierten Gastgeber. Den Bremern merkte man die Verunsicherung deutlich an.

So war es fast logisch, dass die Gäste zu den ersten Abschlüssen in der Begegnung kamen. Nach zehn Minuten zog Kevin Sessa (19) aus der Distanz ab, verfehlte aber das Gehäuse. Auch die nächste Gelegenheit ging auf das Konto Heidenheims: Tim Kleindienst (24) prüfte in der 24. Minuten Jiri Pavlenka (28), doch der Schlussmann konnte den Ball abwehren.

Im Regen von Bremen waren die Gastgeber über die meisten Teile in der ersten Halbzeit zumindest optisch überlegen, am Ende sprang dabei aber außer drei Torschüssen wenig raus. Nach einer halben Stunde wurde es die Aktionen auf dem Platz ruppiger: Vor allem Yuya Osako (30) machte in mehren harten Zweikämpfen auf sich aufmerksam und sah nach einem solchen die gelbe Karte. Torlos ging es dann in die Pause.

(Photo by CARMEN JASPERSEN/AFP via Getty Images)

Zweite Hälfte… wie die erste Hälfte

Unverändert ging es in die zweite Halbzeit – die Regenfälle nahmen nun aber deutlich zu. Nach 52 Minuten suchte abermals Sessa den Abschluss, erneut verzog er deutlich. In der 60. Minute suchte Schiedsrichter Felix Zwayer (39) wegen des Starkregens kurz die Beratung mit seinem Assistenten, entschied sich aber zur einer Fortsetzung der Partie.

Nur kurz darauf vergab Milot Rashica (24) seine zweite aussichtsreiche Freistoß-Position deutlich. Insgesamt musste man bis dahin resümieren, dass das Team von Trainer Florian Kohfeldt (37) nicht mal annähernd die Leistung vom letzten Wochenende abrufen konnte, auch wenn man gerade zuhause dem Gegner heute Abend natürlich nicht ins offene Messer laufen durfte. Wenigstens war nach 65 Minuten die Tendenz erkennbar, dass sich die Bremer nun endlich dauerhaft in der Gäste-Hälfte einnisteten.

Gerade während dem Aufkommen einer vermeintlichen Werder-Dominanz brachte Schmidt Heidenheim-Urgestein Marc Schnatterer (34). Ob dies in der Verbindung mit dem einsetzenden Donnern und Grollen vom Himmel stand, konnte zunächst nicht geklärt werden. Zumindest schloss der Routinier in der 74. Minute passabel ab. Den nächsten vielversprechende Freistoß für die Bremer vergab Leonardo Bittencourt (26) wie zuvor Rashica auf schwache Weise. Osako kam kurz darauf zu einem Kopfball, köpfte jedoch weit über das Gehäuse.

Der eingewechselte Fin Bartels (33), welcher einen guten Eindruck hinterließ, prüfte in der 83. Minute FCH-Torwart Kevin Müller (29), der den nassen Ball aber sicher festhalten konnte. In der 87. Minute musste Niklas Moisander (34) nach seiner zweiten gelben Karte vorzeitig in die Dusche. Dann war das Hinspiel der Relegation auch zu Ende: Bremen und Heidenheim trennen sich torlos.

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(Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

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