Dienstag, November 24, 2020

FC Barcelona entschied sich für Dembélé statt Mbappé – Haaland “kein Barca-Spieler”

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Chris McCarthy
Chris McCarthy
Chefredakteur

News | Im Sommer 2017 hätte der spanische Erstligist FC Barcelona offenbar Kylian Mbappé verpflichten können. Stattdessen entschied sich Barca für Ousmane Dembélé. Das berichtet Javier Bordas, ehemaliges Vorstandsmitglied der Katalanen.

FC Barcelona: Kylian Mbappé war “in Reichweite”

Im Sommer 2017 wechselte Neymar (28) vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain. Als Nachfolger verpflichteten die Katalanen Ousmane Dembélé für 130 Millionen Euro von Borussia Dortmund. Dabei hätte Barca offenbar auch Kylian Mbappé (21) haben können, der im gleichen Sommer von der AS Monaco zu PSG ging. Das berichtet zumindest Javier Bordas, ehemaliges Vorstandsmitglied des Vereins, in einem Interview mit Mundo Deportivo.

„Als wir kurz davor waren, Dembélé zu verpflichten, rief mich Minguella (Spielerberater; d. Red.) an und teilte uns mit, dass Mbappé in Reichweite sei. Ich habe mit Bartomeu gesprochen, und er sagte mir, ich solle mich darum kümmern”, wird Javier Bordas via Transfermarkt.de zitiert. Mbappé wollte demnach nicht zu Real Madrid wechselten, da dort bereits Cristiano Ronaldo und Gareth Bale unter Vertrag standen. Die Tür für Barca stand offen, zumal Monacos Präsident es bevorzugt hätte, nicht die nationale Konkurrenz zu verstärken. Über 100 Millionen Euro standen im Raum, doch der FC Barcelona entschied sich gegen Mbappé.

“Robert Fernández (Ex-Sportdirektor; d. Red.) zog Dembélé vor und Pep Segura (ehemaliger Sportlicher Leiter; d. Red.) unterstützte ihn. Die Erklärung war, dass Mbappé für sich selbst und Dembélé für das Team spielt. Und da ein Flügelspieler wie Neymar ging, zog Robert einen Flügel- einem Abschlussspieler vor”, erinnert sich Bordas.

Neymar-Rückkehr nach Barcelona war “ernst”

Nur zwei Jahre nach seinem Abschied Richtung Paris, war man in Barcelona bemüht, Neymar zurückzuholen. “Es war ernst”, so Bordas, “ich bin persönlich hingeflogen, wir wollten, dass er kommt. Wir haben alles versucht, was in unserer Macht stand. Wir waren nah dran.”

Obwohl sogar der Brasilianer dachte, dass er zu Barca zurückkehren würde, scheiterte der Deal. “Die Klubs waren sich nicht einig, wie das Geschäft abgeschlossen werden sollte. (…) Im Fußball gibt es Momente, in denen du die Dinge richtig machen musst, Neymar war entscheidend. Aber von finanzieller Seite her war der Klub besorgt”, sagte Bordas in Anlehnung an die sportlichen Probleme im Anschluss.

BVB-Star Haaland “kein Barca-Spieler”

In seiner Zeit beim FC Barcelona hat Bordas einige viele Spieler empfohlen. Dazu zählen seinen Aussagen zufolge Ferran Torres (20, jetzt Manchester City), Dani Olmo (22, jetzt RB Leipzig), aber auch Erling Haaland (20), der im Januar 2020 von Salzburg zum BVB wechselte.

“Man hat mir gesagt, er sei kein Barça-Spieler. Ich verstehe, dass Bartomeu auf die Sportdirektoren hört, aber die Wahrheit ist, dass diese Spieler hätten kommen können. Natürlich weiß man aber nicht, welche Leistung sie erbracht hätten”, betont das ehemalige Vorstandsmitglied.

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Photo: Imago

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