Montag, April 6, 2020

ManCity forderte Entschädigung wegen Ermittlungsleaks

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Marius Merck
Marius Merck
Chefredakteur

News | Die noch andauernden Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen das Financial Fairplay gegen Manchester City standen vor allem im vergangenen Kalenderjahr im medialen Fokus. Aus diesen Gründen forderte der englische Meister anscheinend eine finanzielle Kompensation.

ManCity stellte fairen Prozess in Frage

Aufgrund der investigativen Berichte des “Spiegels” im Rahmen der Football Leaks nahm der internationale Sportgerichtshof Ermittlungen gegen den englischen Verein auf. Dieser Schritt sorgte bei der Klubführung für großen Unmut, wie die “Times” und der “Guardian” übereinstimmend berichten: So habe ManCity wegen den zahlreichen Leaks in den Medien eine finanzielle Entschädigung von der UEFA gefordert. Der englische Meister stellte demnach wegen den mehrfachen Indiskretionen überhaupt in Frage, ob in diesem Fall überhaupt der elementare juristische Grundsatz des faires Verfahrens eingehalten werde.

Diese Einwendung wurde vom CAS im vergangenen November abgewiesen. Dabei hatten die “Citizens” den Ermittlern ferner vorgeworfen, dass man nicht genauso wie die anderen europäische Vereine behandelt werde. Wegen der zahlreichen Veröffentlichungen sei das Vertrauen in den Sportgerichtshof und seinen dazugehörigen Kammern nachhaltig erschüttert. Genauso vehement wurde dann aber auch von den zuständigen Stellen diesen Vorwürfen aus Manchester widersprochen.

Der Einspruch aus England wurde gerade deswegen abgelehnt, weil das Gericht hinsichtlich der Ermittlungen noch zu überhaupt keinem Urteil gekommen ist. Sämtliche Argumente könnte ManCity nämlich dann in der Anhörung selbst vorbringen. Allerdings wurde im diesem Kontext zumindest eingestanden, dass die vielen Veröffentlichung in den Medien durchaus “bedenklich” seien und ein internes Leck nicht auszuschließen wäre.

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(Photo by Nigel Roddis/Getty Images)

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