Mittwoch, Oktober 21, 2020

Marseille-Besitzer verklagt Hertha-Investor Windhorst

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Chris McCarthy
Chris McCarthy
Chefredakteur

News | Frank McCourt, Besitzer des französischen Erstligisten Olympique Marseille, zieht aufgrund eines geplatzten Pferdesport-Deals gegen Hertha-Investor Lars Windhorst vor Gericht.

McCourt will Verkauf von Springreiten-Turnierserie an Hertha-Investor bindet machen

Wie die L’Équipe berichtet, war Frank McCourt der Annahme, dass er mit Hertha-Investor Lars Windhorst über den Verkauf von 50 Prozent seiner Anteile an der Springreiten-Turnierserie “Global Champions Tour” (GCT) einig war. Windhorst soll aber in letzter Sekunde von dem Kauf zurückgetreten sein.

McCourt, Besitzer des französischen Klubs Olympique Marseille, erhoffte sich durch das Geschäft 169 Millionen Euro. Für Windhorst war dies nach dem Ausbruch des Coronavirus offenbar zu viel. Anfang der Woche bestätigte ein Sprecher des Windhorst-Unternehmens Tennor gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Wir sind dabei, neu zu verhandeln. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist eine Neubewertung erfolgt.”

Laut einem Bericht des TV-Senders RTL-Z hatte Windhorst allerdings einen Vorvertrag unterschrieben, den ein Gericht in den Niederlanden, Standort der Global Champions Tour, für gültig befunden hat. Demnach darf Windhorst von dem Kauf zurücktreten, muss aber die vereinbarten 30 Millionen Euro Strafe zahlen.

Für McCourt ist dies offenbar nicht genug. Laut L’Équipe möchte der Amerikaner nun in die nächste Instanz gehen und dafür sorgen, dass Windhorst die Vereinbarung ehren und somit die Anteile der GCT für 169 Millionen Euro erwerben muss.

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Photo: Imago Images

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