Donnerstag, Oktober 29, 2020

Michel Platini fordert Rücktritt von FIFA-Präsident Gianni Infantino

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Damian Ozako
Damian Ozako
Redakteur

News | Michel Platini, ehemaliger UEFA-Präsident, ist überhaupt nicht gut auf Gianni Infantino zu sprechen, der aktuell der Präsident der FIFA ist. Der Franzose forderte nun den Rücktritt des Schweizers. 

Platini: Infantino ist ein Opportunist

Dem Schweizer Bundesanwalt Michael Lauber steht eventuell vor einem Amtsenthebungsverfahren. Darüber soll in Kürze entschieden werden. Ihm wird Amtsmissbrauch, Amtsgeheimnisverletzungen und Begünstigungen vorgeworfen. Deshalb sind nun auch die Treffen zwischen Lauber und Infantino interessant, die 2016 und 2017 stattgefunden haben. Diese wurden nicht protokolliert und sollen laut dem „SRF“ auf Wunsch vom FIFA-Präsidenten arrangiert worden sein. Für Platini ein klarer Fall: „Infantino und Lauber denken, sie seien unantastbar und stünden über dem Gesetz.“ 

Weiter fordert er im Interview mit der Zeitung „L’Illustré“, dass Infantino zurücktreten soll. Er sei nur „durch eine clevere Kombination von Umständen“ und „ohne besondere Legitimität“ an den Posten gekommen. Allerdings rechnet er nicht mit diesem Schritt: „Als Opportunist wird er aber alles dafür tun, um seine Position nicht aufzugeben.“ 

Platini selbst darf nach vierjähriger Sperre durch die Ethikkommission der FIFA wieder als Fußballsanktionär auftreten. Für ihn ist es offensichtlich, dass er damals “das Opfer einer Verschwörung” war. Der Drahtzieher? Natürlich Gianni Infantino. Ansonsten wäre nämlich heute der Franzose selbst an der Spitze der FIFA, so Platini weiter.

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(VALERY HACHE/AFP via Getty Images)

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