Dienstag, Dezember 1, 2020

Umverteilung der TV-Gelder zugunsten finanziell schwächerer Klubs? Rummenigge: “Unanständig und unfair”

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Damian Ozako
Damian Ozako
Redakteur

News | Karl-Heinz Rummenigge empfindet die Diskussionen über eine Umverteilung der TV-Gelder als unfair und moniert, dass Leistung bestraft werden soll. 

Rummenigge: „Langeweile wird missbraucht“

Schon länger versuchen Funktionäre im deutschen Fußball auf die immer größer werdende Kluft zwischen den Topklubs und den restlichen Vereinen zu reagieren. Ein beliebter Ansatzpunkt für mögliche Lösungen: Die Fernsehgelder. Karl-Heinz Rummenigge (65) zeigt sich im Interview mit der Sport Bild keineswegs von einer Umverteilung zugunsten der kleineren Klubs begeistert. „Ich halte es für unanständig und unfair, dass Leistung nun auch noch bestraft werden soll, wie es einige vorgeschlagen haben. Hier wedelt der Schwanz mit dem Hund“, so der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München.

Ihm missfalle einiges an der Diskussion. Er stellt klar, dass für ihn ein striktes Leistungsprinzip gilt: „Die Lokomotiven Borussia Dortmund und Bayern München sind zusammen mit Gladbach, Leipzig und Leverkusen die Vereine, die in erster Linie dafür verantwortlichen sind, dass die Liga an nationalen TV-Geldern mehr als eine Milliarde Euro einnimmt und generieren auch den Großteil der internationalen Einnahmen in diesem Bereich.“ 

Als Grund für die Diskussionen betrachtet er die Serientitel des Rekordmeisters. Für den „Nicht-Bayern-München-Fan“ entstehe eine „gewisse Langeweile“, wie Rummenigge feststellt. Er führt fort: „Man sieht nun in der TV-Debatte, dass dies von gewissen Koryphäen in unserer Branche sofort missbraucht wird.“ 

Auf einen Nenner mit den kleineres Vereinen im Profifußball wird der 65-Jährige wohl nicht mehr kommen. 

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(Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)

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