Chelsea: Käufer-Kandidat Boehly holt sich renommierten Berater ins Boot

Der FC Chelsea könnte an der Stamford Bridge schon bald einen neuen Besitzer begrüßen.
Premier League

News | Der Verkauf des FC Chelsea steht kurz vor dem Vollzug. Todd Boehly, einer der Käufer-Kandidaten, hat sich nun einen renommierten Berater ins Boot geholt.

Wer wird der neue Chelsea-Besitzer? Ricketts scheiden aus

George Osborne wurde als Berater für das Angebot von Todd Boehly hinzugezogen. Das Finanzunternehmen Robey Warshaw, bei dem Osborne jetzt Partner ist, soll dem amerikanischen Konsortium strategische Hinweise geben, um die Chancen auf einen Kauf des FC Chelsea zu erhöhen. Das berichtet der Telegraph. Die Chancen des Miteigentümers der LA Dodgers waren bereits gestiegen, nachdem das Konsortium der Familie Ricketts am Freitag mitgeteilt hatte, kein Angebot abgeben zu werden.



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Neben Boehly ist noch der Brite Sir Martin Broughton sowie der Miteigentümer der Boston Celtics, Steve Pagliuca, im Rennen. Osborne, der Boehly beraten wird,  ist seit letztem Jahr bei der City-Beratungsfirma Robey Warshaw tätig, nachdem er 2016 in die Politik gegangen war und eine Reihe von Jobs in der Privatwirtschaft übernommen hatte, darunter die Redaktion des Evening Standard. Seine hochkarätigen Kontakte in die Politik könnten Boehly im Wettbewerb mit den anderen Mitstreitern einen entschiedenen Vorteil verschaffen. Es wird davon ausgegangen, dass sich das Konsortium mit der Broughtons Gruppe einen direkten Kampf um den Verein liefern wird.

Was Broughtons Angebot betrifft, das von Chelsea-Fans und Sebastian Coe unterstützt wird, gibt es noch keine Klarheit über seine wichtigsten Geldgeber. Man geht davon aus, dass es sich dabei um die US-Sportinvestoren Josh Harris und David Blitzer handelt, die bereits 38 Prozent der Anteile an Crystal Palace besitzen, Chelseas FA-Cup-Halbfinalgegner am Sonntag.

Pagliuca, der 55 Prozent der Anteile am Serie-A-Klub Atalanta besitzt, scheint derweil eher Außenseiter-Chancen zu haben. Der Verkauf des Klubs, für den am Donnerstag die letzten Angebote eingegangen sind, dürfte mit einem geschätzten Preis von rund 2,5 Milliarden Pfund der größte in der Geschichte der Sportfranchise sein. Die US-amerikanische Handelsbank Raine Group, die den Verkauf organisiert, hat dem neuen Eigentümer unter anderem die Bedingung gestellt, eine Milliarde Pfund für Investitionen in den Verein bereitzustellen.

Photo by Getty Images

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