Nach Tritt gegen Fan: Sheffield-Stürmer McBurnie muss sich der Polizei stellen

Oliver McBurnie
Premier League

News | Das EFL-Playoff-Rückspiel zwischen Nottingham Forest und Sheffield United wurde Schauplatz unschöner Ereignisse. Nach dem knappen Finaleinzug der Heimmannschaft gab es einen Platzsturm, der eskalierte. Jetzt gibt es unter anderem gegen Oliver McBurnie, Stürmer von Sheffield United, schwere Vorwürfe.

McBurnie soll wehrlosen Fan getreten haben

Oliver McBurnie (25) wurde von der Polizei Nottinghamshire zu einem Verhör vorgeladen. Das berichtet Sky Sports. Vorwurf: Nach der knappen EFL-Playoff-Niederlage bei Nottingham Forest soll der Stürmer von Sheffield United während des Platzsturms auf einen am Boden liegenden gegnerischen Fan eingetreten haben. Ein weiterer Forest-Anhänger soll die Tat mit dem Handy gefilmt haben.

In den Sozialen Medien beteuerte der 25-Jährige seine Unschuld. „Ich wünschte, das Video wäre in vollem Zusammenhang – es sieht eher so aus, als hätte er versucht, mit einem Bein über ihn zu treten! Könnte falsch sein!“, twitterte ein Anhänger von Sheffield United. McBurnie antwortete mit dem „100“-Emoji auf die Textnachricht, tat damit seine Zustimmung kund.

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Auch ein Mitarbeiter von Sheffield United, der stellvertretende Ausrüster Adam Geelan, gab seine Version der Ereignisse auf Twitter wieder, schrieb: „Fan betritt illegal das Spielfeld provoziert und versucht Rian (Brewster) zu schubsen, er [sic] verteidigt sich und der Junge fällt auf Olis gebrochenen Fuß, man kann deutlich sehen, dass es keinen Stempel gibt, lächerlicher Beitrag, besonders wenn Stewards und Polizei dort standen und zusahen, wie es passierte und es uns [sic] überlassen wurde, uns zu verteidigen.“ Dieser Tweet wurde von McBurnie gelikt. Der Vorfall wird nun von unabhängiger Instanz untersucht.

Derweil wurde Forest-Dauerkarteninhaber Robert Biggs am Donnerstag zu 24 Wochen Gefängnis verurteilt, da er Sheffield-Stürmer Billy Sharp (36) bei selbigem Platzsturm einen Kopfstoß versetzt hatte, der nicht provoziert war. Bei Sharp musste eine Wunde an der Lippe mit vier Stichen genäht werden.

Photo by Getty Images

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