Ajax Amsterdam gewinnt durch ein kurioses Eigentor und einen Strafstoß in Rotterdam

Matchwinner: Dusan Tadic bereitete ein Tor vor und verwandelte einen Strafstoß.
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News | Im Verfolgerduell der Eredivisie traf Feyenoord Rotterdam im heimischen Stadion „De Kuip“ auf Ajax Amsterdam. „De Klassieker“ fand vor leeren Rängen statt. Ajax gewann etwas schmeichelhaft mit 2:0.

Ereignisarmes belauern der beiden Verfolger

In der frühen Phase des Spiels bemühte sich Ajax Amsterdam in gewohnter Seelenruhe um Spielkontrolle. Das Team von Erik ten Hag überspielte das hohe Pressing von Feyenoord Rotterdam immer wieder und kombinierte sich über die linke Seite – über Daley Blind und Dusan Tadic – immer wieder zur Grundlinie durch, ohne jedoch wirkliche Torgefahr auszustrahlen.
Nach 15 torchancenlosen Spielminuten humpelte Lisandro Martinez vom Platz, nachdem er sich nach einem Zweikampf schmerzverzehrt den hinteren Oberschenkel hielt. Trainer ten Hag regierte und brachte Nicolas Tagliafico, der sich auf der linken Verteidigungsseite positionierte. Daley Blind rückte in die Innenverteidigung.


In der Folge kamen die Hausherren aus Rotterdam besser ins Spiel. Die erste große Chance des Spiels hatte allerdings Ajax Amsterdam. Anthony legte den Ball am rechten Strafraumeck nach einem kurzen Haken nach innen auf seinen linken Fuß und schlenzte den Ball nur wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei. (28.)
Erik ten Hag: Trainer von Ajax Amsterdam.

(Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

Das Spiel plätscherte in den folgenden Spielminuten mit geringer Intensität vor sich hin, bis Dusan Tadic nach einem langen Diagonalpass von Steven Berghuis am linken Strafraumeck auftauchte. Nicht wirklich scharf schlug der Kapitän den Ball flach in den Fünfmeterraum von Feyenoord, wo Marcos Senesi die Kugel nach einem kuriosen Missverständnis mit Torhüter Justin Bijlow in eigene Tor stolperte. (44.) Der sonderbare Abschluss einer ereignisarmen ersten Hälfte.

Ein Torschuss – zwei Tore: Ajax Amsterdam beängstigend effizient

Feyenoord Rotterdam kam sehr schwungvoll aus der Pause. Nach wenigen Sekunden hatte Reiss Nelson, der in der Halbzeitpause für den in der ersten Hälft blass gebliebenen Luis Sinisterra eingewechselt wurde, aus zwölf Metern die Chance zum Ausgleich. Der Engländer kam bedrängt zum Abschluss, der Ball segelte allerdings einen halben Meter über das Gehäuse. (46.)
Das Team von Erik ten Hag beschränkte sich anschließend weitestgehend auf Sicherheit. Die beste Defensive der Eredivisie blieb Standhaft und vereitelte einen Angriffsversuch von Feyenoord nach dem anderen. Die Gastgeber spielten sich auch in der zweiten Hälfte kaum Torchancen heraus.
Die Entscheidung brachte ein Strafstoß in der 81. Spielminute. Ungestüm brachte Reiss Nelson den eingewechselten Devyne Rensch im eigenen Strafraum zu Fall. Der anschließende Elfmeter war Chefsache: Kapitän Dusan Tadic verwandelte eiskalt ins rechte untere Eck.
Über weite Teile plätscherte das Spiel mühsam vor sich hin. Vor leeren Rängen lieferten sich die beiden Teams ein Duell auf Augenhöhe, allerdings ohne wirklich gefährliche Torraumaktionen. Ajax verteidigte diszipliniert und erzielte etwas glücklich und unglaublich effizient aus einem Torschuss zwei Tore. Damit erhöht das Team aus Amsterdam den Druck auf Tabellenführer PSV Eindhoven, die am späten Sonntagnachmittag gegen RKC Waalwijk antreten werden.
(Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

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