Fanfeste, Tore satt und Spektakel: So lief die Hinrunde der Gruppenphase der Copa Libertadores

Copa Libertadores
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Während in den europäischen Topligen und internationalen Wettbewerben der Saisonendspurt in vollem Gange ist, läuft die Saison ein paar tausend Kilometer weiter südlich gerade erst so richtig an. In Südamerika ging vergangene Nacht der 3. Spieltag und damit die Hinrunde der sagenumwobenen und prestigeträchtigen Copa Libertadores zu Ende. Ein Wettbewerb der traditionell alles bereit hält, was das Herz des Fußballliebhabers begehrt.

Copa Libertadores: Spektakulärer Fußball und Tore satt

Die Qualität des Südamerikanischen Vereinsfußballs ist sicherlich niedriger als die des europäischen Topfußballs. In Sachen Spektakel und Spannung liegt das internationale Parkett Südamerikas jedoch deutlich vor der von einer Hand voll Klubs dominierten Champions League. Junge Talente wollen sich präsentieren und setzten zu aussichtslosen Dribblings an, die dann doch irgendwie erfolgreich werden, alte Hasen setzen mit Ende 30 zur Grätsche am Rande der Legalität an und Torhüter schwanken zwischen Slap-Stick-Einlagen und physikalisch nicht einwandfrei zu erklärenden Heldenparaden – es wird wirklich einiges geboten.

An den ersten drei Spieltagen sahen die Zuschauer in 48 Partien stolze 121 Treffer. Das macht rund 2,5 Tore pro Partie. Dazu sind die „Buden“ äußerst sehenswert. Den fanatischen Fans werden in hoher Regelmäßigkeit etliche Distanzschüsse, mitreißende Dribblings und technisch äußerst sehenswerte Spielkombinationen geboten. Gerade in den Höhenregionen von Bolivien, Peru, Kolumbien und Ecuador, in denen auch Spiele der Copa Libertadores ausgetragen werden, fallen Tore aus großer Distanz häufiger als anderswo. Grund dafür ist der geringere Luftwiederstand, durch den die Bälle schneller und unberechenbar in der Luft liegen. Für die Torhüter führt das vermehrt zu Problemen. Immer wieder gehen Pannen südamerikanischer Torhüter um die Welt. Nach den ersten drei Spieltagen der diesjährigen Copa Libertadores war davon aber bisher kaum etwas zu sehen. Die positive Entwicklung der sicheren Schlussmänner macht sich immer mehr bemerkbar.

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Jedes Spiel gleicht einem Fest auf den Rängen

Doch auch wenn das Fußballspiel noch so viel Spektakel bietet – das was die südamerikanischen Fußballfans in den teilweise historischen Stadien abreißen, ist die eigentliche Essenz des Turniers. Nahezu jede Partie gleicht einem Fest, das durch die melodischen Gesänge, die klangvollen Instrumente und der schier unendlichen Leidenschaft der Anhänger getragen wird. In der aktuellen Ausgabe finden sich besonders viele Traditionsvereine und ehemalige Copa Libertadores-Champions wieder, die mit riesigen Fanscharen aufwarten. Organisiert wird der Support in ganz Südamerika von sogenannten barra bravas, die ihren strukturellen Ursprung in Buenos Aires haben.

Copa Libertadores

(Photo by NORBERTO DUARTE/AFP via Getty Images)

Außerdem gibt es dieses Jahr ein paar erstmalige Teilnehmer wie den brasilianischen Klub Fortaleza aus Ceará, dessen Fans mit stadionumfassenden Choreos zu beeindrucken wissen. Die Begeisterung und Hingabe der südamerikanischen Fußballfans sollte man nicht verpassen – auch nicht vor dem Empfangsgerät. Doch wie sieht der Stand nach drei Spielen in den jeweiligen Gruppen aus? Analog der Champions-League qualifizieren sich die ersten beiden Teams für die K.O.-Phase, während Platz drei den Gang in die Copa Sudamericana antritt.

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Gruppe A mit Doppelchampion Palmeiras

Palmeiras aus São Paulo ist der aktuelle Doppelchampion in diesem Wettbewerb. Der portugiesische Trainer Abel Ferreira führte seinen Verein zwei Mal in Folge zum Titel. Bei der Klub-WM im Februar scheiterte „Verdão“ knapp an Thomas Tuchels FC Chelsea. Bei der Gruppenauslosung hatte Palmeiras Losglück. Die Gegner sind Deportivo Táchira aus Venezuela, Independiente Petrolero aus Bolivien, die im vergangenen Jahr als Aufsteiger erstmals bolivianischer Meister wurden, und Emelec aus Ecuador.

Nach drei Spielen steht Palmeiras mit neun Punkten und einem Torverhältnis von 15:2 eindeutig an der Spitze der Tabelle. Gegen die Bolivianer gab es gar ein historisches 8:1, bei dem der Neuzugang und Shootingstar der vergangenen Zweitligasaison Brasiliens, Rafael Navarro, stolze vier Buden markierte. Insgesamt liegt der 22-jährige Stürmer mit sechs Treffern in zwei Spielen an der Spitze der Torjägerliste. In keinem der drei Gruppenspiele stellte Coach Ferreira seine beste 11 auf. Für Palmeiras scheint der Wettbewerb erst in der K.O.-Phase zu starten.

Copa Libertadores: Die spannende Gruppe B

Wesentlich spannender geht es in Gruppe B zu. Unter der Woche gewann Libertad aus Asunción mit 1:0 gegen den brasilianischen Copa Sudamericana-Gewinner Athletico Parananense aus Brasilien. Die Mannschaft von Libertad ist ein treffendes Beispiel für eine Kaderstruktur, die bei vielen Vereinen Südamerikas vorzufinden ist. Mit Oscar „Tacuara“ Cardozo (38) und Roque Santa Cruz (40) stehen genauso zwei altgediegene Europa-Legionäre auf der Spielerliste von Libertad wie zwei große und vielversprechende Talente. Hugo Martinez, der zurzeit verletzt ausfällt, gibt mit 22 Jahren einen äußerst abgeklärten und intelligenten Ballverteiler. Julio Enciso wiederum ist als pfeilschneller, enormer dribbel- und abschlussstarker Halbstürmer das größte Juwel Paraguays und längst auf dem Zettel europäischer Klubs zu finden.

Santa Cruz Copa Libertadores

(Photo by Cesar Olmedo-Pool/Getty Images)

Doch Libertads Trainer Daniel Garnero versucht, die Euphorie und die Erwartungen um den 18-Jährigen etwas zu bremsen. Bislang kam Enciso nur auf zwei 30-Minuten Einsätze in der Copa Libertadores. In der Begegnung gegen Athletico brachte er mehrfach gute Kontersituationen im Alleingang gegen bis zu vier Gegenspieler zum Abschluss. Der neutrale Fußballfan kann nur hoffen, dass Enciso in der Rückrunde der Copa auch zu Startelfeinsätzen kommt. Noch läuft es für den Apertura-Meister 2021 aus Paraguay auch ohne Enciso. Sieben Punkte bedeuten Platz 1. Athletico liegt auf Rang zwei. Caracas hat wie der bolivianische Konkurrent The Strongest nur noch Außenseiterchancen aufs Weiterkommen.

Gruppe C mit zwei Topklubs aus Argentinien

Hier finden sich mit Estudiantes aus La Plata und Vélez Sarsfield aus Buenos Aires gleich zwei argentinische Spitzenklubs. Während Vélez sich in einer echten Krise befindet und mit einem mageren Zähler nur Letzter ist, spielt sich Estudiantes zunehmend in einen Rausch. Im Januar kehrte Stürmer Mauro Boselli zurück zu seinem Klub, mit dem er sich 2009 schon einmal die Krone Südamerikas aufsetzen durfte. Und endlich klappte es mit einem Torerfolg auf der internationalen Bühne – und wie.

Mit einer Mischung aus Heber und Chipball überlupfte der mittlerweile 36-Jährige ganz in der Manier eines erfahrenen Schlitzohres den Keeper Cleiton von Red Bull Bragantino – Golazo. Auf den Tribünen gab es kein Halten mehr. Durch das 2:0 gegen den brasilianischen Ableger des österreichischen Konzerns sicherte sich La Plata die Tabellenführung. Bragantino und Nacional aus Montevideo, übrigens ein weiterer ehemaliger Copa Libertadores-Champ dieser Gruppe, liegen mit jeweils vier Zählern punktgleich auf Rang 2 und 3. Hier ist noch einiges offen.

Hulk & Godin: Altstars in der engen Gruppe D

Noch enger sieht es in Gruppe D aus. Mit dem brasilianischen Meister Atletico Mineiro und seinen in Europa bestens bekannten Altstars Hulk (35) und Diego Godín (36) ging der Verein aus Belo Horizonte als einer der Favoriten ins Turnier. Anders als Konkurrent Palmeiras kann „O Galo“ nicht von einer glücklichen Auslosung sprechen. Mit América Mineiro wartete ein Stadtrivale auf seine Chance, den ungleich mächtigeren Klub zu ärgern. Independiente del Valle aus Ecuador ist eine Hochburg der Talentschmiede. Zahlreiche Europa- und MLS-Legionäre, wie die beiden Bundesliga-Spieler Pierro Hincapié von Bayer Leverkusen und Carlos Gruezo vom FC Augsburg, gingen durch die Schule der von KFC und der katarischen Aspire-Academy unterstützten Ausbildung von Independiente del Valle.

(Photo by RODRIGO BUENDIA/AFP via Getty Images)

Der vierte Klub im Bunde ist der kolumbianische Vertreter Deportes Tolima, der im Gegensatz zu den größeren Vereinen des Landes seit Jahren wirtschaftlich solide handelt und smart auf dem Transfermarkt agiert. Unter der Woche kam es zu einem Aufeinandertreffen in Belo Horizonte zwischen América und Tolima. Die Partie hielt all das, was man sich von der Copa Libertadores verspricht: Viele Tore, grandiose Dribblings und Kombinationen, wechselnde Spielstände und natürlich das große Finale mit dem 3:2 Siegtreffer für die Kolumbianer durch Anderson Plata in der sechsten Minute der Nachspielzeit. Somit hält Deportes Tolima mit vier Punkten den Anschluss an Atletico Mineiro und Independiente del Valle, die jeweils mit fünf Punkten an der Spitze liegen.

Boca Juniors vor dem Aus in der Copa Libertadores?

Schaut man sich das Tableau dieser Gruppe an, muss man vielleicht zweimal hinsehen. Die großen Boca Juniors liegen mit drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Durch die Niederlage in São Paulo gegen die Corinthians, die nun mit sechs Punkten Tabellenführer sind und sich so langsam ihren Status als Geheimfavorit verdienen, zählte Boca die zweite Niederlage in der dritten Partie.

Trotz der Leihe von Rückkehrer und Angreifer Dario Benedetto von Olympique Marseille sind die „Xeneizes“ nicht auf dem Niveau vergangener Tage. Somit muss bis zum Schluss um den Einzug in die nächste Runde gezittert werden. Always Ready aus Bolivien und Deportivo Cali aus Kolumbien liegen jedoch nur einen Zähler vor den Argentiniern, sodass der Turn-Around noch gelingen kann.

Tradition pur in der Gruppe F

Die Gruppe der großen Traditionsvereine: Colo-Colo aus Chile, Alianza Lima aus Peru und River Plate aus Buenos Aires – dazu Fortaleza als Neuling, ebenfalls mit einer riesigen Fanbase. Viele Fans außerhalb Brasiliens legen die Hoffnung nach einem nicht-brasilianischen Libertadores-Sieger in die Füße von River. Trainer Marcelo Gallardo steht für dieses Vorhaben der stärkste Kader seit Jahren zur Verfügung. Mit Esequiel Barco und Juanfer Quintero verstärkte der Klub seine Offensive bemerkenswert. Darüber hinaus konnte Südamerikas Fußballer des Jahres 2021, Julián Alvarez, trotz seines Verkaufs an Pep Guardiolas Manchester City immerhin noch bis zum europäischen Sommer ausgeliehen werden.

Dementsprechend marschiert River gradlinig mit neun Punkten aus drei Spielen durch die Gruppenphase. Das große Fragezeichen entsteht dann mit dem Abgang von Alvarez, der für die K.O.-Spiele nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Der Kader Rivers hat allerdings viel Qualität und kann Alvarez gesamtmannschaftlich ersetzen – nicht aber als Einzelspieler. Hinter River reiht sich die vielleicht positivste Überraschung der bisherigen Gruppenphase ein. Colo-Colo macht Spaß. Das Angriffsspiel mit dem klaren 9er Juan Martín Lucero aus Argentinien, dem Peruaner Gabi Costa auf links und dem Ballkünstler Pablo Solari auf rechts.

Letzterer kann statistisch bisher die meisten erfolgreichen Dribblings vorweisen. Der 21-jährige Argentinier verzauberte mit seinem Spiel die Fans des gesamten Kontinents. Die Chilenen liegen auch dank Solari auf Rang zwei mit sechs Punkten. Fortaleza lauert mit drei Punkte auf seine Chance in der Rückrunde. Alianza Lima ist mit der längsten Sieglosserie der Copa Libertadores nur Letzter.

Gruppe G mit zwei Traditionsklubs aus Paraguay

Die vielleicht ausgeglichenste Gruppe des Wettbewerbs fährt mit Cerro Porteño und Olimpia die zwei größten Vereinen Paraguays auf. Im legendären „clásico“ stehen sich die beiden Vereine zweimal gegenüber. Am 1. Spieltag gab es ein 0:0 – sehenswert war die Partie aber allein schon der Fans wegen.

Cerro konnte sich mit sieben Punkten die Führung der Gruppe G sichern. Olimpia liegt mit zwei Punkten auf dem letzten Platz. Dazwischen befinden sich Colón aus dem argentinischen Santa Fe und mit Peñarol ein weiterer früherer Turniersieger. Beide haben jeweils vier Punkte. Da die Leistungsdichte dieser Mannschaften sehr eng ist, ist hier noch lange keine Entscheidung gefallen.

Gruppe H: Flamengo ein Kandidat auf den Sieg der Copa Libertadores?

Den letzten großen Favoriten des Wettbewerbs findet man in Gruppe F. Flamengo aus Rio de Janeiro, Sieger 2019 und Finalist 2021, lässt mit der vollen Punkteausbeute und der entsprechenden Tabellenführung augenscheinlich nichts anbrennen. Doch der Schein trügt etwas. Flamengo hat mit Ex-Polen-Coach Paulo Sousa einen neuen Trainer, der sowohl Spielsystem als auch Spielidee der „Cariocas“ umkrempelte. Der grandiose Angriffsfußball des kongenialen Quartetts um Gabriel „Gabigol“ Barbosa, den Ex-Wolfsburger Bruno Henrique, den 10er aus Uruguay Giorgian de Arrascaeta und den brasilianischen Nationalspieler Everton Ribeiro, hat etwas an Glanz verloren.

Copa Libertadores

(Photo by Marcelo Hernandez/Getty Images)

Das hat weniger mit den Spielern selbst zu tun, sondern viel mehr mit der besagten Umstellung. Anders als in den letzten Jahren zieht sich Flamengo bei Führungen deutlich weiter zurück und überlässt den Gegnern das Spiel, wodurch diese wiederum immer wieder zu gefährlichen Torchancen kommen. So wie unter der Woche beim knappen 3:2-Erfolg in Santiago de Chile gegen Universidad Católica. Das Angriffsspiel Flamengos erfreut Fans und Freunde des Fußballs mittlerweile immer öfter nur noch durch Konter. Diese sind besonders durch die beeindruckende Sprintstärke von Bruno Henrique allerdings stets sehenswert. Hinter den Brasilianern tobt der Kampf um den zweiten Platz zwischen den Argentiniern von Talleres und den Chilenen. Sporting Cristal aus Peru wird keine Rolle mehr spielen.

Auch wenn sich in ein paar Gruppen die Favoriten schon ein wenig absetzen konnten, werden die verbleibenden drei Spiele der Gruppenphase der Copa Libertadores noch viele Entscheidungen und Emotionen bieten, die sich niemand entgehen lassen sollte. DAZN bzw. Sportdigital übertragen jeweils eine Partie pro Spieltag. Über bet365 sind alle Partien zu sehen. Weiter geht es bereits in der nächsten Woche.

Text von Johannes Skiba 

(Photo by Marcelo Hernandez/Getty Images)

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