Super League | UEFA-Präsident Ceferin will Konsequenzen für Topklubs

Super League

News | Auch wenn die Pläne um eine neue Super League schnell implodierten ist die Geschichte noch nicht zu Ende. UEFA-Präsident Ceferin will weitere Konsequenzen für die beteiligten Topklubs.

UEFA will alle Beteiligten an der Super League „zur Verantwortung ziehen“

Die Super League liegt erst einmal wieder auf Eis. Neun der zwölf Beteiligten Topklubs haben mittlerweile einen Rückzieher verkündet, eine zeitnahe Gründung eines neuen Wettbewerbs scheint in keinem Falle mehr umsetzbar. Doch die Geschichte ist damit auch für die UEFA und ihren Präsidenten Aleksander Ceferin noch nicht beendet. „Jeder muss die Konsequenzen für sein Handeln tragen und wir können nicht einfach tun, als wäre nichts passiert.“, so der Verbands-Boss in einem Interview mit der Daily Mail. Der europäische Fußballverband will die nächsten Tage nutzen um zu evaluieren, welche Strafmaßnahmen möglich und sinnvoll sind.

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Wie schon zuvor machte Ceferin deutlich, dass er einen Unterschied zwischen den verschiedenen Klubs sieht. Erneut lobte er die sechs englische Vereine, die allesamt recht früh einen Rückzug von der Super League bekannt gaben. „Sie haben zuerst zurückgezogen, einen Fehler zugegeben. Es gehört Größe dazu, zu sagen dass man falsch lag.“ Für den Präsidenten gäbe es drei Gruppen unter den 12 Topklubs. die Premier-League-Klubs die zuerst von den Plänen zurücktraten, dann Atletico Madrid, AC Milan und Inter Mailand, die etwas später nachzogen, und zu guter Letzt die resistenten drei Vereine. Juventus Turin, Real Madrid und den FC Barcelona. Diesen gibt Ceferin deutliche Kritik mit und bezeichnet sie als „die, die glauben die Erde sei flach und die Super League existiert noch.“ Jeder müsse mit Konsequenzen rechnen und in den nächsten Tagen könnte sich herausstellen, wie diese aussehen werden.

FOTO: Markus Ulmer Pressefoto Ulmer Pool

 

 

Julius Eid

Seit 2018 bei 90PLUS, seit Riquelme Fußballfan. Gerade die emotionale Seite des Sports und Fan-Themen sind Julius‘ Steckenpferd. Alleine deshalb gilt: Klopp vor Guardiola.

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