Donnerstag, Mai 28, 2020

Bremen hofft in Freiburg auf die Trendwende

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Vorschau | Der erste Spieltag nach der Unterbrechung der Bundesliga durch die Corona-Pandemie beantwortete einige, aber noch nicht alle Fragen. Vor allem Werder Bremen, das in Freiburg antreten muss, kämpft mit vielen Problemen.

Anpfiff der Partie ist am Samstag, 15:30 Uhr, Live bei Sky.

Freiburg will den Schwung mitnehmen

Am vergangenen Wochenende musste der SC Freiburg auswärts bei RB Leipzig antreten. Das Spiel war für die Breisgauer nicht einfach, RB machte in vielen Phasen viel Druck. Doch Freiburg zeigte sich davon zumeist unbeeindruckt, ging in Führung und hätte am Ende mit ein bisschen Glück sogar gewinnen können. Aber auch das 1:1 sorgte bei Christian Streich und seiner Mannschaft für große Freude.

Das zeigt auch der Blick auf die Tabelle. Mit 37 Punkten steht der SC Freiburg nun auf Platz sieben, der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt bereits 14 Punkte. Mit Abstiegssorgen wird man in Freiburg also nicht mehr konfrontiert, der große Druck ist weg. Gegen Bremen ist die Streich-Elf sogar der Favorit.

Ein wichtiger Faktor in dieser Saison ist die Effizienz. Freiburg schafft es häufig, in Spielen, in denen sie nicht vollends überzeugend agieren, einen Punkt mitzunehmen oder durch einen überraschenden Treffer lange mitzuhalten. Besonders zuhause, wo Freiburg bisher die Hälfte seiner Spiele gewinnen konnte, sind aber häufiger auch Phasen erkennbar, in denen Wert auf guten und strukturierten Fußball gelegt wird.

Im Vergleich zum Spiel in Leipzig könnte Freiburg etwas offensiver agieren, denn Werder ist defensiv durchaus anfällig. Höler oder Waldschmidt könnten die Offensive verstärken, dafür müsste wohl Lienhart auf der Bank Platz nehmen.

Werder sucht nach der Lösung

Vor der coronabedingten Pause hatte Werder Bremen mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Die Frage war, wie sehr Werder vielleicht von der Pause würde profitieren können. Gute Ansätze waren gegen Leverkusen nur selten zu sehen, Fehler in der Defensive und umständliche Angriffssequenzen dominierten das Geschehen.

Das 1:4 war Ausdruck der Verunsicherung, die noch immer in der Mannschaft vorherrscht. Florian Kohfeldt versuchte viel, änderte während des Spiels einiges, aber zu einem durchschlagenden Erfolg kam es nicht. Man war nicht einmal nahe dran, sodass es auch wenig Positives mitzunehmen gibt. Gegen Freiburg muss langsam Zählbares her, wenn der Klassenerhalt noch geschafft werden soll.

Mit 18 Punkten steht Werder – bei einem Spiel weniger – auf Platz 17 in der Tabelle. Vor dem Spieltag war Düsseldorf fünf, Mainz und Augsburg gar neun Punkte entfernt. Lediglich Paderborn steht noch hinter Werder. Der Aufschwung muss langsam kommen, die Mannschaft wirkt aber ebenso wie ihr Trainer in manchen Situationen ratlos. 

Ein Mutmacher könnte sein, dass die Bilanz auswärts bisher besser ist als zuhause. Immerhin drei Siege konnte Werder in der Fremde einfahren, der Punkteschnitt liegt hier bei 1,0. Kaufen kann man sich dafür aber nichts, insbesondere wenn man bedenkt, dass der letzte Bundesliga-Sieg am 18. Januar eingefahren wurde. Möhwald, Füllkrug und Pizarro fehlen noch, immerhin könnte Augustinsson den zuletzt überforderten Friedl hinten links ersetzen. 

Prognose

Freiburg geht leicht favorisiert in das Spiel, Werder schon nach einer Partie wieder maximal verunsichert. Schafft es der Gastgeber, die positiven Ansätze aus dem Spiel gegen Leipzig auch gegen Werder umzusetzen und die Defensive zu fordern, ist ein Heimsieg durchaus wahrscheinlich.

Mögliche Aufstellungen:

SC Freiburg: Schwolow, Schmid, Gulde, Heintz, Günter, Koch, Höfler, Haberer, Grifo, Waldschmidt (Höler), Petersen

Werder Bremen: Pavlenka, Gebre Selassie, Moisander, Veljkovic, Vogt, Augustinsson, M. Eggestein, Sahin, Bittencourt, Osako, Rashica

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