„Vom Ergebnis her der perfekte Abend“ – Die Stimmen zum Deutschland-Sieg in Nordmazedonien

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News | Nach dem 4:0-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft in Skopje stellten sich die Protagonisten den Fragen bei RTL.

„Wenn ein Trainer einen mag, hilft das jedem Spieler“

Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte drehte das DFB-Team in Hälfte zwei auf: Kai Havertz, ein Doppelpack von Timo Werner sowie das erste Länderspieltor Jamal Musialas sorgten für einen standesgemäßen 4:0-Erfolg. Nach dem Spiel stellten sich die Protagonisten den Fragen von RTL.

Kai Havertz: Alles in allem hat in der zweiten Halbzeit der letzte Pass gestimmt. In der ersten Halbzeit haben wir uns ein bisschen schwergetan, den letzten Pass gut zu spielen und dann gute Torchancen zu kreieren. Ich glaube, wir hatten trotzdem die ein oder andere gute Chance, die wir hätten nutzen können. Wir sind dann durch mein Tor zum Glück gut in die zweite Halbzeit reingekommen und hatten das Spiel – glaube ich – über 90 Minuten im Griff.

Timo Werner: Ich glaube, dass gegen Mannschaften wie auch Rumänien vor zwei, drei Tagen es immer schwer ist am Anfang. Ich glaube, es war schon mal gut, dass wir kein Gegentor bekommen haben. Eins, zwei brenzlige Aktionen waren dabei. Wenn wir dann den Gegner 90 Minuten lang so bespielen und so aufs Tor drängen, dann ist es glaube ich eine Frage der Zeit, bis wir treffen. Heute sind wir in Führung gegangen, danach war es deutlich einfacher für uns. Das war der Unterschied zu Freitag.

zum Vertrauen von Hansi Flick: Er tut mir sehr gut. Ich glaube, ich habe schon oft gesagt, wenn ein Trainer einen mag und auf einen setzt, dann hilft das jedem Spieler. Und ich glaube, gerade ich als Stürmer doppelt. Ich brauche dieses Vertrauen von außen und das gibt er mir 100 Prozent. Ich versuche es, so gut wie möglich zurückzuzahlen. Das hat in vier von fünf Spielen sehr gut geklappt und ich hoffe, dass ich es weiter so zurückgeben kann, wie er auf mich baut.

zur Kritik an seiner Person: Es muss ja zwangsläufig abperlen. Wenn ich mir die zwei Tage zu sehr einen Kopf darüber gemacht hätte, dann hätte ich heute hier nicht spielen können. Irgendwann ist das Fass auch voll, aber ich glaube, man muss das an sich abperlen lassen, man muss sein Spiel machen. Wir als Mannschaft müssen wissen, was wir können. Ich als Spieler, weiß, was ich kann. Und so gehe ich in jedes Spiel und versuche, der Mannschaft zu helfen und versuche, mein bestes Spiel zu machen.

 



 

Hansi Flick: Vom Ergebnis her war es der perfekte Abend. Wir haben, was wir wollten, uns so schnell wie möglich zu qualifizieren, haben jetzt fünf Siege in dieser Saison und ich denke, von der Einstellung heute auch muss man der Mannschaft ein Kompliment machen. Sie hat einfach das, was wir gesagt haben – nachlegen und ohne Nachlassen – das haben sie gemacht. Natürlich war die erste Halbzeit ein bisschen wild. Es hat – wie gegen Rumänien – die Präzision gefehlt. Aber als dann das erste Tor gefallen ist, haben wir nachgelegt und waren sehr konsequent. Von daher können wir zufrieden sein, dass wir auch dieses Spiel hier mit einem Sieg abgeschlossen haben.

Leon Goretzka: Ich glaube, dass ist ganz wichtig, das nochmal zu betonen. Das war ein sehr unangenehmer Gegner, gerade in der ersten Halbzeit. Wir haben es schon vorher gewusst, dass es heute ein sehr schwieriges Spiel wird. Ich glaube, dass ist keine schlechte Mannschaft, die physisch stark ist, auch im Umschalten, die es – solange sie noch Kraft hatte – es ordentlich gemacht hat. Die muss man erstmal müde spielen. In der zweiten Halbzeit haben wir es auch sehr gut in Tore umgemünzt.

David Raum: Es hat sich heute brutal gut angefühlt. Wenn man das Vertrauen vom Trainer kriegt – mir wurde es heute Nachmittag gesagt, dass ich spielen darf – man freut sich natürlich total. Darauf arbeitet man hin, darauf gibt man Gas im Training. Ich hab probiert, alles reinzuhauen, meine Stärke auch einzubringen, mein Flankenspiel, meinen Drang nach vorne. Ich hab heute mein bestes gegeben und von daher bin ich überstolz, hier von Anfang an spielen zu dürfen.

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Photo by Alex Grimm/Getty Images

Victor Catalina

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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