DFB | Bierhoff über Özil: „Emotionen und Reaktionen unterschätzt“

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News | Es ist rund drei Jahre her, seitdem Mesut Özil nach der WM in Russland seinen DFB-Rücktritt erklärte. Oliver Bierhoff beschäftigt dies nach wie vor.

DFB: Bierhoff sucht das Gespräch mit Özil

Im Bild-Podcast Phrasenmäher hat sich DFB-Manager Oliver Bierhoff (53) über die Situation rund um Mesut Özil (32) geäußert. „Ich würde mich freuen, mich mit ihm zu unterhalten“, so Bierhoff, der keinen konkreten Ablauf im Sinn habe: „Wir müssen da kein Ergebnis haben und das gleich noch in eine Pressemitteilung reinbringen.“ (Zitate via Sportbuzzer)

 

Vor rund drei Jahren trafen sich Özil und Ilkay Gündogan und kurz vor der WM mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan und ließen sich fotografieren. Es folgte ein riesiges mediales Echo. Bierhoff habe „die Emotionen und Reaktionen unterschätzt“, wie er nun zugab. In seinem Freundeskreis habe er nach Nachfragen zu dem Thema Antworten „von ganz weit links bis ganz weit rechts“ bekommen.

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Özil-Affäre habe DFB-Leistung beeinträchtigt

Bei der WM schied die DFB-Elf dann erstmals in der Gruppenphase aus. Der vorherige Wirbel habe daran durchaus seinen Anteil gehabt, wie Bierhoff vermutete: „Ich glaube schon, dass es uns ein paar Körner gekostet hat Richtung WM.“

Der DFB-Manager habe Özil noch vereinzelt kontaktiert, aber regelmäßiger Austausch gebe es nicht. „Ich hoffe, dass bei ihm also uns gegenüber nichts hängen geblieben ist“, so Bierhoff, der nicht das Gefühl habe, „dass wir uns versöhnen müssen“.

Özil spielt mittlerweile für Fenerbahce in der Süper Lig. Nach der WM 2018 trat der Weltmeister von 2014 aus der Nationalmannschaft zurück.

Photo by Imago

Damian Ozako

Als Kind von Tomas Rosicky verzaubert und von Nelson Haedo Valdez auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht worden. Geblieben ist die Leidenschaft für den (offensiven) Fußball. Seit 2018 bei 90PLUS.

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