EM 2021 | UEFA erhöht die zulässige Kadergröße

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News | Vor der EM 2021 hat die UEFA einige Regeländerungen verabschiedet, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Unter anderem dürfen jetzt 26 Spieler nominiert werden.

Größere Kader bei der EM 2021

Es wurde schon länger spekuliert, nun ist es Gewissheit. Bei der EM 2021 dürfen die Nationalverbände statt 23 Spielern 26 Spieler für ihren Turnierkader nominieren. Dies ist nur eine der Änderungen, die die UEFA am Dienstag bekannt gab. Durch die Erhöhung der Kaderkapazität will man einen reibungslosen Ablauf des Turniers, auch in Pandemie-Zeiten, gewährleisten. Damit schlagen die Anpassungen in die selbe Kerbe wie die weitverbreitete Erhöhung des Wechselkontingentes auf fünf Auswechslungen. Da nicht nur die Gefahr einer Infektion, sondern auch die erhöhte Belastung durch einen enorm engen Spielplan die Fitness der Spieler beeinträchtigt, will man dem Rechnung tragen. Auch bei kurzfristigen Ausfällen lockert der europäische Fußballverband seine Auflagen.

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Sollte es medizinische Gründe für einen Spielerausfall vor dem ersten Turnierspiel geben, können die Betroffenen auch nach der Einreichung der Kader jederzeit ersetzt werden. Sollte also zwischen finaler Nominierung und Anpfiff des ersten Pflichtspiels während der EM 2021 eine Infektion oder Verletzung auftauchen, würde dies nicht die Kaderstärke beeinflussen. Im Verbandsstatement wird noch einmal hervorgehoben, dass diese Regel auch für Spieler gilt, die sich mit dem Coronavirus anstecken oder als Kontaktpersonen in eine Quarantäne müssen. Sollte ein Spieler von der Kaderliste entfernt werden, kann dieser nicht wieder zurückkehren und muss das Turnier aussetzen. Auch wenn die Kadergröße auf 23 Spieler erhöht wurde, dürfen die Nationalmannschaften pro Spiel dennoch nur maximal 23 Spieler mit auf die Bank nehmen. Die anderen drei Profis würden aus dem Spieltagskader gestrichen.

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Julius Eid

Seit 2018 bei 90PLUS, seit Riquelme Fußballfan. Gerade die emotionale Seite des Sports und Fan-Themen sind Julius‘ Steckenpferd. Alleine deshalb gilt: Klopp vor Guardiola.

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