England | Southgate will seine Zukunft erst 2022 klären

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News | Der Vertrag des englischen Nationaltrainer Gareth Southgate läuft nach der bevorstehenden WM im Dezember 2022 aus. Viel früher will Southgate seine Zukunft beim englischen Verband nicht klären, stellte er nun klar.

England: Vertragsgespräche „wirklich kein Thema“ bei Southgate

Seit 2016 ist Gareth Southgate (51) Nationaltrainer der englischen Auswahl. Wenn es nach der FA, dem englischen Fußballverband, ginge, würde Southgate diesen Job auch über 2022 hinaus machen. Im Dezember kommenden Jahres, also nach der Weltmeisterschaft in Katar, läuft der Vertrag von Southgate bei England aus. Der 51-Jährige hat die bisherigen Versuche des Fußballverbands abgewehrt, seine Zukunft frühzeitig zu klären.

 

FA-Chef Mark Bullingham erklärte während der Europameisterschaft, er wolle nach dem Turnier ein „formelles Gespräch“ führen, um eine Vertragsverlängerung zu vereinbaren, die Southgate mindestens bis zur nächsten Europameisterschaft 2024 in Deutschland begleiten würde. Nach der Niederlage im Finale sagte Southgate, er halte es nicht für den „richtigen Zeitpunkt“, um über Vertragsverhandlungen zu sprechen. Er wolle nun bis Ende dieses Jahres keine Gespräche führen. Vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Polen in Warschau wurde Southgate gefragt, ob er befürchte, dass die Unsicherheit über seine Zukunft die englischen Spieler verunsichern könnte. „Das ist keine Ablenkung“, wurde er vom Telegraph zitiert. „Ich habe 14 Monate Vertrag und wenn man 14 Wochen als Trainer übersteht, hat man es gut gemacht, also ist es wirklich kein Thema. Ich genieße es, mit der Mannschaft zu arbeiten, und ich könnte mir vorstellen, dass wir darüber (über einen neuen Vertrag) erst nach dem Herbst sprechen werden.“

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Southgate hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er nach dem Ende seiner Amtszeit bei Middlesbrough im Jahr 2009 das Gefühl hat, als Vereinsmanager noch etwas beweisen zu müssen. Er würde eines Tages gerne in den Vereinsfußball zurückkehren. Möglicherweise sieht er die nächste Weltmeisterschaft als natürliche Pause an. Southgate wäre dann sechs Jahre und drei Turniere für England verantwortlich gewesen. Es könnte aber auch sein, dass Southgate einfach warten will, bis sich England für die Weltmeisterschaft qualifiziert hat, bevor er über seine Zukunft nachdenkt.

Foto: xNickxPottsx/IMAGO

Marc Schwitzky

Erst entfachte Marcelinho die Liebe zum Spiel, dann lieferte Jürgen Klopp die taktische Offenbarung nach. Freund des intensiven schnellen Spiels und der Talentförderung. Bundesliga-Experte und Wortspielakrobat. Seit 2020 im 90PLUS-Team.

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