Italien | Nationaltrainer Mancini verlängert langfristig

Italien Mancini Trainer
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News | Die italienische Nationalmannschaft nahm seit der Amtsübernahme von Roberto Mancini eine positive Entwicklung, allerdings spielte sie in seiner Amtszeit noch kein großes Turnier. Dennoch wurde sein Vertrag um vier Jahre erweitert.

Mancini trainiert Italien bis 2026: „Es ist eine Investition des Verbandes in die Zukunft“

Die italienische Nationalmannschaft verpasste die Weltmeisterschaft 2018. Die Squadra Azzurra lag also am Boden, als Roberto Mancini (56) im September 2018 zum Cheftrainer ernannt wurde. Der erfahrene Coach, der einst nationale Meisterschaften gewann, formte schnell eine funktionierende Einheit, was sich auch in den Resultaten widerspiegelte. Italien qualifizierte sich souverän für die im Sommer steigende Europameisterschaft. In der Nations League erreiche es das Finalturnier, wo Belgien, Frankreich und Spanien warten, während in der WM-Qualifikation zum Auftakt drei Siege eingefahren wurden.

Noch besser: In den 25 Partien unter der Leitung von Mancini musste der vierfache Weltmeister nicht eine Niederlage hinnehmen. Deshalb entschied sich der italienische Fußballverband die Zusammenarbeit noch vor Beginn der ersten Endrunde auszuweiten. Beide Parteien einigten sich auf eine Vertragsverlängerung, die sie am Montagabend veröffentlichten (via Transfermarkt.de),bis gleich 2026.

 

Verbandschef Gabriele Gravina (67) erklärte die durchaus überraschende Maßnahme: „Es ist eine Investition des Verbandes in die Zukunft, die wir den Fans schuldig sind. „Ich bin sehr glücklich, denn wie Roberto weiß, war es ein Ziel des Verbandes, mit ihm weiterzumachen und für die Zukunft auf Kontinuität zu setzen.“ Das Vertrauen in Mancini, der jüngst Daniele de Rossi (37) in seinen Staff holte, ist nach zweieinhalb Jahren überzeugender Arbeit deutlich angewachsen.

Damit er seinen Vertrag erfüllen kann, benötigt er jedoch bei den großen Wettbewerben ansprechende Ergebnisse. Die erste Prüfung steht mit der baldigen Europameisterschaft bevor. Dort trifft Italien in der Vorrunde auf die Türkei, Schweiz sowie Wales und darf auf den Heimvorteil zurückgreifen. Alle drei Begegnungen finden im zu 25 Prozent ausgelasteten Römer Olympiastadion statt.

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(Photo: Andrea Staccioli/ Insidefoto)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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