Kuntz nach Türkei-Debüt: „Wir sind ein kleines bisschen enttäuscht“

Stefan Kuntz feierte gestern seine Premiere als türkischer Nationaltrainer.
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News | Stefan Kuntz gab gestern sein Debüt in Reihen der Türkei. Nach durchwachsenen 95 Minuten trennte sie sich remis von Norwegen, womit sich der Trainer nur bedingt zufrieden zeigte.

Kuntz sieht teils verunsicherte Mannschaft der Türkei

Mit einem richtungsweisenden Heimspiel gegen Norwegen startete Stefan Kuntz (58) als Nationaltrainer der Türkei. Am Ende stand ein 1:1 zu Buche, was den Gästen eher weiterhilft. „Wir sind ein kleines bisschen enttäuscht“, sagte der vorherige Erfolgscoach der DFB-U21 auf der anschließenden Pressekonferenz (via transfermarkt.de).

Weiter führte er aus: „Wir hätten unseren türkischen Fans und allen anderen auch gerne einen Sieg geschenkt, um diese Pflanze der Hoffnung ein bisschen schneller wachsen zu lassen. Die ist jetzt noch ein bisschen klein.“

 

Kuntz richtete den Blick bereits auf die kommenden Aufgaben. Schon am Montag tritt die Türkei in Lettland an. Es sei wichtig, in den nächsten Spielen die Maximalpunktzahl von neun einzusammeln. Denn wenn die Tür zur Qualifikation nochmal aufgehe, müsse man bereitstehen.

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Der Fall kann durchaus eintreten, da Norwegen sich noch mit der an der Spitze liegenden Niederlande misst. Mit der Einstellung seiner Mannschaft ist Kuntz dagegen zufrieden, weil sie „alles gegeben“ habe. In der Anfangsphase spiegelte sich das Engagement auch im Resultat wieder.

Doch infolge des Führungstors von Kerem Aktürkoglu (22) habe die Türkei die Kontrolle über das Spiel verloren. Zudem sei das Selbstvertrauen nicht so hoch, weshalb die Spieler teils unsicher agierten. Kuntz wird daran arbeiten müssen, dem Kader den glauben an die eigene Stärke zurückzubringen. Ein Sieg gegen Lettland wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung.

(Photo by Thomas Niedermueller/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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