Nations League | Südamerikanische Teams sollen Turnierbetrieb bereichern

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News | Die UEFA kündigt an, europäische und südamerikanische Nationalmannschaften ab 2024 in einem Turnier zusammenzubringen. Die Nations League soll zu einem interkontinentalen Turnier werden, das einer Weltmeisterschaft ähnelt.

Nations League: Bald Konkurrenz zur Weltmeisterschaft?

Die UEFA und der CONMEBOL, der südamerikanische Fußballverband, werden ihre Zusammenarbeit vertiefen. Ab 2024 soll die Nations League um zehn Nationalmannschaften aus dem südamerikanischen Verband aufgestockt werden, wie die „Marca“ berichtet und sich auf Aussagen des UEFA-Vizepräsidenten Zbigniew Boniek (65) in einem Interview mit der polnischen Zeitung „Meczyki“ bezieht. „Wir hatten ein Treffen mit CONMEBOL, dem Verband der südamerikanischen Länder. Ab 2024 werden Teams aus diesem Kontinent an dem Wettbewerb teilnehmen“, sagte Boniek.

UEFA Nations League: Titelträger Frankreich wird ab 2024 gegen Teams aus Südamerika antreten müssen.

(Photo by Mike Hewitt/Getty Images)

Stattfinden wird die Nations League weiterhin ausschließlich in Europa. Dies sieht die Erklärung, die die beide Verbände unterschrieben haben und eine Zusammenarbeit bis 2028 festlegt, vor. Die Liga A wird von 16 auf 22 Mannschaften aufgestockt, die Liga B von 16 auf 20, heißt es in der Erklärung weiter. Die Ligen C und D werden „nach den gleichen Regeln wie bisher“ gespielt. Die ersten sechs CONMEBOL-Mannschaften – zur Zeit Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Uruguay, Peru, Chile und Uruguay – würden gemeinsam in Liga A spielen. Die anderen vier – zur Zeit Paraguay, Ecuador, Ecuador, Peru und Chile – würden in die Liga B aufstocken.

Das Ziel dieser Kooperation sei, die Nations League zu einem ein interkontinentales Turnier auszuweiten, das einer Weltmeisterschaft ähnele. Jedoch könnte ein solches Vorhaben zu Problemen mit der FIFA bezüglich Terminen für Länderspielpausen führen. „Welches Format wird es sein? Daran arbeiten wir noch. Der Spielplan der Nationalmannschaften ist begrenzt und wird es wohl auch bleiben“, sagte Boniek.

(Photo by Laurence Griffiths/Getty Images)

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