WM 2030 in Großbritannien und Irland? Briten nach wie vor zuversichtlich

WM 2030
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News | Nach dem Rassismus-Skandal rund um die englische Nationalmannschaft während des EM-Finals im Sommer wurde England von der UEFA sanktioniert. Nichtsdestotrotz sehen die Briten einer Bewerbung um die Ausrichtung der WM 2030 zuversichtlich entgegen.

Britische Regierung unterstützt Bemühungen um WM 2030

Großbritannien und Irland erwägen eine Bewerbung um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2030. Das habe sich trotz des Scheiterns der englischen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft diesen Jahres „nicht in Luft aufgelöst“, wie es aus internen Kreisen der Abgeordneten heißt. Nach dem Rassismus-Skandal während des EM-Finals in Wembley sanktionierte die UEFA England am Montag mit einem Stadionverbot von einem Spiel.

„Es war nicht unsere beste Stunde als Gastgeber internationaler Sportereignisse“, wird Simon Morton, Chief Operating Officer von UK Sport, von der BBC zitiert. „Es war das Gegenteil von dem, was wir uns von großen Sportereignissen wünschen. Es war ziemlich schockierend“, so Morton weiter. Gleichzeitig glaube er jedoch nicht, „dass es ein Spiegelbild dessen ist, wie dieses Land große Sportereignisse organisiert. Es ist sehr ernst, aber ich glaube nicht, dass es unsere Bewerbung in den Sand setzt.“



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Die britische Regierung hat 2,8 Millionen Pfund für eine Machbarkeitsstudie zur Bewerbung bereitgestellt. „Unser Ruf als Austragungsort für Sportereignisse von Weltklasse ist stark“, bekräftigte der offizielle Sprecher des Premierministers die Bemühungen um eine Austragung der WM 2030. Konkurrenz um die Austragung könnte die Insel unter anderem von China, Portugal und Spanien oder von Ländern aus Südamerika bekommen, so Morton.

England hatte sich bereits um die Austragung der Weltmeisterschaft 2018 beworben, erhielt damals jedoch lediglich zwei Stimmen – wobei eine vom englischen Verband selbst kam. Das Abstimmungsverfahren hat sich seither allerdings geändert, wonach mittlerweile alle Länder und nicht nur das eigene Exekutivkomitee beteiligt sind.

Photo by Getty

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