England | Southgate verteidigt Defensivtaktik: „Man muss ein ausgeglichenes Team haben“

Gareth Southgate als Coach von England.
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News | Trotz hoher individueller Qualität bietet England unter Gareth Southgate wenig inspirierenden Fußball. Der Nationaltrainer wehrte sich gegen die reichlich vorhandene Kritik.

Southgate über langfristigen Verbleib: „Der wichtigste Teil sind die Spieler“

England startete mit zwei mäßigen Auftritten gegen Ungarn und Deutschland in die Nations-League-Kampagne, holte einen Punkt und erzielte nur einen Treffer – per Strafstoß durch Harry Kane (28).

Angesichts der spielerisch kaum überzeugenden Vorträge sowie der fehlenden Resultate musste sich Gareth Southgate (51) reichlich Kritik anhören, worauf er auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Italien reagierte (via Telegraph): „Ich verstehe vollkommen, dass ein Mann der auf der Tribüne steht und sein Geld bezahlt, einen Grealish mit einem Sterling mit einem Saka sehen will… aber man muss ein ausgeglichenes Team haben, das ist Spitzenfußball.“

 

Mit Blick auf seine Erfolge bei der WM 2018 sowie der EM 2021 fügte der Nationaltrainer an: „Ich denke, dass die Ausgeglichenheit der Mannschaft, um ein Halbfinale und ein Finale zu erreichen, ziemlich gut war. Letztlich müsse er so managen, wie er es für richtig halte.

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Southgate glaube, weiterhin gute Arbeit leisten zu können, wolle aber auch nicht zu lange bleiben, was zu Nachfragen führte, warum er seinen Vertrag bis 2024 verlängerte. „Wenn man zurückblickt, habe ich es immer gesagt. Ich werde nicht ewig hier sein, oder? Es wird einen anderen englischen Nationaltrainer geben… so habe ich das immer gesehen“, so der Coach. Der wichtigste Teil seien immer die Spieler. „Habe ich immer noch das Gefühl, dass die Spieler alles geben und auf das reagieren, was wir tun? Ja, das tue ich“, so Southgate, dem ein Erfolgserlebnis gegen Italien Ruhe einbringen würde.

(Photo by OLI SCARFF/AFP via Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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