UEFA erhöht Druck auf EM-Austragungsorte: „Jeder Gastgeber muss garantieren, dass Fans vor Ort sein werden“

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News | Die UEFA hält weiterhin am Plan fest, die EM 2021 in 12 Ländern auszutragen. Trotz unterschiedlicher, pandemischer Ausgangslagen erhöht Präsident Aleksander Ceferin den Druck auf die Gastgeber, Fans in Stadien zu garantieren. 

EM-Austragungsorte sollen UEFA Fans garantieren

Die Austragung der Europa-Meisterschaft soll weiterhin wie geplant stattfinden. Das bedeutet, dass das Turnier in ingesamt 12 Ländern des Kontinents ausgetragen werden soll. Ein hoher logistischer Aufwand, der unter dem Gesichtspunkt einer, bei Weitem, noch nicht besiegten Pandemie weiterhin nach einer Herkules-Aufgabe klingt. Die UEFA scheint dies wenig zu interessieren, Verbandspräsident Aleksander Ceferin (53) erhöht nun sogar den Druck auf die Gastgeber, Fans in Stadien zu garantieren. Überall im europäischen Fußball findet der Ligabetrieb im Moment vor leeren Rängen statt, für die UEFA keine Option: „Es gibt mehrere Szenarien, aber die eine Garantie die wir geben können ist, dass kein EM-Spiel in einem leeren Stadion stattfinden wird“, so Ceferin. (via Skysports).

Laut dem Präsidenten des Ausrichterverbandes „muss jeder Gastgeber garantieren, dass Fans vor Ort sein werden.“ Die Konzepte der Ausrichterorte werden bis zum 7. April erwartet. Sollten manche Gastgeberländer die Maßgabe der gefüllten Stadien nicht garantieren können, ist ein Ausschluss dieser Länder denkbar. „(…) Aber wenn es nicht klappt, werden wir mit 10 oder 11 Ländern weitermachen (…)“, so Ceferin. Schon jetzt gibt es die Vermutung, dass Glasgow und Dublin damit nicht als Austragungsorte in Frage kommen, da die Regierungen einer Zulassung von Zuschauern kritisch gegenüberstehen. Ob die UEFA mit dieser Herangehensweise wirklich den richtigen Weg gewählt hat, muss kritisch gesehen werden.

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Julius Eid

Seit 2018 bei 90PLUS, seit Riquelme Fußballfan. Gerade die emotionale Seite des Sports und Fan-Themen sind Julius‘ Steckenpferd. Alleine deshalb gilt: Klopp vor Guardiola.

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