WM 2022 | Diese Teams sind bereits qualifiziert

Brasilien und Argentinien treten bei der WM 2022 an.
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News | In Europa standen zwar keine Länderspiele an. Auf dem Rest des Kontinentes wurde allerdings gespielt – und es ergaben sich die Teilnehmer 14 und 15 für die WM 2022.

WM 2022: Iran und Südkorea qualifizieren sich vorzeitig

Zwischen dem 21.11. und 18.12. des laufenden Kalenderjahrs wird die hoch umstrittene Weltmeisterschaft in Katar über die Bühne gehen. Neben dem Gastgeber qualifizierten sich bereits 14 weitere Nationen, wobei gleich zehn aus Europa stammen. Deutschland, Dänemark, Frankreich, Belgien, Kroatien, Spanien, Serbien, England, die Niederlande und die Schweiz gewannen schon im November ihre Qualifikationsgruppen.

Die drei weiteren europäischen Starter bei der WM 2022 werden im März bei drei Playoff-Turnieren ermittelt. Dort könnten unter anderem Europameister Italien und Portugal aufeinandertreffen, womit feststeht, dass eine prominent besetzte Mannschaft die Endrunde verpassen wird.

 

Während der Ligabetrieb am vergangenen Wochenende nahezu europaweit pausierte, wurden in Südamerika coronabedingt abgesagte WM-Qualifikationsspiele nachgeholt. Noch in 2021 buchten Brasilien (39 Punkte aus 15 Spielen) und Argentinien (35 Punkte) ihr Ticket. Das Duo bestätigte seine Vormachtstellung und blieb während seiner jeweils zwei Begegnungen ungeschlagen.

Zehn Punkte hinter der Albiceleste reiht sich auf Rang drei Ecuador ein, das durch ein 1:1 den direkten Konkurrenten Peru auf Abstand hält und nicht mehr weit von der WM-Teilnahme entfernt ist. Bei noch zwei ausstehenden Begegnungen beträgt der Vorsprung auf den von Peru (21) belegten zu Playoffspielen berechtigten fünften Platz vier Zähler. Einen Punkt davor befindet sich Uruguay, das in den Vergleichen mit Paraguay (1:0) und Venezuela (4:1) die Trendwende schaffte. Nur noch geringe Chancen auf die WM 2022 besitzen dagegen Chile (19) sowie Kolumbien (17)

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In Nord- und Mittelamerika hat noch gar kein Land den Start bei der Weltmeisterschaft vollends gesichert. Nur noch schwer aufhaltbar scheint Kanada (25 Punkte), das in der letzten Nacht 2:0 gegen El Salvador gewann und drei Spieltage vor Schluss acht Punkte Distanz zum Playoff-Rang hat. Zuvor bezwang die aufstrebende Fußballnation die USA (21) mit 2:0. Der Gold-Cup-Titelträger liegt auf Augenhöhe mit Mexiko (21) ebenfalls auf WM-Kurs. Um den letzte direkte Startplatz streiten sich Panama (17) sowie Costa Rica (16).

Erst am vergangenen Dienstag tütete Südkorea durch einen 2:0-Erfolg über Syrien die sechste Teilnahme in Folge an einer Weltmeisterschaft ein. 20 Punkte aus acht Partien sind allerdings nicht gleichbedeutend mit Rang eins in der Gruppe, denn der ebenfalls frühzeitig qualifizierte Iran punktete noch eifriger. Der Start bei der WM 2022 stand vor einer Woche nach dem 1:0-Sieg gegen den Irak vorzeitig fest. Dahinter mühen sich die Vereinigte Arabische Emirate (9), Libanon (6) und der Irak (5) noch um einen weiteren Versuch in den Playoffs.

Der Iran qualifizierte sich für die WM 2022.

(Photo by Atta KENARE / AFP)

Die andere Gruppe verläuft in der Spitze wesentlich ausgeglichener. Der lange Zeit souveräne Tabellenführer Saudi-Arabien (19) unterlag zuletzt Japan (18) mit 0:2. Da Australien (15) allerdings nicht über ein 2:2 gegen den Oman hinauskam, geht Japan positiv gestimmter ins richtungsweisende Aufeinandertreffen am 24. März. Saudi-Arabien kann unabhängig vom Ausgang der Partie mit einem Sieg in China für Klarheit sorgen.

Während in Süd-, Nord- und Mittelamerika und Asien Qualifikationsspiele für die WM 2022 durchgeführt wurden, bog parallel der Afrika-Cup in die Endphase ein. Dort erreichte der Senegal am gestrigen Mittwoch das Finale, indem er sich gegen Burkina Faso durchsetzte. Das zweite Halbfinale bestreiten Ausrichter Kamerun und Ägypten (20.00 Uhr, live auf DAZN).

Allerdings besteht kein Zusammenhang zur Findung der WM-Vertreter. Diese ergeben sich Ende März im Rahmen von fünf Hin- und Rückspielen. Die Begegnungen lauten: Ägypten-Senegal, Kamerun-Algerien, Ghana-Nigeria, DR Kongo-Marokko, Mali-Tunesien

Die letzten zwei Plätze im Teilnehmerfeld werden sogar erst im Sommer vergeben. Für die interkontinentalen Playoffs qualifiziert sich je ein Team aus Asien, Südamerika, Nord- und Mittelamerika sowie Ozeanien, wo sich Neuseeland, Fidschi, Neukaledonien und Papua-Neuguinea duellieren. Wer dabei auf wen trifft, wird gelost.

(Photo by Marcos Brindicci/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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