Champions League: Die Ausgangslage der Teams aus der Bundesliga zur „Halbzeit“

Hazard schießt sich warm für die Champions League
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Drei Spieltage sind in der Gruppenphase der UEFA Champions League bereits vorüber. Neben einem Zwischenfazit ist es auch Zeit für die ersten Rechenspiele. Wie ist also die Lage bei den Klubs aus der Bundesliga, was wird noch benötigt? 

FC Bayern: Alles in bester Ordnung

Drei Spiele, 11:0 Tore und neun Punkte. Der FC Bayern München ist fantastisch in die Champions League gestartet. Der Rekordmeister hat alles im Griff und zeigte bislang keinerlei Schwächen. Das Hinspiel bei Benfica, dem Gegner am Dienstag (21:00 Uhr) war lange eng, am Ende setzte sich die Elf von Trainer Julian Nagelsmann (34) aber mit 4:0 durch.

Die Ausgangslage des Rekordmeisters lässt sich also auch sehr schnell und sehr präzise zusammenfassen. Mit einem Sieg gegen Benfica ist das Achtelfinale gebucht und wenn der FC Barcelona parallel nicht gegen Dynamo Kiew gewinnt, steht der FC Bayern schon nach vier Spieltagen als Gruppensieger fest. Spätestens im fünften Spiel in der Ukraine soll der erste Platz aber gesichert werden. Die Zeichen stehen also auf einen baldigen Gruppensieg. Business as usual.

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VfL Wolfsburg: Salzburg-Sieg ist Pflicht

Schon früher als der FC Bayern, also am Dienstag um 18:45 Uhr, ist der VfL Wolfsburg im Einsatz. Das Rückspiel gegen RB Salzburg steht auf dem Programm und die Mannschaft will sich revanchieren. Das 1:3 aus dem Hinspiel soll vergessen gemacht werden und ein Sieg im direkten Vergleich ist angedacht. Doch Salzburg ist ein harter Brocken mit viel Qualität und vor allem Tempo im Offensivbereich.

Wolfsburg Kohfeldt Champions League

(Photo by Martin Rose/Getty Images)

Mut macht für die Wölfe allerdings der Auftakt unter Florian Kohfeldt (39). Der Sieg in Leverkusen gab Selbstvertrauen, das bitter nötig ist. Mit einem Sieg stünde Wolfsburg bei fünf Punkten und würde an die Österreicher (7) herankommen. Die Ausgangslage würde sich dadurch deutlich verbessern, denn auch Lille (2) und Sevilla (3), die im Parallelspiel gegeneinander antreten, warten noch auf den ersten Sieg in der Gruppenphase. Wolfsburg muss den Salzburg-Sieg einfahren, dann hat die Mannschaft alles in der eigenen Hand.

RB Leipzig: Mit dem Rücken zur Wand

Komplizierter ist die Lage für RB Leipzig. Am Mittwoch (21:00 Uhr) trifft der Klub aus Sachsen auf Paris Saint-Germain. Das Hinspiel beim Starensemble aus Frankreich war gut, aber nicht von Erfolg gekrönt. Am Ende unterlag RB mit 2:3 und steht nach drei Spielen bei null Punkten. Das ist nicht gut genug, auch wenn die Gegner alles andere als leicht waren. Vor allem die Heimniederlage gegen den Club Brugge aus Belgien hängt RB noch nach.

Der Blick auf die Tabelle ist wenig verheißungsvoll. Der Abstand auf Platz zwei beträgt sechs Punkte, selbst auf Platz drei sind es vier Zähler. Nur ein Sieg gegen PSG würde die Chancen auf das Weiterkommen noch am Leben erhalten, ein Remis könnte zumindest dafür sorgen, dass Platz drei realistisch bleibt. Denn im direkten Duell mit Brügge wäre die Chance noch vorhanden, den direkten Vergleich für sich zu entscheiden. Klar ist: Bei einer Niederlage zuhause gegen Paris sieht es schlecht aus. Auch mit der Europa League.

Borussia Dortmund: Der Gruppensieg wird schwer

Der Auftakt in die neue Saison war für Borussia Dortmund von Erfolg gekrönt. Besiktas und Sporting konnten bezwungen werden. Dabei spielte der BVB keinen Champagnerfußball, die sechs Punkte waren aber sehr wichtig. Die Lage sieht nun etwas anders aus, denn das dritte Spiel glich einem Desaster. In Amsterdam funktionierte nichts, beim Gegner sehr viel und deswegen gab es am Ende ein deutliches 0:4. Den direkten Vergleich mit den Niederländern zu gewinnen, erscheint angesichts der Stärke von Ajax und der Verletzungssorgen beim BVB völlig unrealistisch.

Doch die Mannschaft ist auch in der aktuellen Besetzung in der Lage, einen Gegner wie Ajax zu bespielen. Dortmund hat Potenzial und zumindest ein Remis sollte in jedem Fall möglich sein. Das würde den Gruppensieg zwar so gut wie unmöglich machen, im Kampf um das Achtelfinale der Champions League würde der BVB aber eine gute Rolle spielen und könnte schon am fünften Spieltag einen entscheidenden „Dreier“ einfahren, um dies einzutüten. Lediglich bei einer Niederlage zuhause gegen Ajax müsste noch etwas mehr herumgerechnet werden. In der eigenen Hand behält der BVB sein Schicksal aber ohnehin.

(Photo by Joosep Martinson/Getty Images)

Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.

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